Das sieht doch viel besser aus. Ist das ein Bild aus der Entwicklung? Warum wurde das Design verworfen? Macht optisch doch gleich viel mehr her trotz gleicher Bestückung. Oder war der Abstand der Chassies so zu gross?
Weil dann könnte man doch den Bauplan für dieses Design auch zur Verfügung stellen, falls jemand sich die Box in der Optik nachbauen will?
Real Programmers don't die. They just gosub without return.
Hat nichts mit empfindlich zu tun. Wir wollten nur einige Beweggründe nennen den Lautsprecher so zu bauen und nicht anders. Man kann es als Magazin so oder so keinem wirklich mundgerecht liefern. Wie auch immer man es macht, es wird Kritik geben, siehe Schmitti Memorial in K&T.
Aber genau das ist auch gut so, denn einige der Gedanken können dann ins nächste Projekt einfließen.
Die Abbildung zeigt die Chassis in unserem modularen Testgehäuse. Daraus ergab sich dann die endgültige Form der TRIO, weil das Testgehäuse eigentlich VIEL zu groß ist. Wer aber trotzdem eine solche Form schöner findet, mag sich unsere alte Arbeitsreferenz anschauen, denn das ist das Gehäuse. Nur die Mitteltoneinheit wurde volumentechnisch angepasst.
Original geschrieben von harry_m die Proportionen dieser Kiste sind abschreckend.
Das ist ja bekanntlich Geschmacksache. Die noch unlackierte MDF-Version konnte ich mir leider nur ansehen und finde die Form sehr ansprechend. Sie wirkt jedenfalls eher "unauffällig". Zwar nicht so, das man behaupten könnte: "Boxen, Schatz? Die hab' ich ja noch nie gesehen..." aber doch so dezent, das sie einen Wohnraum nicht dominieren.
Die roten Schallwände am blauen Korpus dagegen sind natürlich eher geeignet, um auf sich aufmerksam zu machen. Noch mehr in den Vordergrund rückt die Box wahrscheinlich nur, wenn die Front mit orangefarbenem Tigerfell gestaltet wird, brrrr..
These: Intermodulationsverzerrungen sind bei nornalem Musikhören auch eher zweitrangig, da moderne Chassis sehr wenig Hub machen müssen um Wirkungsgrad zu erreichen. Ein Grund warum wir so EXTREM auf hohen Wirkungsgrad achten, die Lautsprecher sollten sich IMMER im streßfreien Bereich befinden.
Das ist missverständlich oder ein Missverständnis. Für eine gegebene Membranfläche ist zum Erreichen eines gewünschten Schallpegels XY immer der gleiche Hub erforderlich, egal, welchen Wirkungsgrad das Chassis besitzt. Für XY braucht man allerdings weniger Hub, wenn man die Membranfläche größer macht. Bei modernen Basschassis geht der Trend jedoch in die andere Richtung: Lange Schwingspulen sind "in".
Also ich finden den Lautsprecher gut !!! OK die Proportionen sind sicherlich geschmackssache, aber die Bestückung ist interessant, zumal es bei Visaton keinen "silbernen Alu'" 25er Bass gibt.
Vielleicht erbarmt sich ja jemand und passt das Schätzchen für die Atlas 250 an ?!
wie walwal schon schrieb: nicht überbewerten. Wie in den Reaktionen bereits bemerkt - Geschmacksache.
Ich wollte auch nicht andeuten, ihr sollt einen Seitenbasskonstruktion daraus machen. Meine Boxen müssen ja auch nicht jedem gefallen.
Jedem, der damit glücklich wird werde ich gratulieren.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Zitat: "Der Klirrfaktor trägt bei manchen Chassis sogar "positv" zu deren Klangcharakter bei, man könnte sagen diese Chassis "sounden"".
Seit wann bitte ist "Sounden" ein positives Kriterium ????
Und wie war das denn gemeint:
Zitat: ".....da moderne Chassis sehr wenig Hub machen müssen um Wirkungsgrad zu erreichen..."
Seit wann bitte ist "Sounden" ein positives Kriterium ????
Nun es fällt immer wieder auf das gewisse Chassis mit etwas erhöhten Klirrfaktor an gewissen Stellen beim Publikum durchaus sehr beliebt sind. Das bedeutet weder das wir das gut finden noch das es richtig ist. Das verhält sich ähnlich wie mit diversen älteren Verstärkern, die modernen Konstrutionen nicht im geringsten das Wasser reichen können, sich aber einer wachsenden, großen Fangemeinde erfreuen. Sie haben halt einen sehr "runden" Klang, was vielen Menschen gefällt. Ist ja auch kein Problem wenns Spaß macht, aber wie gesagt, nicht unser Ding.
.....da moderne Chassis sehr wenig Hub machen müssen um Wirkungsgrad zu erreichen...
Vielleicht ist das etwas unglücklich formuliert oder die geneigten Leser denken zu sehr in Mess XY Dimensionen anstelle praktisch zu denken. Nun denn nochmal anders formuliert:
Nimmt man sich ein Chassis, meist älterer Bauart, mit etwas weniger Wirkungsgrad als die meisten modernen Chassis, muss man doch mehr investieren (Verstärker-Power) um gewisse Lautstärken zu erziehlen. Die Chassis (Tiefmitteltöner) sind dann oft schon im Bereich ihrer Leistungsfähigkeit, machen viel Hub usw. usw. Bestes Beispiel hierfür ist unser KEF Nachbau LS3/5a. Um in unserem Raum unsere "normale" Abhörlautstärke zu erziehlen, muss man den armen B110a schon fast als Luftpumpe missbrauchen. Dabei hört er sich an einigen Stellen dann schon "angestrengt" an. Er kann eben nur 82 dB/W/m. in unserem kleinen Studioraum (9 m²), in 1 m Entfernung ist alles easy, hat er kein Problem.
Der andere Minimonitor der von uns verwendet wird (Peerless HDS134 + 28mm HT) erzeugt bei einem Watt in 1m schon 88 dB. Was 6 dB Wirkungsgradunterschied sind ist schon wirklich dramatisch. Bei gleicher Abhörlautstärke (z.B.95 dB) ist der eine Lautsprecher ein Schwerstarbeiter und der andere ein gemütlicher Spaziergänger. Dementsprechend sind dann auch die "Schweinereien" mehr oder weniger vorhanden.
das hat überhaupt nichts praktischem Denken zu tun, sondern ist ein Fakt: Wenn man mehr Leistung für eine gewisse Lautstärke braucht, heißt das nicht, dass man mehr Hub für diese Lautstärke braucht. Niedriger Wirkungrad bedeutet nämlich, dass man mehr Leistung für einen gewissen Hub braucht.
Der KEF-5-Zöller ist sehr weich aufgehängt und in dem angesprochenen Monitor obendrein auf eine hohe Frequenz bassreflexabgestimmt. Unter der BR-Tuning-Frequenz kommen daher sehr große Hübe zu Stande.
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