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Boxsim: Hilfsberechnungen

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  • UweG
    antwortet
    Das 50dB-Voltmeter von der Boxsim-Seite eignet sich auch als "ideales" Chassis.

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  • harry_m
    antwortet
    Zitat von VISATON Beitrag anzeigen
    ...Wenn man sich die Zeit nimmt und das Beispiel bis zum Ende Schritt für Schritt geduldig durcharbeitet, hat man schon viel über die Entwicklung von Frequenzweichen gelernt (aber wer hat heute schon Zeit, geschweige denn Geduld?).
    Das ist ja langweilig... Das erinnert mich an die Zeit, als ich es tun musste, um von einem Semester zum anderen zu gelangen... Jetzt hamma Rechner, deren Leistung inzwischen in GigaFLOPS angegeben wird, und das lernen ist immer noch nicht obsolet geworden...



    Aber im Ernst: ich habe fast alle Beta-Versionen der Boxsim durchgenommen und damit so einiges ausprobiert. Aber den "Weichen-Assistenten" erst in der letzten Woche zum ersten mal angesehen. Daher die Frage. (Aber das schrieb ich ja bereits)...

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  • VISATON
    antwortet
    Zitat von harry_m Beitrag anzeigen
    Tatsache ist, dass ohne zu wissen, wie die Elektrotechnik funktioniert es auch mit Hilfe von Boxsim keine vernünftige Weiche gemacht werden kann. Ich verfolgte immer wieder Threads, wo die Laien sich an der Weichenkonstruktion versuchten.
    Das ist richtig. Aber es gibt genug Leute, die von Elektrotechnik nicht viel Ahnung haben und trotzdem mit Boxsim gute Ergebnisse erzielen. Eine große Hilfe ist die sehr nützliche Anleitung Boxsim für Anfänger. Wenn man sich die Zeit nimmt und das Beispiel bis zum Ende Schritt für Schritt geduldig durcharbeitet, hat man schon viel über die Entwicklung von Frequenzweichen gelernt (aber wer hat heute schon Zeit, geschweige denn Geduld?).

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  • Niwo
    antwortet
    natürlich kommts auf die akustische Übertragungsfunktion an, davon rede ich doch.
    Schon die Frage von Harry bezog sich aber auf elektrische Filter.
    Und die Bezeichnung Konstantspannung oder Konstantleistung macht auch klar, von was die Rede war.
    Aber das ist ja alles lange her.

    Den elektrischen Frequenzgang benutze ich aber auch häufig, vor allem wenn ich außergewöhnliche Filterflanken brauche. Man sieht manchmal besser, was man tut. Dadurch lässt sich so mancher Saug- oder Sperrkreis sparen.

    Meinen Pragmatismus habe ich von Bernd Stark:
    1. Man nehme ein Filter nach Formel. (zB. 12dB el.)
    2. Die Spule vor dem Bass verdoppeln, den C vor dem HT halbieren
    -> Das ist meisten ein guter Anfang
    3. Feintuning

    Grüsse

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  • albondiga
    antwortet
    Zitat von jobst
    I
    1) ideales Chassis erzeugen, FG flat, Z fest
    2) ideales Filter mit Extras bauen
    3) als Referenz speichern
    Wie macht man das? (Punkt 1)

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  • poor but loud
    antwortet
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass vor allem Bandpass-Filterschaltungen am besten arbeiten, wenn der elektrische Frequenzgang halbwegs symmetrisch und ohne ausgeprägte Überschwinger daherkommt. Inwieweit man sich diesem Ideal annähert, kann man aber kaum verfolgen, wenn man nicht mit idealisierten Chassis arbeitet, weil dann alle Filterfehler in der krakeligen Summenkurve untergehen. Also schaltet man auf die "elektrische Ansicht" um und kann eindeutig feststellen, in welcher Richtung sich Änderungen der Bauteilwerte auswirken.

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  • Peter K
    antwortet
    Hallo,

    Zitat von jobst
    Ich nutze diese Funktionen auch um Zielfunktionen für die (akustischen) Übertragungsfunktionen aufzustellen.

    z. B. so :
    1) ideales Chassis erzeugen, FG flat, Z fest
    2) ideales Filter mit Extras bauen
    3) als Referenz speichern

    Es macht nämlich oft einen Unterschied ob man ein (akustisches) BU III oder ein LR IV - Verhalten baut.
    Wohl noch jemand, der auch das vertikale Abstrahlverhalten und das Energieverhalten im Blickfeld hat ???


    der letzte Filtertypenmetaphysiker :-)
    zähle mich auch dazu, nur mach ich es in Audiocad....(übrigens bis 6. Ordnung AKUSTISCH)
    Der Filtertypenkritiker oben hat wohl nicht verstanden, daß es bei den Filtern auf die AKUSTISCHE Übertragungsfunktion ankommt, dann und nur dann haben die Filter nämlich auch die jeweiligen Eigenschaften.

    Gruß
    Peter Krips

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  • harry_m
    antwortet
    Tatsache ist, dass ohne zu wissen, wie die Elektrotechnik funktioniert es auch mit Hilfe von Boxsim keine vernünftige Weiche gemacht werden kann. Ich verfolgte immer wieder Threads, wo die Laien sich an der Weichenkonstruktion versuchten.

    Na ja, Computer und ein Malprogramm reichen eben nicht, um ein Bild malen zu können, genau wie eine Schreibmaschine nicht reicht, um einen Roman zu schreiben.

    Aber das scheint ein allgemeiner Trend zu sein: Programme schreiben, ohne programmieren zu können, komplizierte Teile zu fertigen, ohne zu wissen, was in der Anlage passiert usw... Hatte gestern genau damit zu tun, das ist eine andere Geschichte, passt aber ins Bild.

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  • UweG
    antwortet
    Niwo, dass kannst du ruhig laut sagen - auch außerhalb des Zynikmodus. "Filtertypengläubigkeit" ist fast so schlimm wie Kabelsortengläubigkeit.

    Ein anderer Grund für die Integration der Formeln in Boxsim ist, dass die Standardformeln immer noch gute Anhaltswerte liefern , wenn jemand gar nicht weiß, in welcher Größenordnung ein Bauteil dimensioniert werden muss. Ein schöner 330µF-Elko ergibt mit der 0,1mH-Spule aus der Bastelkiste eben noch nicht mal behelfsmäßig eine Abtrennung eines Hochtöners nah unten.

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  • Niwo
    antwortet
    [Zynik-Modus an]
    Es dient zur Demonstration, was die früher alles fürn Mist verzapft haben. Die haben ja ihre Weichen wirklich nach diesen Formeln gebaut. Und dann haben sie sich noch ernsthaft darüber gestritten, welches Filter besser ist (Butterworth, Bessel, Linkwitz, Konstantspannungs-, Konstantleistungsweichen und wie sie alle hießen) Immerhin hatten alle genug Kritikpunkte an der jeweiligen Gegenpartei zur Verfügung. Hat ja keines richtig funktioniert!
    [Zynik-Modus aus]

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  • harry_m
    antwortet
    Re: Re: Boxsim: Hilfsberechnungen wenig hilfreich...

    Original geschrieben von albondiga
    Du denkst falsch.
    Boxsim rechnet nicht nur mit den zwei Spulen und Kondensatoren, sondern bezieht die Lautsprecher mit ein. Da kommen noch Sachen wie Schwingspuleninduktivitäten, Widerstände usw. mit in die Rechnung.
    Das ist ja klar, das habe ich schon öfter gemacht.... Die Frage ist, welchen Nutzen habe ich von diesem Bild, wenn ich sowieso an den Werten der Weichenelemente herumdrehen muss, bis einigermaßen vernünftige Weiche zustande kommt?

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  • albondiga
    antwortet
    Re: Boxsim: Hilfsberechnungen wenig hilfreich...

    Original geschrieben von harry_m
    Was mache ich jetzt falsch? Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es so gedacht ist.
    Du denkst falsch.
    Boxsim rechnet nicht nur mit den zwei Spulen und Kondensatoren, sondern bezieht die Lautsprecher mit ein. Da kommen noch Sachen wie Schwingspuleninduktivitäten, Widerstände usw. mit in die Rechnung.
    Einfach mal als Referenz merken und andere Lautsprecher ins Projekt einfügen, am besten welche, die sich deutlich unterscheiden - und dann staunen.

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  • harry_m
    hat ein Thema erstellt Boxsim: Hilfsberechnungen.

    Boxsim: Hilfsberechnungen

    Habe endlich mal die Zeit gefunden, mich meinem Hobby zu widmen. Boxsim installiert, und sich an eine Weiche für eine AL170/DSM50FFL Kombi machen wollen:



    Die Werte habe ich aus der Registerkarte "Hilfsberechnungen" herausgenommen:



    und dann dieses bekommen:



    Was mache ich jetzt falsch? Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es so gedacht ist.
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