ich habe in meinem Aktivsystem am Hörplatz leichte Probleme mit der Verständlichkeit von Sprache und Gesang. Ich muss mich immer etwas anstrengen dem Text zu folgen.
Gibt es einen Frequenzbereich, den ich mittels Eingriff in den Frequenzgang stärker betonen kann indem ich zB 2-3 db anhebe, um dies zu vermessern?
Momentan ist das System auf den Hörplatz eingemessen mit ab 150 Hz linear leicht abfallendem Frequenzgang.
du sprichst genau den Punkt an wo ich seit Jahren
- Tests,
- Versuche und
- Testboxen erstelle.
Einige Erkenntnisse:
- Zweiwegeboxen müssen nicht zwingend schlechter sein als Dreiwegeboxen wenn es um die Sprachverständlichkeit geht.
- bei Dreiwegeboxen sind diese Konzepte im Vorteil mit einer großen Kalotte in der Mitte.
- Eine aktive Box wird im Sprachbereich besser wenn ich den Bereich von 140 bis 400 Hz aktiv und breitbandig anhebe. Auch eine Anhebung im Bereich 400 bis 1600 bringt etwas, allerdings klingt es dann etwas verfremdet hoch.
- PA typische knackige Abstimmungen sind im Sprachbereich verständlicher als extrem tief abgestimmte Hifiboxen.
- Der B200 immer als Stimmenwunder angepriesen schneidet im direkten Vergleich zu einer guten Dreiwegebox erheblich schlechter ab wenn es um die Sprachverständlichkeit geht.
- Besonders kritisch ist der Bereich um 1600 bis 3200 Hz, wenn hier Strörungen vorhanden sind deckt dies den kompletten Sprachbereich zu. besonders S- und F- Laute werden sehr agressiv wiedergegeben was auf die Dauer sehr unangenehm auffällt.
... ich könnte die Liste noch verdoppeln oder verdreifachen.
ich höre jetzt aber auf, denn schlussendlich bin auch ich noch nicht am Ziel. Weitere Diskussion in ca. sechs Wochen, nach dem Treffen in Stuttgart.
- Der B200 immer als Stimmenwunder angepriesen schneidet im direkten Vergleich zu einer guten Dreiwegebox erheblich schlechter ab wenn es um die Sprachverständlichkeit geht.
Zitat von Timo
Weitere Diskussion in ca. sechs Wochen, nach dem Treffen in Stuttgart.
Gruß Timo
Dann bin ich mal gespannt, wie Du den B200 in einer 3 Wege Box findest.
Zu hören in Stuttgart.
Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Jörg
Ab jetzt auch wieder Yamaha, ohne Kickstarter und breitem Lenker
Ich habe es mal ausprobiert. Danke für die Tipps.
Eine leichte Anhebung um 5000 Hz brachte schon etwas.
Mit der späteren Absenkung muss ich noch experimentieren.
Grüße
Hallo,
ich denke mal das Problem des TE liegt tiefer:
- Zunächst einmal wäre interessant, auf welche Weise der Lautsprecher auf den Hörplatz eingemessen wurde. Bzw. mit welchem Messsystem etc.
- Wäre interessant, etwas mehr über die Box zu erfahren.
Grundsätzlich ist es so, wenn nicht z.B. so etwas wie Acourate -mit Verstand eingesetzt- verwendet wird, daß Hörplatzabstimmungen mit "normaler" Messtechnik meiner Meinung nach in der Regel fürchterlich in die Hose gehen.
Da man sich am Hörplatz und dem Einmesspunkt in der Regel weit ausserhalb des Hallradiusses befindet, stimmt man den Lautsprecher auf Diffusfeldfrequenzgang ab.
Das führt aber meist zu einer schrecklich verbogenen ersten Wellenfront, da das Diffusfeldverhalten eines Raumes selten frequenzneutral bzw. linear ist.
Wenn du die Möglichkeit hast, dann messe den so auf den Hörplatz entzerrten Lautsprecher mal unter Freifeldbedingungen (mit der Entzerrung), dann wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit das sehen, worauf ich anspreche.
Probier mal Deinen leicht fallenden Frequenzgang erst ab 500Hz fallen zu lassen.
Sicherheitsschuhe anziehen...
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
also wenn de Freundin Fern sieht, muß ich oft die Luft anhalten um was zu verstehen!
Nu kam ich im Dez. mal auf die die Idee meinen Lappy+DVBT-Stick an meine Hörnchen anzuschliessen ( hatte nicht mehr genug Buch, weil krank zu Hause!) UND seit dem keine Probleme mehr mit nicht verstehen! OK Kater haut dann schon mal ab.......
Ich habe die Frage oben gestellt, weil ich ein klein wenig den Verdacht habe, daß das Problem nicht bei den FQW liegt, sondern bei den Ohren. Die Geschichte mit der Freundin und dem Kater spricht dafür.
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