Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Interpretation Sprungantwort

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • jjs
    jjs
    Registrierter Benutzer
    • 18.04.2008
    • 19

    Interpretation Sprungantwort

    Werte Gemeinde,
    ich baue an einem vollaktiven Drei-Wege-Lautsprecher mit DSP-Weiche.
    Die Chassis sitzen in einer Ebene in der Schallwand.

    Um festzustellen, ob für einzelne Chassis eventuell ein Delay einzufügen ist, habe ich das System mit einem Rechteck-Signal angeregt und die Sprungantwort mit einem Oszilloskop aufgezeichnet. Abstand Mikro - Chassis ca. 40 cm.
    Es sind zunächst nur der HT und der MT. Dabei auch nur ein paar billige "Opferchassis" und noch nicht die späteren LSPs.

    Ich bitte euch nun um Hilfe bei der Interpretation der Messergebnisse.

    Im ersten Bild sind HT und MT getrennt aufgezeichnet. Beide Chassis starten zeitgleich. Das habe ich durch eine Verschiebung des HTs erreicht.

    Im zweiten Bild spielen HT und MT zusammen.

    Im dritten Bild habe ich die Position des HT weiter verändert, so dass ein anderes Einschwingverhalten entsteht.

    Jetzt meine Frage, woran kann ich die optimale Kurvenform erkennen? Die Unterschiede sind teils erheblich.

    Bei Interesse kann ich gerne ein kurzes Video einstellen, in dem die Veränderung des Einschwingens in Abhängigkeit der Lage des HT zu sehen ist.

    Besten Dank für eure Mithilfe!
    Josef
    Angehängte Dateien
  • pschelbert
    Registrierter Benutzer
    • 06.01.2012
    • 3

    #2
    Interpretation Sprungantwort

    ja am besten ein Rechteck mit längerer Pausenzeit.

    Falls die Weiche gegeben ist, dann lässt sich nur so verschieben dass optisch der beste Rechteck rauskommt. Anstiegsflanken möglichst als Summe uniform sind, Abfall ist dann wie er ist...

    Man kann das natürlich optimieren. Frequnez- und Phasengang muss dazu verändert werden. Das geht mit FIR Filtern (Weichen). Beding DSP-Frequnezweiche. z.B. www.acourate.de hat sowas, ebenso Whitepaper dazu.

    Kommentar

    • agossi
      Registrierter Benutzer
      • 04.02.2008
      • 326

      #3
      Hallo,

      ohne FIR kann man an einem minimalphasigen System keine rechteckige Sprungantwort auf einen Rechteckimpuls erzeugen.

      Man kann den korrekten Zeitversatz eigentlich nur am Frequenz- und Phasengang sehen. Der Versatz ist dann optimal, wenn der Einbruch im Frequenzgang bei der Trennfrequenz maximal ist, und dann muss man einfach einen der Töner umpolen. Das funktioniert nur bei Filter mit gerader Ordnung.

      Bei Deiner Messung siehst Du ja nicht einmal, ob der Hochtöner mit einer positiven oder negativen Flanke auf den Puls anwortet. Übrigens gehen solche Messungen mit einem PC und Soundkarte und z.Bsp. ARTA besser als mit einem Oskar.
      Gruss
      Andi

      "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" (Friedrich Nietzsche)
      "You can blow out a candle, but you can't blow out a fire" (aus "Biko" v. Peter Gabriel)

      Kommentar

      • sansuii
        Registrierter Benutzer
        • 14.11.2008
        • 18

        #4
        Zitat von jjs Beitrag anzeigen
        Werte Gemeinde,
        ich baue an einem vollaktiven Drei-Wege-Lautsprecher mit DSP-Weiche.
        Die Chassis sitzen in einer Ebene in der Schallwand.
        Moin,

        also mich würde erst mal interessieren was das für ein Hochtöner ist?




        Entweder ist das ein ziemlich großes Horn oder du hast bei der Flankensteilheit der Trennfrequenz ein wenig übertrieben, ich würde so auf etwa 48dB/Oct. tippen ??? Der HT kommt ja überhaupt nicht in die "Puschen" und beruhigt sich genau so langsam wieder...

        Zitat von jjs Beitrag anzeigen
        Beide Chassis starten zeitgleich. Das habe ich durch eine Verschiebung des HTs erreicht.
        Hm, ich würde sagen mit diesem HT kannst du ALLES was in Richtung "Zeitrichtig" oder optimierter Sprungantwort gehen soll vergessen! Egal wie und was du da mit Delay oder sonst was einstellst der HT wird sich NIE mit dem MT "zusammentun".
        Da kannste nur wat verkehrt machen.

        Am besten du setzt den HT sehr weit VOR den MT dann hat der HT genug "ZEIT" sich ein- und aus-zuschwingen, dann stimmt wenigstens der Frequenzgang...

        Gruß,
        Don't feed trolls! Man darf Beiträge beantworten, man muss es aber nicht.

        Kommentar

        • jjs
          jjs
          Registrierter Benutzer
          • 18.04.2008
          • 19

          #5
          @sansuii: Keine Sorge, wie ich Eingangs schon geschrieben hatte, ist das nur ein 50€Ct HT von einem regionalen Billigversender, mit dem ich die Versuche mache, bevor ich mich meine AM25 in Hektik versetze.

          Ich verwende zu den Messungen auch keine Weiche, sondern gehe mit gepulster DC direkt auf den Treiber.

          Mir geht es zunächst darum, die grundsätzlichen Zusammenhänge zu verstehen um dann die Dinge richtig einordnen zu können.
          Dazu sind eure Kommentare sehr hilfreich. Danke dafür!
          Josef

          Kommentar

          Lädt...
          X