immer mal wieder fällt mir bei Bauvorschlägen in HobbyHiFi auf, dass dort eine etwas andere Weichenschaltung für den Mittelton-Bandpass verwendet wird, als man üblicherweise kennt. Dabei werden zuerst die Serien- und dann die Parallelglieder angeordnet.
Gibt es einen konkreten Grund für dieses Schaltungslayout?
Ich habe beispielhaft das Ergebnis einer Simulation angefügt, um zu zeigen, was ich meine.
Es gibt sogar noch eine dritte Variante, nämlich die, dass man die Reihenfolge von Hochpass und Tiefpass vertauscht.
Keine dieser Schaltungen ist grundsätzlich besser oder schlechter als die andere. Die verschachtelte Variante (erst die Reihenbauteile, dann allle Parallelbauteile zusammen) ergibt die höchste Impedanz und den geringsten Pegel pro Spannung. Wenn der MT ohnehin im Pegel (stark) abgesenkt werden muss, ist das die Variante, bei der am wenigsten Leistung in Wärme umgesetzt wird.
also zum einen ist es dem Bandpass egal wo der Hochpass und Tiefpass ist,
denn wir befinden uns in einem Wechselspannungskreis.
Und dann zum verschachtelten Bandpass,
der der bessere Bandpass ist.
Denn:
Die Reihenschaltung der Teilfilter führt zu einem unsymmetrischen Verhalten und evtl. einem kritischen Impedanzminimum
Die Verschachtelung der Teilfilter führt zu einem symmetrischen Verhalten mit unkritischem Impedanzverlauf
Ist nicht von mir, sondern das läßt sich alles bei hifi-selbstbau in der Artikelserie
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