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Nachhallzeit Bass aktiv reduzieren - Wie passiv ab 160hz glätten?

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  • Ph-il
    Registrierter Benutzer
    • 19.10.2020
    • 161

    Nachhallzeit Bass aktiv reduzieren - Wie passiv ab 160hz glätten?

    Servus,

    hatte die letzten Wochen mal einige Zeit an der Raumakustik gearbeitet.
    Mittlerweile hängen bzw. stehen 4 Bassfallen, die haben definitiv im Nachhall und Frequenzgang geholfen.

    ABER,
    eben nicht gut genug, habe mir dann aus gebrauchtteilen noch einen Subwoofer TIW200XS CB Downfire gebaut, TSA1701 DSP dazu, und den Subwoofer Ausgang am Yamaha A-S501 (Tiefpass 80hz) genutzt.

    Den Subwoofer habe ich in einer der gegenüberstehenden Ecken gestellt, mit Bassfalle dahinter. Natürlich mit Phase und Pegel gearbeitet, sehr viel gemessen, und einen "vorab" Kompromiss gefunden.
    Phasenversatz 180°, kein Delay. Etwas PEQ Settings.

    Bilder sprechen mehr als 1000 Worte.
    Bei der richtigen "Hörkurve" bin ich für mich noch am Suchen, ich denke das mein Liebling irgendwo zischen den beiden eingezeichneten liegt. ( ab 1khz laufen die nahezu an der Kurve entlang.)

    Ziel ist noch die restlichen Moden zu erwischen, mit Absorbern / Fallen.
    Falls jemand dazu ideen hat gerne her damit
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Name: O - mit Sub, Bl ohne..jpg
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Name: ohne sub 2 links.jpg
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Name: mit sub 2.jpg
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  • walwal
    Registrierter Benutzer
    • 08.01.2003
    • 28288

    #2
    Warum passiv, wenn die NHZ ok ist? Du hast doch ein DSP zum glätten. Ist es Stereo oder Surround?
    „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

    Alan Parsons

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    • Ph-il
      Registrierter Benutzer
      • 19.10.2020
      • 161

      #3
      Mit der NHZ im Bass bin ich erstmal zufrieden, und wollte zeigen wie simpel es sein kann.

      Stereo Setup.
      Der Frequenzgang ab 80-ca400hz gefällt mir noch nicht , da sind ja deutliche berge und Täler, bevor ich mit dem DSP-EQ weiter arbeite würde ich da gerne noch mit anderen Massnahmen rangehen, und bin für tipps und Anregungen offen.
      weder absenken noch erhöhen hat zum Ziel geführt , bzw sich dann falsch anhört.

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      • walwal
        Registrierter Benutzer
        • 08.01.2003
        • 28288

        #4
        weder absenken noch erhöhen hat zum Ziel geführt ?????
        „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

        Alan Parsons

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        • DanielK78
          Registrierter Benutzer
          • 11.03.2021
          • 444

          #5
          Wie groß ist denn der Raum? Ich vermute du hast einen geometrischen Aufbau und harte Konstruktion?
          Ich denke das Auf und Ab ist nur durch stärkeren Eingriff in die Raumakustik zu verbessern. Vieleicht ein Deckensegel usw.
          Aber das ganze ist auch schwer in ein Wohnumfeld zu integrieren. Ich würde es mit absorbern die jeweils min 11cm stark sind probieren. Es gibt auch welche die mit geschlitztem Speerholz beplankt sind um nicht zuviel Hochton zu schlucken. Das sieht auch dekorativer aus.

          ​​​​​​​

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          • Ph-il
            Registrierter Benutzer
            • 19.10.2020
            • 161

            #6
            Warum (P)EQ nicht das gewünschte Ergebnis liefert, erkläre ich mir dadurch das es durch den Raum verursacht wird. Verstärkende oder auslöschende moden bekommt man halt dadurch nicht in den griff, oder gibts da etwas was ich übersehe?
            Als Beispiel, bei 100hz kann ich +6db erhöhen, hör und messtechnnisch kaum Änderungen.

            Daniel, was meinst du mit geometrisch, ja der Raum ist geometrisch
            Ca 5x8m mit Verjüngung, ähnlich L form. denke auch das der Raum und die Position zum hören eher weniger ideal ist, viele harte Flächen, Holzdecke, Parkett und Fliessenboden.
            RoomEQ in REW simuliert ziemlich genau die selben Berge und Täler



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            • DanielK78
              Registrierter Benutzer
              • 11.03.2021
              • 444

              #7
              Genau. Mein Raum ist ähnlich groß aber mit angebundenem Hausgang ohne Abtrennung.
              Decken/Wände Altbau mit Rigips usw.
              Trotzdem hab auch ich so einige Probleme unter der Schröderfrequenz.
              Wenn du jetzt die problemstellen mit dem EQ leiser machst reduzierst du ja direkt den Direktschall. Kann sein das es im gesamten besser wird. Aber es wird dir Logischerweise auf kosten der Lebendigkeit und Dynamik der Musik gehen.
              Also am ziehlführensten wäre bestimmt mehr Raumakustik. Da zählt ja schon Einrichtung dazu.

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              • walwal
                Registrierter Benutzer
                • 08.01.2003
                • 28288

                #8
                Zitat von Ph-il Beitrag anzeigen
                Warum (P)EQ nicht das gewünschte Ergebnis liefert, erkläre ich mir dadurch das es durch den Raum verursacht wird. Verstärkende oder auslöschende moden bekommt man halt dadurch nicht in den griff, oder gibts da etwas was ich übersehe?
                Als Beispiel, bei 100hz kann ich +6db erhöhen, hör und messtechnnisch kaum Änderungen.
                .....
                Das darf man nicht machen, also Auslöschungen anheben, genau, weil es durch den Raum zu Reflektionen kommt, die zeitverzögert sind. Und Zeit kannst du nicht mit Frequenz korrigieren. Sehr wohl kannst du aber Peaks bekämpfen, aber nicht platt machen, nur 1/2 bis 2/3, da sonst Impulse fehlen.

                Aber Auflösung höher machen und auf 1 Hz genau korrigieren.

                https://hifiakademie.de/?id=6.3.2&si...C4yMjUuMTMxfCA
                „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

                Alan Parsons

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                • Ph-il
                  Registrierter Benutzer
                  • 19.10.2020
                  • 161

                  #9
                  Danke ! Dann werde ich nochmal testen, mit steileren Filtern, und berichten.

                  ja genau, stimmen gitarren etc waren dann kraftlos und haben halt einfach nichtmehr so geklungen wie es sein sollte.

                  interessant finde ich das ich ja die Überhöhung auch immer als sehr laute reflexion an den Wänden finde, daher die idee mit Akustik Elementen zu arbeiten.
                  Mein derzeitiger Vorteil, es gibt keinen Hausdrachen der etwas gegen die Optik hätte

                  Kommentar

                  • walwal
                    Registrierter Benutzer
                    • 08.01.2003
                    • 28288

                    #10
                    so sieht das bei mir aus (nur TT)

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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                    „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

                    Alan Parsons

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                    • walwal
                      Registrierter Benutzer
                      • 08.01.2003
                      • 28288

                      #11
                      Ich habe auch so eine böse Auslöschung bei 70 Hz, das ist eine Mode Boden-Decke, denn der Pegel ändert sich , wenn ich das Mikro vertikal bewege. Kann man nichts dagegen tun, bei horizontalen Moden kannman 2 Sub nehmen (erledigt bei dir) oder die Boxen verschieben. Ich habe meine (ohne Sub) an die Rückwand gestellt und dahinter in die Raumecken Absorber aus Steinwolle diagonal gestellt. Auch nur, wenn ich solo bin und lausche.
                      „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

                      Alan Parsons

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