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Monitor 890 Aktiv // Hilfe benötigt

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  • BigBox
    Registrierter Benutzer
    • 25.12.2006
    • 774

    Monitor 890 Aktiv // Hilfe benötigt

    ...da ich mit meiner passiven Monitor 890 MK 2 nicht mehr zufrieden war, bin ich gerade dabei alles auf Aktiv umzustellen.
    Dazu nutze ich folgendes Equipment:
    - Endstufe für den Bass Kind XT 1000 ( hat ca. 600 Watt Sinus an 4 Ohm pro Kanal)
    - Mitteltoner Yamaha Endstufe mit 100 Watt Sinus pro Kanal
    - Hochtöner Denon Endstufe mit 150 Watt Sinus pro Kanal
    - Vorverstärker ist der Denon AVC A1SR (HeimkinoVerstärker),

    An den Pre Outs des Denon hängt dann ein DBX Lautsprecher Management System aus dem PA Bereich.

    So weit so gut...

    Kann mir hier jemand grundsätzliche Tips zum einstellen der einzelnen CHassis geben?
    - Trennfrequenzen Flankensteilheit - 12db/ 24 db?
    - Delay Einstellungen nach Gehör?
    - Equalizing betreiben anhand der reinen Chassis Messkurven (Bsp.: die TIW sind bei 30 hertz knapp 8 db leiser als der Schnitt (90 db). Kann ich diese Bereiche einfach anheben so wie es das Messdiagramm eines TIW vermuten lässt?

    Ich werde mir spätestens nächsten Monat das passende Messmikrofon leihen. Da ich aber bis dahin auch gerne hören möchte wäre es toll wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte.

    Vielen Dank
    Bastian
  • Masuuk
    Registrierter Benutzer
    • 24.11.2009
    • 657

    #2
    Von der Monitor hab ich zwar keine Ahnung, aber ich würde als aller erstes, da du verschiedene Endstufen benutzt, das delay unter Last messen, dazu brauchst du nur ein Signalgenrator (Soundkarte) und ein Oszi (Oder Soundkarte mit angepasster Mess-Eingang). Dann das gleiche Spiel, mit den Aktivweichen. Die Zeiten, die du daraus bekommst, sollte genau genug sein, als Einstellung.

    Kommentar

    • agossi
      Registrierter Benutzer
      • 04.02.2008
      • 326

      #3
      Hallo,

      ähnliches Projekt wie meins, ich aktiviere eine Monitor TL473 (Modell wie 890 aber nur ein Tieftöner).

      Trennfrequenzen wähle ich 600Hz und 5000Hz, trennen mit 24db. Equalizing würde ich zuerst mal nach Frequenzgang im Datenblatt machen. Delay würde ich als erstes mal nach der Regel d=c/a, wobei a = Abstand der Chassismittelpunkte zueinander ist.

      Ich verwende bei meinem Projekt natürlich ein Messequipment und arbeite mit einer PC-Software-Weiche (VST-Host, Virtual Audio Cable, VST-Convolver) mit RME HDSP9632 Soundkarte. Leider ist das Projekt etwas ins Stocken geraten, werde es dann mal Gelegenheit eingehender vorstellen.

      Gruss
      Andi
      Gruss
      Andi

      "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" (Friedrich Nietzsche)
      "You can blow out a candle, but you can't blow out a fire" (aus "Biko" v. Peter Gabriel)

      Kommentar

      • fabi
        Registrierter Benutzer
        • 05.01.2008
        • 1465

        #4
        Welcher dbx? Driverack PA? 260? Rauschen beide leider sehr stark. In Kombination mit hochwirkungsgradhörnern muss der Verstärkungsfaktor der Endstufen entweder sehr gering sein oder man muss die Jumper umsetzen und verliert 6dB Dynamik.
        Ich würde für ein solches Projekt einen höherwertigen Controller einsetzen.


        Ohne Meßungen ist soetwas aussichtslos. Selbstverständlich kannst du NICHT einfach nach Datenblatt entzerren.

        Kommentar

        • pico
          Registrierter Benutzer
          • 14.09.2004
          • 894

          #5
          Hi BigBox,

          in der Zwischenzeit kannst Du sicher erst mal 18 oder 24 dB/OKtave nehmen, Dich an den Datenblättern mit der Entzerrung orientieren und das Timedelay nach Zollstock einstellen. Das wird aber lange nicht das volle Potenzial der Kombi ausschöpfen können.

          Das geht nur mit Messtechnik, etwas Background und Hörerfahrung.

          Zum Background findest Du bei uns im Magazin einiges:
          Messen ohne RAR
          DSP-Weichen richtig einstellen
          Zeitrichtig - schon wieder oder immer noch? (Teil 2)

          Rauschen ist definitiv ein Problem bei Hochwirkungsgradkonzepten mit DSP-Weichen. Es hilft vor allem die Endstufen möglichst unempfindlich einzustellen.

          Wo steht denn das Schätzchen?
          Gruß Pico

          <<< Studieren UND Probieren >>>

          Kommentar

          • walwal
            Registrierter Benutzer
            • 08.01.2003
            • 26604

            #6
            Im Tiefton hebt der Raum den Pegel meist kräftig an. Bei 6 m Raumlänge bei 30 Hz, da solltest du nicht anheben. Optimal ist eine Messung am Hörplatz und die Peaks im F-Gang danach um etwa die Hälfte zu verringern. Ganz glatt raubt oft die Dynamik. Geht aber nur mit DSP.

            Ansonsten den Bereich unter 100 Hz um etwa 3 dB anheben und nach Gehör optimieren.
            „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

            Alan Parsons

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            • BigBox
              Registrierter Benutzer
              • 25.12.2006
              • 774

              #7
              schonmal Vielen Dank für die Antworten.

              Es ist ein DriveRack PA. Was genau meinst du mit "hochwertigen" Controller?
              Das Gerät kostet immerhin 700 EUR und wird immer bestens bewertet?!

              Wie auch immer, ein rauchen ist tatsächlich da. Allerdings nur bei extrem geringer Lautstärke, daher stört es mich nicht.

              Habe mir jetzt doch das DBX Mikrofon bestellt und werde es damit ganz genau einstellen.
              Gibt es hierbei noch irgendwas wichtiges zu beachten?

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              • fabi
                Registrierter Benutzer
                • 05.01.2008
                • 1465

                #8
                Das Controllersetup sollte mit einer externen Software erstellt werden, die Impulsantworten aufzeichnen und verarbeiten kann. Das Mikrofon muss mit einer individuellen Kurve korrigiert werden.

                Zu beachten gibt es all die Fallstricke bei Messungen im Hörraum. Die Vorentzerrung sollte in reflexionsarmer Umgebung oder wenigstens in einem großen Raum mit gefensterter Impulsantwort erfolgen. Ein PA-Gerät "einrauschen" lassen ist hier weit ab vom richtigen Weg.

                Driverack PA ist ein "Basisgerät" für den Veranstaltungsbereich, weder Profiwerkzeug noch Studiotechnik. Eine - leider sehr schlecht zu bedienende - Alternative wäre beispielsweise der BSS Omnidrive FDS366. Da das Gerät über 10 Jahre auf dem Markt ist, gibt es auch gelegentlich welche auf dem Gebrauchtmarkt.

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