Simulieren mit AJHorn 6
Einklappen
X
-
-
Ergänzung:
Sehr laut!! zeigt sich dann doch eine Änderung in Richtung tiefere Abstimmung
(Das Gezappel sollte von den dabei entstehenden Vibrationen kommen.
Der TIW ist dabei schon fast an seiner Hubgrenze)Angehängte DateienKommentar
-
Kommentar
-
andik
Zumindest akustisch. Wenn ichs recht in Erinnerung hab wurde die untere Impedanzspitze bei höherem Pegel ebenso höher, und das nicht unerheblich, bei, jetzt nur noch abgeschätzt von seinerzeit, 10dB Mehrpegel ging diese um ca. 15Ohm noch oben, mit leichter Tendenz zu niedriger Abstimmung. Nachdem ich sowas bei geschlossenen Boxen nicht feststellen konnte, das sich die einzig vorhandene Impedanzspitze der Einbauresonanz erhöht hat (alles mit Messbox und Amp) , kann es nicht an der Messkette liegen, sondern muss eine Vertilationserscheinung des BR-Rohrs sein, oder fahr ich da jetzt grad auf dem Holzweg rum?Das Feder-Masse-System arbeitet also über einen weiten Pegelbereich in ausreichende Näherung konstant.Kommentar
-
OT: Ihr seid echt Freaks:-)Freundliche Grüße
Vision BS, B200 Orgue, Solo75, Disub12, Fiesta25, Studio 1 KE+ BR25.50, Topas KE
Heimkino CT Main200, CT Center 170, CT Dipol 130, TL SUBKommentar
-
OK, wenn die Messungen soweit in Ordnung sind gäbe es ZWEI Parameter die zu ändern wären, und zwar je nach Pegelanspruch.
Bei Maxpegel gibt es eine Zugegebenermaßen geringe Wirkung der Wandreibung weil das Rohr zu klein ist und somit die Wandreibung zunimmt.
Das erklärt aber NOCH nicht die virtuelle Tunnelverlängerung, denn bei Bernds Sub ist das BR-Rohr unten angebracht und was soll hier zu einer virtuellen Rohrverlängerung führen?
Eckige Anschlüsse? oder wären runde/trompetenförmige Anschlüsse anders zu betrachten oder ... Was passiert bei viel zu kleinem Rohr? wird die Virtuelle Rohrverlängerung noch dramatischer?
Sowie ich Markus verstanden habe hat er die Themen immer an einem ähnlich großen 70 mm Rohr gemessen und auch jetzt wieder sind die Dimensionen ähnlich groß, was passiert wenn das Rohr ca. ein mal Membrandurchmesser hat oder was passiert wenn das Rohr dementsprechend klein wird. (bei gleicher Abstimmung) Ändert sich die virtuelle Rohrverlängerung?
Gruß TimoKommentar
-
man müsste einen kleinen Versuchs-Plan machen, ich schlage vor drei verschieden große Rohre. Dass erkennbar ist ob irgendeine Wirkung da ist sollte das eine Rohr möglichst klein sein, durchmesser um die 4 mm, ... das nächst größere bei 7 cm und das letzte um die D=9.5 cm. UND zwar simulieren mit den Realwerten ohne Verlängerung. Sodass das Delta erkennbar wird.
Auf der anderen Seite wäre noch interessant was passiert wenn ein ungefähr doppelt so langes Rohr im Gehäuse spielt.
Aber nicht vergessen darf man dass automatisch beim langen Rohr das Innenvolumen des Subs kleiner wird und automatisch ein kleineres Innenvolumen entsteht.
Kann die Simus erst heute Abend machen.
Gruß TimoKommentar
-
für mich nicht, denn mit dem Post von Markus weiß ich ungefähr was ich machen muss dass die Simuergebnisse noch mehr den Messwerten entgegenkommen.
NICE-TO-HAVE wäre wenn noch der Korrekturfaktor noch einigermaßen beschreibbar wäre.
Gruß timoKommentar
-
eine ungefähr gleiche Impedanzkurve, bei gleichem Gesamtvolumen von 48 Liter ergibt:
9.5 cm ---> 350 mm lang
7 cm ---> 175 mm
5 cm ---> 78 mm
edit:
11 cm ---> 480 mm
aber ich musste bei kleinem Durchmesser ordentlich im Innenvolumen korrigieren, damit ich immer auf das gleiche GEsamtvolumen bekomme.
Irrwitzige Berechnungen liefern Durchmesser kleiner 4 cm. ??????? Kann ich mir NICHT erklären.
Es ist klar dass die kleineren Durchmesser eine andere Impedanzkurve ergibt. Ich habe drauf geachtet dass ich gleich TIEFE Abstimmungen erhalte.
Gruß Timo
edit: 11 cm noch dazugemacht,
könnte mal jemand nachsimulieren ob ich nicht falsch liege? die Diagramme sind alle sehr ähnlich und da erkennt man kaum einen Unterschied in der SimulationAngehängte DateienKommentar
-
Hallo,
kann es sein, dass die virtuelle Tunnelverlängerung durch die mitbewegte Luftmasse vor der Rohröffnung zustande kommt? Die könnte sich bei sehr hohen Lautstärken auch leicht ändern. Zum Membrangewicht kommt ja auch die Luftmasse vor der Membran dazu.
Viele Grüße,
TillKommentar
-
Ich habe bei AJHORN über die AJHORN-Internetadresse bei Armin Jost direkt angefragt und eine sehr schnelle Rückmeldung bekommen, ohne Kommentar und komplett:
Hallo Herr Baumgärtner,
AJHorn berechnet sicherheitshalber eher zu lange Tunnellängen (lbr), weil
diese sich klanglich weniger stark bemerkbar machen als zu kurze. Die
Abstimmfrequenz liegt dann in der Praxis eher niedriger als simuliert.
Ein anderer nicht zu unterschätzender Faktor ist, dass AJHorn für eine große
Bandbreite von Lautsprechern (Hörner, Transmissionlines, große/kleine
Vorkammern, große/kleine Tunnel) immer mit dem Selben Berechnungsalorithmus
arbeitet.
Den empirisch gefundenen Beta-Faktor kann ich weder bestätigen noch
dementieren. Fakt ist, dass man sich alleine schon durch die übliche
Bedämpfung des Gehäuses Verluste einhandelt. Ich habe da absichtlich keine
konkreten Vorschläge gemacht, damit man sich mit der Simulation nicht zu
sicher fühlt. So etwas muss in der Praxis optmiert werden.
Freundliche Grüße
Armin Jost
AJ-Systems
Armin Jost
Nibelungenstr. 748
D-64686 LautertalKommentar
-
Ich sehe das so und ich denke auch, das ist gängige Lehrmeinung.
Sorry, jetzt erst gesehen und gleich gemacht.
Zwischen 11 cm und 9,5 cm ist kein erkennbarer Unterschied (bis auf die nach unten verschobenen Tunnel-Längsresonanzen beim dickeren Rohr). 7 cm erzeugen einen leicht schwächeren Bass, bei 4 cm werden die Verluste langsam unvorteilhaft groß.Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...Kommentar
Kommentar