Fragen, Kritik, Anregungen bitte per Mail, wie auf der Seite angegeben oder hier im Thread
Ich möchte mich noch herzlich bei Bass, bili, Mr.E, Peter K und walwal fürs Korrekturlesen bedanken. Ich habe deren Verbesserungsvorschläge eingearbeitet und konnte auch meiner Meinung nach die Qualität dieses Dokumentes stark steigern.
Da ergeben sich mir doch ein paar Fragen .......Wie hoch ist der Ruhepegel im Raum, mit welchem Pegel wurde T60 gemessen, wie groß sind die Absorber, Wie groß ist der Raum, welche Form hat der Raum, welche Möbel stehen sonst noch im Raum ......usw....mir fällt bestimmt noch das ein oder andere ein.....
Den Bericht finde ich sehr gut. Auch wenn Viele diese Umbaumaßnahmen scheuen werden, wird wieder einmal ganz deutlich gemacht, wie wichtig die Raumakustik tatsächlich ist.
eigener erfahrung nach, ändert sich am f-gang nicht wesentlich was durch vertretbaren absorber-einsatz ... jedenfalls nicht so viel, dass ein vorher/nachher-f-gang irgendwie von sich aus als "aha" erlebnis wirkt. die änderung im nachhall ist deutlich zu messen. fehler im f-gang bekommt man wesentlich besser mit peq-einsatz behoben ... wichtig sind die bereiche, die einem beim hören tatsächlich stören. bei mir waren das vor allem bereiche um 70hz und 250hz. damit ist schon extrem viel getan. wenn man nun noch ein gutes dsp-ing einsetzt, was aus einer guten messung heraus eine korrektur erstellt, dann isses perfekt.
die bedämpfung an sich wirkt - wie gesagt - deutlich hör- u. messbar auf den nachhall und auch deutlich hörbar auf die ortung. und durch schnelleres an- u. abklingen hört sich alles viel präziser an ... kann man sicher auch messen und durch wasserfall darstellen, aber der hörbare effekt ist noch viel beeindruckender.
wenn ich lange nicht gehört habe (2 wochen oder so) und mich dann hinsetze und mal ein komplettes album oder zwei geniese, dann nimmts mir immer noch den atem ... so echt klingt das teilweise.
raummoden gezielt mit plattenschwingern oder anderen resonatoren zu bekämpfen (also die teile tatsächlich so abzustimmen und räumlich anzuordnen, dass sie wirklich messbar gegen f-gang-überhöhungen wirken), kommt für mich nach kurzen tests nicht in frage. das problem ist einfach, dass die dinger räumlich da angeordnet werden müssen, wo die probleme entstehen und das passt vielfach nicht mehr mit der optik zusammen. gegen mein 250hz-problem hätte ich was an der gesamten deckenkante hinter den ls anordnen müssen und das sieht einfach bekloppt aus. also wurde einfach gleichmäßig und breitbandig bedämpft und der rest der elektronik überlassen. wirkt! geht einfach und billig.
als avr mit brauchbarem PEQ seien hier ausdrücklich die modelle von yamaha empfohlen (also die nicht ganz billigen dinger). damit kann man schon sehr viel machen.
@markus...
vielleicht richtest du noch ne kleine linkliste ein.
im casakusikforum wird zwar meist nur jede woche ein beitrag geschrieben, aber die vorgestellten projekte sind teilweise gut beschrieben, bebildert und geben ideen für die eigene umsetzung:
ausdrücklich ohne gewähr auf saubere messungen (habe kein gutes messzeug und teilweise auch mit unterschiedlichen programmen, anregungspegeln usw. gemessen).
als anreiz würde meiner ansicht nach noch eine lose sammlung von zitaten wirken ... nur um neugierig zu machen. mir ist da sinngemäß noch gut was aus walwals concorde-thread im kopf. da war jemand probehören und war: "immer noch beeindruckt, wie gut ein behandelter raum klingen kann" wie gesagt, sinngemäß. aber genau das war mein anstoß.
eigener erfahrung nach, ändert sich am f-gang nicht wesentlich was durch vertretbaren absorber-einsatz ... jedenfalls nicht so viel, dass ein vorher/nachher-f-gang irgendwie von sich aus als "aha" erlebnis wirkt. die änderung im nachhall ist deutlich zu messen. fehler im f-gang bekommt man wesentlich besser mit peq-einsatz behoben ... wichtig sind die bereiche, die einem beim hören tatsächlich stören.
Bei mir hat sich im Mitteltonbereich schon einiges getan, aber wir sehen schon, dass sich Änderungen an der Nachhallzeit nur in manchen Fällen auch auf den Frequenzgang auswirken. Deswegen habe ich das Thema im Bericht angeschnitten, aber nicht weiter beleuchtet.
raummoden gezielt mit plattenschwingern oder anderen resonatoren zu bekämpfen (also die teile tatsächlich so abzustimmen und räumlich anzuordnen, dass sie wirklich messbar gegen f-gang-überhöhungen wirken), kommt für mich nach kurzen tests nicht in frage. das problem ist einfach, dass die dinger räumlich da angeordnet werden müssen, wo die probleme entstehen und das passt vielfach nicht mehr mit der optik zusammen.
Das kam für mich auch nicht in Frage und war auch nicht nötig - deswegen findet es im Dokument auch keinen Platz.
also wurde einfach gleichmäßig und breitbandig bedämpft und der rest der elektronik überlassen. wirkt! geht einfach und billig.
Genau das ist es, worauf ich hinaus wollte.
Ich erhebe auch keinen Anspruch auf den "Königsweg", aber für mich brachte die dargestellte Lösung eben das gewünschte Ergebnis. Es kann auch einfach gehen.
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