Kostenloses, freies und quelloffenes Lautsprecher-Messprogramm

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  • Cpt.Baseballbatboy
    antwortet
    Original geschrieben von haenisch
    Den Parameter hab ich nach etwas debuggen um die Funktion zu verstehen durch (qualifiziertes ;-) Raten gefunden, wie man das halt so macht ;-)


    Ich wuerde gern bei der Weiterentwicklung helfen, wenn's also was zu tun gibt ...
    Klar: Doku schreiben

    Nee, das muss ich selber machen, einfach aus Strafe, weil ich mich immer so gern davor drücke.

    Aber Hilfe ist immer willkommen. Ich hab nur keine richtige ToDo-Liste zur Hand, nur einen losen Plan in meinem Kopf. Vielleicht bringe ich die erst mal zu Papier. Wenn Du mitmachen willst, dann melde Dich am besten bei Berlios an, dann kann ich Dich dem Projekt hinzufügen und Du hast CVS-Zugriff (schreibend). Das wäre dann die komfortabelste Möglichkeit.

    Denk aber da dran, dass das Projekt unter BSD-Lizenz steht. Im Gegensatz zur GPL ermöglicht die nicht nur die kommerzielle Nutzung des Programms, sondern auch die kommerzielle Weiterverwendung des Codes und der Schnittstellen. Es ist also theoretisch möglich, dass von Dir geschriebener Quellcode in kommerziellen Produkten eingesetzt wird.

    Gruß
    Cpt.

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  • haenisch
    Ein Gast antwortete
    Hey, cool, vielen Dank für die Arbeit. Da haste ja richtig was reingesteckt, wie bist Du auf ausgerechnet den Parameter gestoßen?
    War ja nicht ganz uneigenützig ;-)
    Ich find's klasse, ein Messprogramm unter OS X zu haben, brauch ich nicht immer neu (XP) booten, wenn ich schnell was messen will.

    Den Parameter hab ich nach etwas debuggen um die Funktion zu verstehen durch (qualifiziertes ;-) Raten gefunden, wie man das halt so macht ;-)

    Ich wuerde gern bei der Weiterentwicklung helfen, wenn's also was zu tun gibt ...


    Gruss Till

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  • Cpt.Baseballbatboy
    antwortet
    Hey, cool, vielen Dank für die Arbeit. Da haste ja richtig was reingesteckt, wie bist Du auf ausgerechnet den Parameter gestoßen?

    Das "paFramesPerBufferUnspecified" ist eigentlich nur ein #define mit dem Wert 0. Portaudio berechnet dann selbständig den bestmöglichen Wert, und zwar den mit der niedrigsten Latenz. Kann natürlich sein, dass das unter MacOS nicht richtig funktioniert. An einen "bus error" kann ich mich auch unter FreeBSD erinnern, allerdings war das noch die v18 von Portaudio.

    Ich werde das einbauen, aber wahrscheinlich über bedingtes kompilieren und einem zusätzlichen CFLAG im Makefile. Denn der Wert "0" ist laut Portaudio der empfohlene, andere sollen nur in Spezialfällen verwendet werden (da könnte ich mir zeitkritische Anwendungen vorstellen, das ist hier ja nicht der Fall).

    Gruß
    Cpt.

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  • haenisch
    Ein Gast antwortete
    Mac OS X

    Hallo,

    nach Umgehung von ein paar Schwierigkeiten laeuft's auch unter OS X:
    Zunächst Installation von CoreAudio SDK, portaudio, AquaTerm und Gnuplot,
    im Makefile
    -lportaudio -framework CoreAudio -framework CoreServices -framework AudioUnit -framework AudioToolbox

    an die LFLAGS anhängen, aber measure stürzt dann nach der Messung mit einem Bus Error ab.

    Lösung: in sound_pa.c Zeile 63 die Bufferlaenge von paFramesPerBufferUnspecified auf einen festen Wert (bei mir hat 1024 funktioniert) ändern. Gibt es einen speziellen Grund, warum die Bufferlänge hier ursprünglich nicht festgelegt wurde ?

    Gruss Till

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  • Cpt.Baseballbatboy
    antwortet
    Um die Linux-Diskussion zu beenden: nehmt einfach ein richtiges Betriebssystem, also OpenBSD.

    Und wenn ihr unbedingt WINE braucht, dann lass ich auch noch FreeBSD durchgehen. Die Software dafür ist mindestens so aktuell wie die jeder Linuxdistribution, und das ganze steht auf einer grundsoliden Basis, nämlich dem BSD-UNiX, und nicht auf einem zusammengfrickelten Kernel mit einem wild zusammengeschusterten Userland drumherum.

    Gruß
    Cpt.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Auch für Ubuntu gibt es eine sehr ausführliche Wiki auf Deutsch und ein Forum. Also insgesamt gute Voraussetzungen für Leute, die eigentlich mit Computern nix am Hut haben. Man kann sehr viel mit der klickibunti GNU-Oberfläche machen, sehr windowsig und doch angenehm anders. Die KDE-Oberfläche, die auch von Kanotix verwendet wird und es gibt auch Kubuntu mit KDE, kann ich nicht so gut leiden. Liegt vielleicht daran, dass ich mal damit arbeiten musste.

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  • PeterG
    antwortet
    @Frankynstone,

    versuch mal Kanotix http://www.kanotix.com selbst solche Mumien, wie ich kommen damit klar! Denn der Support im Forum bzw. im Chat ist super. So kannst Du beim Installieren im Chat um Rat fragen, je nach Tageszeit jibbet in Kürze ne Antwort. Ist das bei der Modedistri Ubuntu auch so?

    @cpt.

    naja, grob kann ich mit Deiner Anleitung etwas anfangen. Gemacht hab ich das noch nie!!!! Ein bissl Zeit mußte mir geben.

    MfG
    Peter

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  • Cpt.Baseballbatboy
    antwortet
    Ne kleine Zusammenfassung, wie man das Programm unter Linux kompiliert:

    1.) portaudio besorgen, entweder ist es als Paket des Distributors vorhanden oder man braucht den Quellcode. Im Falle des Letzteren:

    1.1.) am besten wäre es wohl, JACK zu installieren. Das gibt es garantiert als Paket, und man benötigt die Developer-Version (meist *dev bezeichnet)

    1.2.) in das Verzeichnis von portaudio (nachdem es entpackt ist) wechseln und dann

    ./configure
    make
    make install

    Wenn dabei was nicht funktioniert leiste ich gern Hilfe. Wenns geklappt hat, ist portaudio erfolgreich installiert.

    2.) Quellcode meines Programms besorgen: http://prdownload.berlios.de/esweep/esweep0.1.1.tar.gz
    Und natürlich entpacken:
    Code:
    tar xzf esweep0.1.1.tar.gz
    entpackt den Quellcode im aktuellen Verzeichnis.

    3.) Makefile anpassen. Ihr wollt das "Makefile.Linux". Da braucht es vermutlich zwei Änderungen, je nach Distribution:

    In den ersten Zeilen sind ein paar Variablen aufgeführt. In der Variable "CFLAGS" muss evtl. "-I/usr/include" zusätzlich angeführt werden. Das gleiche bei LFLAGS, dort muss u. U. "-L/usr/local/lib" hinzugefügt werden.

    Irgendwann werde ich das mal automatisieren, aber noch nicht.

    4.) Kompilieren. Ein Terminal im Wurzel-Verzeichnis des Quellcodes (da wo das Makefile ist) öffnen und "make" eingeben.

    Das wars dann schon.

    Gruß
    Cpt.

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  • monoton
    antwortet
    [offtopic]@reference
    Das Antwortfeld ist ein Fließtextfeld - man muss die Zeilenumbrüche nicht manuell einfügen, sondern lediglich die Absätze - der Rest wird von der Forensoftware automatisch erledigt. Einfach mal probieren!

    Nix für ungut!
    monoton
    [/offtopic]

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  • Cpt.Baseballbatboy
    antwortet
    Es ist eine neue Windows-Version verfügbar. Erhältlich hier:

    Version 0.1.1, gebaut gestern Abend.

    Die Änderungen sind hier beschrieben: http://www.hifi-forum.de/index.php?a...9&postID=99#99

    Die Version im CVS (also die für Linux und Konsorten) ist natürlich immer aktuell.

    Gruß
    Cpt.

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  • reference
    antwortet
    Hallo,

    da mir sowieso die passenden Räumlichkeiten für eine komplette
    Lautsprechemessung fehlen, und ich mich bisher an Bau-
    vorschläge und deren leichte Anpassung an meine Hör-
    gewohnheiten gehalten habe, benötge ich eigentlich
    nur eine Möglichkeit, eine vernünftige Impedanzmessung
    durchzuführen um die Wirkungsweise der Korrekturglieder
    zu überprüfen.

    Der Meßaufbau ist mir klar, mir fehlt nur der Wert eines
    praxisgerechten Shunt-Widerstandes mit dem ich den
    Eingangsstrom der Gesamtweiche nachbilden kann.

    Ich dachte da so an 1 Ohm, das gibt bei 1 Volt Ausgangs-
    amplitude und 8 Ohm Impedanz 111 mA !
    Das kann man glaube ich gut auf dem Oszilloskop darstellen.

    Liege ich da richtig mit meinen Überlegungen?

    Welchen Wert benutzt Ihr in Euren Meßaufbauten, um den
    Einfluß auf die Frequenzweiche möglichst klein zu halten?

    Vielen Dank für eine Info,
    gruß
    Sven

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  • Frankynstone
    antwortet
    Ich arbeite mit Ubuntu, weil es für einen noob anscheinend die beste Distro ist. Sollte ich mich irgendwann langweilen, teste ich jedoch zuerst eine Windows-Version, da ich nur eine fiese Billigsoundkarte im Linux-Rechner hab.

    Keine Zeit ist keine Ausrede, sondern eine Tatsache, sorry, ist so. Habe brennendes Interesse an Lautsprechermessung. Mikrofonverstärker im Bau, Mikrofon vorhanden.

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  • Cpt.Baseballbatboy
    antwortet
    Nee, was ich meinte ist, dass ich schlicht und einfach noch keine Kalibrierung eingebaut habe. Das heißt, das Programm stellt keinerlei Zusammenhang zwischen dem her, was am Line-In gemessen wird und dem, was draußen tatsächlich passiert. Es wird z. Z. stur auf das Maximum des gemessen Amplitudengangs normiert (und dann in dB ausgegeben). Die Normierung und Ausgabe in dB könnte ich rausnehmen, dann fehlt aber immer noch der Umrechnungsfaktor zwischen irgendeinem 64-Bit-Fließkommawert und der gemessenen Spannung, sprich der Impedanz.

    Ist ne Baustelle, und ich weiß auch, was ich dafür machen muss, ich bin mir nur noch nicht im Klaren darüber, wo und wie genau ich das am besten einbaue.

    Gruß
    Cpt.

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  • pico
    antwortet
    Hi Cpt.,

    allerdings wird das Ergebnis der Impedanzmessung wenig aussagekräftig sein, weil noch keine Absolutwertmessungen möglich sind
    Kein Problem, eine Impedanzmessung ist IMMER eine Relativmessung, da immer ein Referenzwiderstand benötigt wird (Vergleich der Spannungsabfälle). Die Absolutwerte kriegt man dann über den Wert des Referenzwiderstandes.

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  • Cpt.Baseballbatboy
    antwortet
    Original geschrieben von PeterG
    Da ich sogutwiekeineAhnung habe: wenn das unter Suse kompiliert wurde, läuft es dann unter Kanotix auch?
    Könnte sein. Da aber die Linuxdistributionen nicht unbedingt untereinander binärkompatibel sind, kann es auch nich funktionieren. Von meinem Programm selber aus sehe ich da keine Schwierigkeiten, eher mit der unter Linux notwendigen Abhängigkeit "portaudio". Wenn die Bibliothek richtig installiert ist, sollte es eigentlich untereinander austauschbar sein.

    Nach Portaudio solltet Ihr im entsprechenden Paketmanager Eurer Distribution Ausschau halten (ist das bei SuSE immer noch YAST?), ansonsten gibt es das hier: http://www.portaudio.com Version 0.19

    Ist ne Impedanzmessung möglich?
    Prinzipiell, rein technisch gesehen, ja. Ich habe das aber noch nie ausprobiert. Der Messaufbau müsste dazu genauso wie bei anderen Programmen sein.

    \Edit: allerdings wird das Ergebnis der Impedanzmessung wenig aussagekräftig sein, weil noch keine Absolutwertmessungen möglich sind. Impedanz in dB relativ zum Maximum ist zwar ganz nett, aber unnütz.

    Gruß
    Cpt.
    Zuletzt geändert von Cpt.Baseballbatboy; 01.03.2007, 15:57.

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