Alt 01.08.2019, 14:25   #1
Samy
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Trennfrequenz Unterschied TT/HT

Hi,

kann mir jemand erklären wie der Zusammenhang der Trennfrequenz/Übergabefrequenz und dem Klang ist. Bzw. wie bekomme ich die Ideale Übergabefrequenz herraus oder welches "Ziel" sollte man anstreben? Ich bekomme in einem gegebenen Setup z.B. einen linearen Frequenzverlauf mit unterschiedlichen Übergabefrequenzen hin z.B. könnte ich ein 17cm TMT zu einer 25mm Kalotte bei 3000hz übergeben oder bei 4500hz beides ergäbe ein Linearen Frequenzverlauf aber was ist nun zu favorisieren und warum?

MfG Samy

Geändert von Samy (02.08.2019 um 20:04 Uhr)
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Alt 01.08.2019, 14:37   #2
walwal
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Achte auf den Energiefrequenzgang und Bündelung und horizontales Sonogramm. Die Version mit den geringsten Sprüngen ist die beste. 17er und Kalotte ist niemals optimal. 17er und Kalotte im Waveguide deutlich besser
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Alt 01.08.2019, 22:14   #3
aurelian
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Optimierung der Bündelung und des Phasenverlaufs bei der Trennung.
Zudem: Je tiefer man trennt, desto stärker wird der HT belastet, aber je höher man trennt, desto sprunghafter ist die Bündelung im Übergang, weil ein TT umso mehr bündelt, je weiter er raufspielen darf.... (hängt natürlich von seiner Größe ab).
Daher sind Zweiweger mit großem TT nicht unbedingt ideal, außer man verwendet einen ebenfalls stark bündelnden HT (zB Horn)
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Was ich schreibe, ist nur meine Meinung. Denn wessen Meinung soll es sonst sein?
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Alt 01.08.2019, 23:48   #4
ubix
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Früher gab es des öfteren 37mm Mitteltonkalotten, die findet man heute kaum noch. Meine Freundin hatte mal Lautsprecher mit 17er Tiefton, 37mm Mitteltonkalotte, und 25mm Hochtonkalotte. Da war der Übergang Tief-Mittelton-Hochton wohl etwas besser, als direkt Tiefmittel-Hochton.
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Alt 01.08.2019, 23:57   #5
ubix
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Zitat:
Zitat von Samy Beitrag anzeigen
....z.B. könnte ich ein 17cm TMT zu einer 25mm Kalotte bei 3000upm übergeben oder bei 4500upm beides ergäbe ein Linearen Frequenzverlauf aber was ist nun zu favorisieren und warum?

MfG Samy
Bei 4500 Hz Trennfrequenz würde es wohl nur ziemlich gerade vor der Box noch gut klingen. Seitlich gäbe es schon starke Einbrüche im Frequenzverlauf unter 4500 Hz, (nicht upm ;-) ), weil der Tiefmitteltonlautsprecher dort schon sehr stark bündelt. Wie ein Lichtstrahl bei einer Taschenlampe, um es mal bildlich auszusprechen. Es würde sich wohl seitwärts von dem Lautsprecher auch alles etwas hohl gerade im wichtigenen Mitteltonbereich anhören.
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Alt 02.08.2019, 01:42   #6
aurelian
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Zitat:
Zitat von ubix Beitrag anzeigen
Früher gab es des öfteren 37mm Mitteltonkalotten, die findet man heute kaum noch. Meine Freundin hatte mal Lautsprecher mit 17er Tiefton, 37mm Mitteltonkalotte, und 25mm Hochtonkalotte. Da war der Übergang Tief-Mittelton-Hochton wohl etwas besser, als direkt Tiefmittel-Hochton.
Da waren die in den 70er und 80er Jahren klassischen Dreiweger mit
TT bis max 30cm (12"), MT-Kalotte 37-50mm (1,5 bis 2") und HT-Kalotte 17-25mm (3/4 bis 1") ...., vor allem bei Boxen deutscher Herkunft (DUAL, Braun, Heco etc.), die ja auch nicht so schlecht waren. Wobei man bei den 30cm TT auch noch gerne eine Vierweg-Lösung mit zusätzlichen TMT machte, weil ein 30cm doch bei einer Trennung um die 800-1000Hz schon recht bündelt....
Die Japaner bevorzugten tendenziell etwas größere Konus-Mitteltöner als 2"....
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Alt 02.08.2019, 10:21   #7
Frank
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Heute gibt es Hochtöner mit 30mm Kalotte im Waveguide. Da ist die 34er überflüssig.
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Alt 02.08.2019, 11:07   #8
nlcarbon
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Ja und ein WG das für eine Ankopplung an 17-20cm TMT geeigneter ist...leider nicht bei Visaton...

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Alt 02.08.2019, 12:43   #9
walwal
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Nee, das (wenn wir das Gleiche meinen) ist (mindestens) auch nicht besser als das Visaton WG in dieser Hinsicht. Das WG ist zu klein für diese Kombi. Man müsste das was selbst machen mit etwa 20 cm Durchmesser )oval oder rechteckig.

Geändert von walwal (02.08.2019 um 13:26 Uhr)
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Alt 02.08.2019, 12:58   #10
jhohm
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Zitat:
Zitat von walwal Beitrag anzeigen
Nee, das ist (mindestens) auch nicht besser als das Visaton WG in dieser Hinsicht. Das WG ist zu klein für diese Kombi. Man müsste das was selbst machen mit etwa 20 cm Durchmesser )oval oder rechteckig.
Man darf halt max einen 15cm TMT verwenden, und muß bei ca 2,5 - 3 khz trennen, dann passt es schon....
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Gruß Jörn
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Alt 02.08.2019, 13:27   #11
walwal
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Ja klar, so wie ich das mache. Aber dann mit Visaton.
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Alt 02.08.2019, 13:39   #12
jhohm
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Zitat:
Zitat von walwal Beitrag anzeigen
Ja klar, so wie ich das mache. Aber dann mit Visaton.
Da gibt es leider nichts, was der DXT ebenbürtig ist.....
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Gruß Jörn
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Alt 02.08.2019, 13:54   #13
walwal
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Die meinte ich aber nicht...



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Alt 02.08.2019, 18:07   #14
ubix
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Zitat:
Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
Optimierung der Bündelung und des Phasenverlaufs bei der Trennung.
Zudem: Je tiefer man trennt, desto stärker wird der HT belastet, aber je höher man trennt, desto sprunghafter ist die Bündelung im Übergang, weil ein TT umso mehr bündelt, je weiter er raufspielen darf.... (hängt natürlich von seiner Größe ab).
Daher sind Zweiweger mit großem TT nicht unbedingt ideal, außer man verwendet einen ebenfalls stark bündelnden HT (zB Horn)
Solange man in Schallrichtung des Lautsprechers sitzt , und sich nicht großartig bewegt, dürfte das mit der Bündelung doch eigentlich nicht so ins Gewicht fallen, oder?
Man sitzt ja normalerweise nicht direkt vor dem Lautsprecher, sondern etwas entfernt. Kommt aber auch darauf an, wie einer Musik hört. Sitzt er wirklich da, um aufmerksam die feinsten Nuancen der Musikwidergabe zu hören, legt er Wert auf höchste Widergabetreue, oder ist es für ihn einfach ein Mittel, um überhaupt Musik zu hören, beim Lesen, bei der Unterhaltung mit Freunden, Party, beim Arbeiten, im Garten etc.
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Mit Freundlichem Gruß,

Ubix
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Alt 02.08.2019, 18:19   #15
laguna 0294
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Das ganze hängt natürlich auch von den gewählten Chassis ab.Ich vermute,
er hat eine Aktivweiche,weil er ja vom Setup redet.
Ich hab das alles mal mit Aktivweichen durchgetestet mit AL 130,KE,DSM
Für mein Hörgeschmack gibst nur hohe Trennung und kein WG und fertig.
Am besten nach Visaton fahren und sich die unterschiedlichsten Konstruktionen
anhören.
Gruß
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