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  • JAL
    antwortet
    Sehr cool, Q!!

    Ohne jetzt anfangen zu wollen in Nebel hineinzuspekulieren;

    aber beim Betrachten der zwei Frequenzgraphen habe ich das Gefühl, daß Du da einen der besten Graphenvergleiche hier gepostet hast, die den "Einspieleffekt" in der Lage sind bildlich darzustellen

    Absolut kongruent auf ne Art; nur leicht andere Amplitudenverläufe, aber im Frequenzverlauf einander folgend...

    Aber ich finde, wie Du, die Alten sehen besser aus...
    Zuletzt geändert von JAL; 31.05.2018, 20:45.

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  • „Q“
    antwortet
    @goofy: nein bleib bei Deinem neuen Konzept. Es wird bestimmt spannend


    Ok wenn ich drüber nachdenke, hatte den Kleber auch mal im Auto für Kunstleder verwendet. War ne blöde Idee. Die extremen Temperaturen und alles löste sich schön ab. Da half nur 2K-Kleber-Wärmeaktivierbar und es war Ruhe. Dachte echt das es auf Platten einfach nur gerade verklebt nicht so schlimm sein wird. Mal abwarten.

    Jürgen, vielleicht eine 4-Wege Pyramide XXL? (oh man, ich hab schonwieder Ideen)


    Zu den W130S hab ich gerade mal ne schnelle Vergleichsmessung durchgeführt. Eine Studio 1 light mit alten Chassis und die andere mit neuen bestückt. Gemessen ohne Weiche, also nur die beiden Chassis jeweils paralell. Naja seht selbst...
    Als Ergänzung noch anzumerken, ich hatte vor ner Zeit mal alle vier alten Vergleichsweise gemessen. Die sind alle sehr ähnlich zueinander.

    Rot neue W130S und grün die alten W130S:






    Also ich finde die alten sehen besser aus. Die neuen hören sich (rosa Rauschen) auch anders an bisher.


    Jetzt muß ich selbst mal sehen ob da wieder an der Weiche meiner Böxchen herumgebastelt werden muß... werde jetzt erstmal versuchen jeweils ein neues und ein altes Chassis zu verwenden. Ansonsten mal schauen, kann ja sein das ich die ein bisschen einspielen muß. Vielleicht ändert sich ja doch noch was.
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  • JAL
    antwortet
    @Goofy: Danke für Deine Schilderungen über Deine Erfahrungen mit den altägyptischen Cheops-Blastern

    Aber als Du die anno ´99 gebaut hast, waren die schon sicherlich ein Retrobau
    Ich glaub aber schon, daß die ordentlich Pegel machen können, wenn man sie zwingt
    Und Deine Erfahrungen mit der Wirkung des Dämmaterials sind interessant;
    ob das an der Pyramidenform liegt?

    Edit: bin gespannt auf Deinen noch zu erwartenden Thread über Deine eigene Box..

    @Q: also eine 2-Weg-Pyramide? Die von mir anno 87/88 bewunderte Pyramide von Mivoc war auch eine 2-Weg, vllt. sah die auch nur gut aus....

    Aber Dein erdachtes Pyramidenrevival wär echt mal was, das Ganze auch ein, oder vllt, zwei Nummern größer als die Retro-Originale, mit der von Dir genannten Bestückung, das wäre pharaonisch gut

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  • goofy_ac
    antwortet
    bis jetzt hatte ich eine sehr klare Vorstellung von meinem nächsten Projekt - bring mich bitte nicht vom Weg ab

    Wegen Kontaktkleber - es war nachweislich die Sonne (in den ersten beiden Jahren nach der Fertigung), und dabei nicht mal besonders aggressiv... Eine Seite hing hinter Gardinen und Vorhang bisschen im Licht, und genau dort fing es an, sich in Längsrichtung des Furniers zu spalten - Gott sei Dank die Rückseite. Dunkle Farbe und Wärmeaufnahme ok, aber die Risse waren echt extrem. Seitdem nur noch dünn mit Propellerleim - macht halt Arbeit, ohne Presse die Luftblasen im Zaum zu halten, aber von meiner Seite aus hab ich da die besseren Ergebnisse erzielt

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  • „Q“
    antwortet
    (mit Kontaktkleber / Pattex - NIE WIEDER, bleibt einfach ZU elastisch, bisschen Sonnenschein auf die Fläche, und das Furnier fängt an zu reissen wie S...)
    jetzt bekomm ich bissl Angst wenn ich an meine Studio 1 light denke die ich damit eingekleistert hab. (Pattex Classic) Hält aber bisher sehr sehr gut.



    Zitat von JAL
    Scheint so, aber bist ja auch ein Boxenmeister

    Die hier ist stylischer: http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=6981

    als die find ich: http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=8519

    Aber v. A. die Letztere ist ja echt hochkarätig bestückt; zudem würde ich interessante, aber nicht hoffnungslose Eigenschaften in der Abstrahlcharakteristik vorhersagen, wenn man sie einfach ohne Erhöhung aufstellt.

    Denn so hoch sind sie ja nicht, aber die Anwinkelung der Schallwand sollte das ja kompensieren.

    Wie fandest Du das?

    Boxenbaumeister nee eher Boxenkrank...hier sieht´s schon fast aus wie bei Visaton im Lager...


    Zur Pyramide bei mir war´s eher Richtung der Nummer III. Wobei da bei mir der Mitteltöner fehlte... Konnte nur Käse klingen wenn es total Dumpf usw. aus der Box tönt. Aber die Höhen waren gut und Räumlich.



    Wenn man sowas mal in neu bauen würde, könnte ich mir gut ne Bestückung mit TIW250XS / DSM50FFL / DSM25FFL vorstellen. Das wär mal was.

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  • goofy_ac
    antwortet
    Hallöchen miteinander

    meine Pyramiden hatte ich um 1999 herum gebaut, also die I, die Du im ersten Link gezeigt hast: RHT13AW DMS15AW WSP26S Bezogen habe ich sie mit Nussbaum-Furnier (mit Kontaktkleber / Pattex - NIE WIEDER, bleibt einfach ZU elastisch, bisschen Sonnenschein auf die Fläche, und das Furnier fängt an zu reissen wie S...), welches ich in Mooreiche gebeizt und dann farblos lasiert habe. Angefeuert wird sie von einem Röhren-Pärchen von Thorens TRP-3000VT / TRA-3000VT (die ich mir allerdings erst einige Jahre lang zusammensparen musste)
    Mich hats damals viel Zeit gekostet, bis ich die Boxen auf meinen Geschmack abgestimmt bekommen habe - mechanisch, nicht elektrisch. Habe mit Position, Menge und Dichte (macht extreme Klangveränderungen aus) von Dämmwolle gearbeitet. Seidige und klare Höhen, die aber horizontal ziemlich auf den Hörer ausgerichtet werden müssen... Vertikal gesehen ergänzen sich die Neigung und die tiefe Position der Chassis eigentlich ganz gut. Dazu ein warmer, und doch relativ knackiger Bass - bin auch heute noch total zufrieden. Richtig hohe Lautstärken habe ich allerdings nie gehört! Hab mir damals auch im Nachhinein so einige Boxen im Vergleich angehört, und muss sagen, dass ich viele Kritik an den Pyramiden nicht nachvollziehen kann - halt Geschmacksache, und wohl der kleine Unterschied zwischen simulieren, messen und hören (...und vor dem Hören eine Tropfen Body-Lotion auf die Sicke hält sie schön geschmeidig /Spass aus/ )

    Trotzdem hat mich vor einem guten Jahr das Boxenbau-Fieber gepackt, und ich möchte was Neues, komplett Eigenes(!), dazu aber später im eigenen Thread mehr

    Einen sonnigen Feiertag wünsche ich Euch

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  • JAL
    antwortet
    Scheint so, aber bist ja auch ein Boxenmeister

    Die hier ist stylischer: http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=6981

    als die find ich: http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=8519

    Aber v. A. die Letztere ist ja echt hochkarätig bestückt; zudem würde ich interessante, aber nicht hoffnungslose Eigenschaften in der Abstrahlcharakteristik vorhersagen, wenn man sie einfach ohne Erhöhung aufstellt.

    Denn so hoch sind sie ja nicht, aber die Anwinkelung der Schallwand sollte das ja kompensieren.

    Wie fandest Du das?

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  • „Q“
    antwortet
    Hey

    Pyramiden hatte ich damals auch mal welche gebaut.
    Gehäuse nach Visaton Bauplan gefertigt, aber die Bestückung war nicht so doll. Meine das war nen W250 irgendwas und einen gefühlten Kilometer entfernt ne Dtw sowieso Kalotte. Das das nicht so besonders vom Klang war, naja, das war mir dann damals schon schnell Bewusst. irgendwann mal weggegeben die Teile. Ich glaub die laufen heute noch irgendwo. Also sind meine Ansprüche wohl viel zu hoch.

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  • JAL
    antwortet
    Hey,

    @walwal: siehe Post#248

    @goofy: Du hast ein Paar Pyramiden? Nice!

    Welche Version ist es denn, wie ist die bestückt?
    Das ist eine RetroBox mit damals wie heute ungewöhnlichem Styling, cool
    (ich war mal als Teenie Fan von einer Plexiglaspyramide vom Mivoc )

    Und noch ein paar laienhafte Gedanken zur Sicke:
    Also ich würde auch die originalen Sicken so lange wie irgendmöglich verwenden.
    Wenn man keinen originalen Ersatz bekommt, ist es praktisch ausgeschlossen, daß die Materialeigenschaften von Austauschsicken dieselben sind, wie von den Konstrukteuren vorgesehen. (mal abgesehen vom Aufwand des sauberen Verklebens der neuen Sicken, falls man das selbst machen will)

    Aber ich finde, daß vor allem für Tieftöner der Sickentausch im Vergleich zu Konus-MTs und -HTs am unkritischsten sein sollte, da sowohl die Massen; die Stärke des Treiberbereichs(Magnet), die auftretenden Kräfte die Sicke nicht so relevant werden lassen wie bei den kleineren Treibern.

    Ich könnte mir auf deutsch heute noch in Arsch beißen, das ich 4 sehr gute 25cm-Westra-TTs weggeworfen hab, weil ich zu diesem Zeitpunkt das Ganze falsch bewertet habe...

    Aber man hört ja immer wieder (habe, z. T. zumindest, diesselbe Erfahrung gemacht), daß die Sicken von älteren Tieftönern, die aus einem Schaumstoff gefertigt wurden, durchaus auf postive Art und Weise "reifen" können.
    Die verlorene Elastizität und Kohäsion des Schaumstoffes lassen eine willigeres und weicheres Ansprechen zu, so meine Vermutung.

    Für Boxen, die oft mit hohen Lautstärken betrieben werden sollen, siehts dann wieder umgekehrt aus...
    Da brauchts glaub ich die dämpfende und "einfangende" Wirkung der Sicke umso mehr, also wird eine Schaumstoffsickenrentnerin Pegelstreß mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wirklich gut finden (und damit der gesamte TT)

    Lange Rede, kurzer Sinn: denke auch, daß es am besten is, wenn Du die originalen Dinger so lange wie möglich da läßt, wo sie sind

    Und: DIE SICKEN NICHT ANFASSEN!!! (kleiner Scherz...)

    Liebe Grüße.

    Jürgen
    Zuletzt geändert von JAL; 31.05.2018, 15:32.

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  • goofy_ac
    antwortet
    Hi GF

    Danke für die Info! Möchte halt nur ungerne, wenn ich meine neuen Boxen vielleicht mal irgendwann fertig haben sollte, wegen Reparatur der Sicken wieder neu anfangen müssen mit abstimmen etc.
    Auf ebay hatte ich gesetzt, auch ein Pärchen günstig ersteigert, allerdings bekam ich vorab ausser Fotos, auf denen die Sicken nicht zu sehen waren, keine verwertbare Info, da der Verkäufer Gummi von Schaumstoff nicht unterscheiden konnte. Dafür, und deswegen hab ich sie behalten, waren die einfach top in Schuss, wie die in meinen geliebten Pyramiden

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  • GF250
    antwortet
    Hallo Axel,

    in dem Falle würde ich die bestehenden WSP26S nicht neu Besicken lassen. Es gibt keine Originalsicken dafür, man kann nur Vermuten ob das Chassis danach wieder einwandfrei spielt, oder vorher/nachher messen. Aber die letzte Serie der WSP's wurde Werksseitig mit Gummisicken ausgeliefert. Heist es wäre sinnvoller sich z.B. bei ebay ein paar dieser zu ergattern für das gleiche Geld oder weniger der Neubesickung und es dafür auch noch original zu haben.

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  • goofy_ac
    antwortet
    Hi zusammen

    Wenn ich mich kurz einklinken darf - ich hab da auch eine Frage wegen unterschiedlicher Sicken beim gleichen Chassis (siehe Q und Jal):
    Ich habe ein Pärchen WSP26S, die ich in mein neues Projekt mit einbinden möchte, gefallen mir klanglich einfach ausnehmend gut. Die guten sind jetzt bald 28 Jahre in Betrieb, Sicken aus Schaumstoff sind (sichtlich) noch top in Schuss. Trotzdem überlege ich, vor der Verwendung, die Sicken erneuern zu lassen, weil - und hier weiß ich nicht weiter - ändern sich die TSP eines Chassis, wenn man eine solche Reparatur ansetzt? Oder kann man davon ausgehen, dass solche Änderungen nur minimale Effekte haben? Mich irritiert ein wenig, dass Ihr schon bei 1mm mehr oder weniger Dustcap / Sickenbreite hellhörig werdet...

    Danke Euch im Voraus, dachte es passt zum Thema, wollte keinen neuen Thread aufmachen
    Einen schönen Abend Euch allen

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  • walwal
    antwortet


    Was ist mit Energiefrequenzgang gemeint?

    Der Energiefrequnzgang ist der Frequenzgang der Schallenergie, den eine Box abstrahlt, unabhängig davon in welche Richtung der Schall abgestrahlt wird.

    Frequenzgänge beziehen sich üblicherweise auf den Schall, den eine Box gerade nach vorne abstrahlt. In einem resonanzarmen ("schalltoten") Raum beobachtet man tatsächlich, dass Lautsprecherboxen mit ähnlichem Frequenzgang in der Hauptabstrahlrichtung auch ähnlich klingen, wenn man vor ihnen sitzt. Vergleichbares ist unter Freifeldbedingungen zu beobachten. In einem Wohnraum hingegen stellt man fest, dass Lautsprecher mit gleichem Frequenzgang auf Achse zum Teil eine sehr unterschiedliche Klangfarbe erzeugen. Ursache hierfür ist der Indirektschall, also Schallanteile, die nicht auf geradem Weg vom Lautsprecher zum Hörer gelangen, sondern an Fußboden, Decke, Wänden oder Möbelstücken teilweise mehrfach reflektiert werden, bevor sie das Ohr des Hörers erreichen. Einsichtigerweise muss dieser Schall ursprünglich nicht unbedingt in Richtung des Hörers abgestrahlt worden sein.
    Der Energiefrequenzgang liefert ein Maß dafür, wie stark der Raum mit diffusen Schallanteilen angeregt wird, die als Indirektschall beim Hörer eintreffen. Besonders bei großen Hörabstaänden und bei halligen Räumen sollte Wert darauf gelegt werden, dass auch der Energiefrequenzgang im Bereich oberhalb ca. 250 Hz möglichst gerade verläuft. Der Frequenzgang unter ca. 250 Hz hat kaum Einfluss auf die Klangfarbe, sondern wird separat als mehr oder weniger Bass wahrgenommen.

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  • JAL
    antwortet
    Danke für den Link, hab ich auch schon vorher gelesen.

    So ganz einleuchten wollte mir aber nicht, was da genau gemeint ist.

    Also ist das ein Indikator für die Rate an akustischen "Interferenzen", die produziert werden durch Bündelungen in andere Richtungen, als daß man sie "nach vorne" gerichtet bezeichnen könnte, die dann wiederum von Raumgegebenheiten durch Reflexion zum Gesamtklankbild "beitragen"?

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  • nlcarbon
    antwortet
    Der Energiefrequnzgang ist der Frequenzgang der Schallenergie, den eine Box abstrahlt, unabhängig davon in welche Richtung der Schall abgestrahlt wird.

    Frequenzgänge beziehen sich üblicherweise auf den Schall, den eine Box gerade nach vorne abstrahlt. In einem resonanzarmen ("schalltoten") Raum beobachtet man tatsächlich, dass Lautsprecherboxen mit ähnlichem Frequenzgang in der Hauptabstrahlrichtung auch ähnlich klingen, wenn man vor ihnen sitzt. Vergleichbares ist unter Freifeldbedingungen zu beobachten. In einem Wohnraum hingegen stellt man fest, dass Lautsprecher mit gleichem Frequenzgang auf Achse zum Teil eine sehr unterschiedliche Klangfarbe erzeugen. Ursache hierfür ist der Indirektschall, also Schallanteile, die nicht auf geradem Weg vom Lautsprecher zum Hörer gelangen, sondern an Fußboden, Decke, Wänden oder Möbelstücken teilweise mehrfach reflektiert werden, bevor sie das Ohr des Hörers erreichen. Einsichtigerweise muss dieser Schall ursprünglich nicht unbedingt in Richtung des Hörers abgestrahlt worden sein.
    Der Energiefrequenzgang liefert ein Maß dafür, wie stark der Raum mit diffusen Schallanteilen angeregt wird, die als Indirektschall beim Hörer eintreffen. Besonders bei großen Hörabstaänden und bei halligen Räumen sollte Wert darauf gelegt werden, dass auch der Energiefrequenzgang im Bereich oberhalb ca. 250 Hz möglichst gerade verläuft. Der Frequenzgang unter ca. 250 Hz hat kaum Einfluss auf die Klangfarbe, sondern wird separat als mehr oder weniger Bass wahrgenommen.

    Quelle: http://www.boxsim.de/FAQ/FAQ0005.html

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