20-80 Hz. Mit diesem Wechseldruck muss die Gehäusewand leben können.
---------------------------------------------------- Sind Filter (TP) unendlich flankensteil?
Kaum. Daher sollte man das Gehäuse bis min. 320 Hz, das sind 2 Okt über der GF, wandeigenresofrei halten. Diese Randbedingung erfüllt eine 19mm Spanplatte mit 45*55 cm² noch locker. (Dazu gibt es ein Excel-sheet...)
--------------------------------------------------- Warum sind "Wand zu Wand- Streben" trotzdem sinnvoll?
Innerhalb eines würfelförmigen Subs entstehen nicht unbeträchtliche statische Wechseldrücke, 1000 bis 3000 N/m² ...... abhängig von VD zu Vbox. Statisch deshalb, da im relativ kleinen Subgehäuse Druckkammerbedingungen herrschen.
Dieser Luftwechseldruck verbiegt die Wand... zumindest versucht er es. Eine wandmittige Verbindung zweier gegenüberliegender Wände hilft natürlich viel.
--------------------------------------------------- Warum hilft diese Strebe?
Eine sich verbiegende Gehäusewand sondert um 180 Grad phasenverschobenen Schall ab. Nur der Gesamt-WG sinkt minimal. Kein Problem.
Eine sich verbiegende Gehäusewand schwingt aber mit den ihr eigenen Parametern aus: Fres; Qres.
Wenn ich sie am Verbiegen hindere, dann wird die Wandamplitude geringer. Damit auch die AnfangsAusschwingAmplitude. Und in Fres wird auch noch eingegriffen...........
Ein (würfeliges) SubGehäuse gehört solide aufgebaut. Die Verbindungen sollten einen zehnminütigen 50HzTest bei Hubmax. überstehen..... das Chassis eigentlich auch.
Ein (würfeliges) SubGehäuse kann man natürlich mit bedämpfender Pampe beschmieren. Gewissen beruhigt, bewirken wird´s wenig. (<-- das hat nix mit einem Holz-Teer-Blech-Sandwich zu tun... der wirkt wieder woanders optimal.)
bis zu einem bestimmten grad ist es sinnvoll und wichtig, verstrebungen, geeignet dicke wände etc. einzubauen, aber irgendwann hört der sinn auf, und der glaube beginnt.....
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
Meine ich eben gerade nicht, solange nicht das imperfekte Chassis über Intermodulation/HD die Anregungsfrequenz "nach oben transformiert". Dann "schwingt" die Wand ganz gemütlich mit dem vorgegebenen Wechseldrucktakt (und nicht aus).
Es sei denn, ich habe Deinen Witz mal wieder nicht erfaßt...
Gruß, Timo
Dann "schwingt" die Wand ganz gemütlich mit dem vorgegebenen Wechseldrucktakt
Genau. Und damit produziert sie keinen Klirr! Nur der Wirkungsgrad leidet.... weil sich die Wand gegenphasig zum Chassis "bewegt".
(und nicht aus).
Ausschwingen tut alles! Und, wie wir wissen, ein hohes Q produziert Nachschwinger.
Daher: Resoniert die Wand mit hoher Güte, dann wird´s blöd.
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Wahrscheinlich hört man nichtmal das. Aber im Prospekt liest sich das Ansprechen dieses Problems ausnehmend gut.
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