mal eine kleine Frage zur KE25SC:
wo liegt denn nun die Resonanzfrequenz des Treibers, Hifi-Selbstbau schreibt was von ~1300Hz und in Boxsim sind ~530Hz eingetragen...auf dem Impedanzschrieb sieht man aber die Buckel schon etwas höher als diesen Wert! Oder liegt dort wegen dem RCL eine Anpassung für Boxsim vor?
eine Auswertung der TSP aus dem Impedanzverlauf mit angeschlossener Impedanzentzerrung ist natürlich kritisch. Man kann die TSPs aber auch über den Frequenzgang ermitteln:
Der relativ schnelle Übergang vom linearen Frequenzgang (> 1200 Hz) mit leichter Überhöhung (um 1700 Hz) zum Frequenzabfall mit 12 dB/Oktave lässt auf eine Güte zwischen 0.85 bis 1.0 schließen. Dabei ist dann die Resonanzfrequenz knapp oberhalb von F3, also z.B. 1300 Hz.
Auf dem o.g. Bild sieht man auch bei 1300 Hz eine Rest-Impedanzüberhöhung. Nur ein 2. Rest-Impedanzplateau von 300 bis 600 Hz wundert mich . . .
Mir rieb nur einer bei einer Waveguide-Diskussion die relativ hohe Resonanzfrequenz hingewiesen, dabei bin ich immer von den Boxsimdaten ausgegangen. Ich würde so oder so niemals die Keramikkalotte selbst mit Waveguide unter 1,5kHz ankoppeln!!! Das Impedanzplateau ist mir auch aufgefallen....ich frage mich eben nur, warum das so bei Boxsim eintragen ist ?
Original geschrieben von walwal Also müsste man die Imp-Lin. ausbauen und Messen...nur wozu?
Soweit ich informiert bin sitz die Impendanzliniearisierung in dem kleinen Kunststoffgehäuse hinter dem Metallgehäuse.
Hier im Forum stand mal irgendwo, dass es um das RCL-Glied still zu legen genügt die beiden Kabel von der Lötfahne abzulöten. Dann könnte man den tätsächlichen Impendanzverlauf des KE25SC messen.
ist ja alles schön und gut, meine eigentlich Frage bezog sich auf die in Boxsim aufgeführten 530Hz...warum sind diese eingetragen worden....aus Spaß, weil Boxsim keine 0 zulässt?
Die 5xx Hz sind das was das Programm, das die Chassisdaten aufbereitet aus dem Impedanzgang gemeint hat errechnen zu müssen. Bei der KE mit dem RLC-Glied kommt da natürlich Käse heraus.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
Da ist doch die Antwort die ich hören wollte ...
ist zwar nicht sooo wichtig, aber warum gibts bei Visaton keine Hochtöner die tiefe Resonanzfrequenzen aufweisen?
-höhere Federwirkung der Einspannung?
-leichtere Membran?
....
Interessanterweise hat die KE ohne Ferrofluid ein fs von ca. 500 Hz (ob das Prgramm das ahnt? ). Abgesehen davon, dass wir bei Visaton von Kalotten ohne Ferrofluid überhaupt nichts halten (sie sind thermisch nicht annähernd so hoch belastbar und haben eine Dynamikbegrenzung durch Erhitzung der Schwingspule), hat die KE ohne FFL auch noch einen weiteren Nachteil. Wegen des geringeren Qts bei so niedrigem fs fällt der Frequenzgang schon sehr schnell ab. Mit anderen Worten: im Bereich von 2 kHz fehlt viel Pegel, dafür hat man etwas mehr Pegel bei 500 Hz. Aber was soll man damit? Ich dachte, es hätte sich die Erkenntnis mittlerweile durchgesetzt, dass eine zu tiefe Ankopplung von Hochtonkalotten nur mehr Nachteile als Vorteile hat.
Ja das habe ich doch auch geschrieben, dass ich eine zu tiefe Ankopplung nicht befürworte...selbst in einem Waveguide.
Mir ging es wirklich nur darum, warum die Resonanzfrequenz höher ist als bei anderen Herstellern. Für die Erklärung danke ich dir, schade das ich nicht selbst daran gedacht habe, dass das FFl dafür verantwortlich ist (also Erhöhung der Reso aber dafür Bedämpfung der Reso inklusive Erhöhung der Wärmeübergangszahl).
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