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Digitalverstärker für Messungen geeignet?

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  • juergen_e
    Registrierter Benutzer
    • 09.09.2003
    • 440

    Digitalverstärker für Messungen geeignet?

    Hallo.

    Sind diese (kleinen), auf den Tripath TA202x basierten (China-)Verstärker, die ja recht günstig zu bekommen sind, für ein Messsystem, zur TSP Ermittlung, geeignet?

    Habe irgendwo gelesen, das der Frequenzgang (im oberen Bereich) bei diesen Teilen z.T. Lastabhängig ist.
    Von der Leistung sollte das ja eigentlich reichen.
    Oder dann lieber eine analoge?

    Gruss
    Jürgen
  • ente
    Registrierter Benutzer
    • 02.02.2004
    • 553

    #2
    siehe DIY-Hifi Forum:
    "Probleme bei der Impedanzmessung .... "
    http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/s...ssverst%E4rker

    Gruß
    Heinrich
    Wenn es die letzte Minute nicht gäbe, würde kein Projekt je fertig!

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    • juergen_e
      Registrierter Benutzer
      • 09.09.2003
      • 440

      #3
      Besten Dank. Und die Links im Link waren auch sehr gut.

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      • GabbaGandalf
        Registrierter Benutzer
        • 22.10.2004
        • 1847

        #4
        Gut zu wissen dass Brückenverstärker für Impedanzmessungen nicht geeignet sind. Ich hatte schon Pläne für einen kleinen Messamp mit einem typischen Autoradio-IC (TDA7374B). Das kann man dann wohl getrost vergessen.
        wer rechtschreibefehler findet darf sie behalten!

        Kommentar

        • juergen_e
          Registrierter Benutzer
          • 09.09.2003
          • 440

          #5
          Zitat von GabbaGandalf Beitrag anzeigen
          Gut zu wissen dass Brückenverstärker für Impedanzmessungen nicht geeignet sind...
          Ich dachte eigentlich eher, dass das an der digitalen Ausführung liegt und nicht an der Brücke.

          Kommentar

          • ente
            Registrierter Benutzer
            • 02.02.2004
            • 553

            #6
            Brückenverstärker

            siehe obiges Zitat
            (Kompendium Seite 10)


            "Verstärker
            Im Prinzip ist jeder Leistungsverstärker mit linearem Frequenzgang und einer Leistung > 5 bis 10 Watt geeignet. Der Ausgangswiderstand RA sollte < 0,05 Ohm sein. Achtung, verwenden Sie keine Verstärker mit virtueller Masse (Brückenverstärker) für Impedanzmessungen, das könnte Ihrer Soundkarte schlecht bekommen. Wenn Sie nicht sicher sind, welcher Bauart Ihr Verstärker ist, so erkundigen Sie sich besser vor dem ersten Einsatz beim Hersteller. Eine preiswerte Empfehlung, die oben genannte Bedingungen erfüllt - und zusätzlich einem mobilen Einsatz durch geringe Abmessungen entgegen kommt - ist der t.Amp PM40C von Thomann (siehe auch Kapitel 5.4)."
            Wenn es die letzte Minute nicht gäbe, würde kein Projekt je fertig!

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            • juergen_e
              Registrierter Benutzer
              • 09.09.2003
              • 440

              #7
              Zitat von ente Beitrag anzeigen
              Achtung, verwenden Sie keine Verstärker mit virtueller Masse (Brückenverstärker) für Impedanzmessungen, das könnte Ihrer Soundkarte schlecht bekommen.
              Würde das natürlich berücksichtigen. Z.B. mit Pegelveschiebung durch OPs.
              Ausserdem ist ja jeder Brückenverstärker nichts anders als eine doppelte Halbbrücke. Da geht schon was. Nur ob das zufriedenstellend ist, ist was anderes (das Ergebnis ist mir ja schon klar).

              Leider habe ich mir 'versehentlich' so ein TA2020' Mopped mit USB-DAC (PCM2704) gekauft. Mal schauen, wenn das Ding da ist. Hatte eigenlich gehofft, das man den PCM2704 gegen einen PCM2902B, incl. Adapterplatine (nicht Pinkompatibel), tauschen kann und eine niedliche TSP-Messbox bekommt. Also Netzteil dran, USB-Kabel dran, LS anschliesen - Messen und fertig.
              Habe sogar ein Sample des PCM2902B von TI hier liegen. Kam per Express (2 Tage) aus Amiland. Hatte die Gehäuse eigntlich größer in Erinnerung. Der passt ja, incl. Adaperplatine für die Eingänge, in die Aussenmasse des PCM2704 meiner Soundkarte. Kam übrigens ein IC in einer dieser Boxen, wo die diese Bauteilrollen für die Bestückungsautomaten einpacken, an. EDIT: Vielleicht mach ich mal ein Foto.
              Werde aber erstmal warten, bis das Teil da ist und mich selber von den schlechten Werten und der Nichteignung überzeugen. *hiernenpassendensmileyhindenken*

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              • agossi
                Registrierter Benutzer
                • 04.02.2008
                • 326

                #8
                Hallo,

                das Problem mit der Brücke ist nicht die Schaltung an sich, sondern dass man ein Masseproblem bekommt. Je nach Erdungskonzept der verwendeten Soundkarte und des Verstärkers kommt es zu Potentialausgleichsströmen, die entweder die Messung völlig verfälschen oder sogar die Soundkarte zerstören können.

                "Digital"-Verstärker (Class D) können für die Messung verwendet werden, wenn man in der Auswertung den Frequenzbereich > 20kHz nicht berücksichtigt.
                Gruss
                Andi

                "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" (Friedrich Nietzsche)
                "You can blow out a candle, but you can't blow out a fire" (aus "Biko" v. Peter Gabriel)

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                • juergen_e
                  Registrierter Benutzer
                  • 09.09.2003
                  • 440

                  #9
                  Zitat von agossi Beitrag anzeigen
                  das Problem mit der Brücke ist nicht die Schaltung an sich, sondern dass man ein Masseproblem bekommt
                  Möglicherweise liegt das Problem wohl eher darin, das ich genau das nicht als Problem sehe und mir durchaus bewusst ist, dass die (virtuelle) Masse des Ausgangs eben nicht auf dem Massepotential der restlichen Elektronik liegt.
                  wenn ich da zwei OPs reinpack für einen Differenzverstärker, dann ist ein Levelshift ja auch nur 'ne Kleinigkeit.

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                  • ente
                    Registrierter Benutzer
                    • 02.02.2004
                    • 553

                    #10
                    Hallo Andi, Hallo Jürgen,

                    wenn man die möglichen Klippen kennt, kann man sie umschiffen. Wenn hingegen alles unbekanntes Gebiet ist, kann es schnell in die Hose gehen. Und dem berühmten Kollegen Murphy folgend, ...... (so in diversen Foren nachzulesen ).

                    Aus diesen Grunde wird im Kompendium vor der Verwendung von Brückenverstärkern gewarnt.

                    Gruß
                    Heinrich
                    Wenn es die letzte Minute nicht gäbe, würde kein Projekt je fertig!

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