ich würde jetzt nicht sagen, dass der elko besser klingt (bei einer weiche, die mit boxsim entwickelt wurde)
da ja boxsim wohl den ESR nicht berücksichtigt
und da kommt die folie eben besser an den idealen kondensator ran, als der elko
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
Sobald ich Ferien habe, hole ich den Kosinosinusgenerator aus dem Keller und messe die Impedanzgänge meiner sämtlichen Tonfrequenzelkos. Die Ergebnisse stelle ich euch gern zur Verfügung.
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Original geschrieben von Frankynstone Sobald ich Ferien habe, hole ich den Kosinosinusgenerator aus dem Keller und messe die Impedanzgänge meiner sämtlichen Tonfrequenzelkos. Die Ergebnisse stelle ich euch gern zur Verfügung.
Hallo Frankystone,
das wäre gut - evtl kann dadurch Boxsim noch besser werden...
Dafür hab ich mir zwei Jahre gegeben, erstmal Ideen sammeln. In nächster Zeit wird mir sicher Baumaterial zulaufen, wie wäre eine gemauerte Basis für das Laufwerk? Fein, wie ich finde.
Außerdem sind meine gekürzten "Boston Style AL-KE" VIB170-Fakes noch nicht fertig und ich hab nur Mittelklasseboxen, da reicht mir der Technics-Plattenspieler, der auch schon sehr gut ist.
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Ich finde Picos Anregung mit den realen Kondensatoren sehr interessant. Hin und wieder habe ich bei Weichenentwicklungen schon mal probeweise Elkos gegen Folienkondensatoren ausgewechselt und bisher keinen Unterschied gemessen, der der Rede wert gewesen wäre. Um das genauer zu untersuchen, habe ich heute mal Messungen mit einem rauen Elko von 15 µF (tan delta = 0,07 bei 1 kHz) und dem entsprechenden MKP-Kondensator durchgeführt (tan delta mit unserem Gerät nicht direkt messbar). Dabei bin ich so vorgegangen, dass ich in Reihe zum MKP einen Widerstand gelegt habe und den Wert so gewählt habe, dass der MKP inklusive Widerstand denselben Verlustfaktor wie der raue Elko hatte. Dazu musste ich 0,6 Ohm nehmen. Dann habe ich im Boxsim-Projekt der "Atlantis" den Parallelkondensator vor dem MT (15 µF) mit 0,6 Ohm verschlechtert und einen Unterschied im Frequenzgang von 1 dB bekommen. Ob sich der Aufwand lohnt, das in Boxsim zu berücksichtigen? Ich hätte nichts dagegen, weiß aber nicht, was Uwe dazu sagt (ist zur Zeit im Urlaub). Man muss dabei bedenken, dass das der "worst case" war (Elko rau <> MKP). Bei unseren glatten Elkos wird mal wohl keinen Unterschied mehr zum MKP messen können.
wenn man bedenkt, dass eventuell mehrere von den elkos "dumm" zusammenspielen können und sich die verlustfaktoren genau irgendwie addieren, dann sieht der effekt gleich noch schlimmer aus
und wenn dann so eine veränderung im schlimmsten fall auch noch einigermaßen breitbandig ist, dann denke ich schon, dass man das berücksichtigen sollte
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
die gezeigte Simulation mit Lasip habe ich fast identisch im richtigen Leben nachgemessen (deswegen habe ich mir ja die Mühe gemacht das nachzusimulieren).
Folgedne Sitution ist der SuperGAU (war hier gegeben):
1. Das Chassis hat eine relativ hohe Schwingspuleninduktivität
2. Der Kondensator liegt direkt parallel zum Chassis (KEINE Impedanzentzerrung)
Unter diesen - zugegebenermaßen äußerst ungünstigen - Bedingungen habe ich schon mehrfach 2 bis 3 dB Abweichung zwischen Elko GLATT und MKT gemessen.
Unter diesen - zugegebenermaßen äußerst ungünstigen - Bedingungen habe ich schon mehrfach 2 bis 3 dB Abweichung zwischen Elko GLATT und MKT gemessen.
Das kann ich bestätigen. Eine 18 dB-Versuchsweiche, die zur Abstimmung der Trennfrequenz aus glatten Elkos (von Intertechnik) bestand, zeigte bei mir einen deutlichen Hochtonabfall gegenüber den später verwendeten MKTs.
ich nehme mal an, wenn jemand eine weich statt mit MKPs mit ÖL-papier-kondis aufbaut,
dass er die weiche dann nicht auf die parameter der neuen kondensatoren anpasst,
und sich somit das klangbild hin zum "weichen röhrenhaften" verändert
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