Hallo zusammen
ich hab seit längerer Zeit zwei T200 in meiner Hutablage jetzt brauch ich aber mal ein bischen mehr Druck und wollte diese in einen von einander getrennten Kasten bauen. Wie groß muss der etwa sein oder hat einer schonmal solch einen Kasten gebaut ??
Wäre für jede Info dankbar (außer für "T200 sind mist kauf dir lieber xxx")
Original geschrieben von PapaSchlumpf Trotzdem hab ich bisher von Car-Hifi Leuten immer gehört dass Hutablagen einfach schlechter klingen als richtige Gehäuse.
Is ja ungefähr so als würd ich zu Hause einfach n Paar Löcher in die Schranktüren sägen und da meine Chassis reinschrauben.
Solche ideen hören sich für mich mehr nach Pfusch als nach was verbünftigem an...
Er will aber sicher sein Koferraum noch weiter benutzen.
Aber darum gehts ja, weder n Schrak nochn Kofferraum haben stabile wände.
Btw.: Ich hab mal meine Mini-Anlagen-Boxen (13er in 12 Liter BR) in meinen Schrank gestellt, dann die Tür nur nen Spanlt offen, das hat für den kleinen TT nen Mords Druck und Tiefgang gemacht
Chassis mit weicher Aufhängung und schlechtem Masse Antriebsverhältnis sind billig herzustellen. Die schwere Membran ist leicht steif herzustellen, der Antrieb kann schwach ausfallen, die Einspannung kann weich sein.
Man bekommt damit ein sehr günstiges Chassis das sehr tiefen und sauberen Bass produzieren kann. Es benötigt allerdings ein recht großes Volumen. Ein weiterer sehr großer Vorteil ist, dass man nur sehr wenig Leistung braucht um das Chassis an den maximalen Anschlag zu treiben. Die Basswiedergabe ist also auch mit wenig Leistung tief und kraftvoll. Das ist gut.
Im Auto hat man den Vorteil, dass das zu beschallende Volumen sehr klein ist. Das Verschiebevolumen von kleinen Chassis reicht also aus um (zusammen mit der Druckkammerbassanhebung) satten und lauten Bass zu erzeugen. Weiter hat man eben den Vorteil, dass man ein sehr großes relativ sehr dichtes Volumen fast ohne Platzverlust nutzen kann. Den Kofferraum. Mit einem billigen 20er Bass wie dem T200 kann man also im Auto ordentlichen Bass "zaubern".
Steckt man dieses Chassis jetzt in ein kleines Gehäuse gewinnt man nichts. Die Güte steigt stark an. Bei der Resonanzfrequenz gibt es also einen dicken Überschwinger der stark zu lasten des Impulsverhaltens geht. (Dies ist in der Heckablage sehr gut!!!) Zusätzlich steigt die untere Grenzfrequenz stark an was gegen eine satte Tiefbasswiederagbe spricht. Man benötigt ausserdem sehr viel Leistung um das Chassis unterhalb der Resonanzfrequenz gegen die Luftfeder arbeiten zu lassen und obendrein noch mehr Leistung von der Endstufe die in diesem Bereich verzerrungsfrei arbeiten muss. Echte Leistung ist im Auto auch nicht sooo billig, schnell braucht man Kondensatoren und so Geschichten.
-> Es gibt keinen einzigen Grund ein Chassis das für den Heckablageneinbau optimiert ist in ein kleines Gehäuse zu stecken. Setzt man den 20er Bass an die Seite der Heckablage braucht er obendrein noch weniger Platz, die Bierkiste kann man einfach drunterstellen.
Selbstverständlich sollte sein, dass die Heckablage nicht original verwendet wird sondern gegen eine Mulitplexplatte (15mm) mit Stahlbolzen ausgetauscht wird. Statt den seitlichen Gummihaltern können ohne Probleme verkauschte Stahlseile (wie sie aus dem Veranstaltungsbereich als "Safeties" bekannt sind) verwendet werden.
@all
Gegen den Einbau eines Basslautsprechers in einen Schrank spricht garnicht so viel. Man kann sehr billige Chassis verwenden (sehr großes Volumen) und sollte den Schrank evtl etwas versteifen. mit ein paar Gewindetstangen und einer massiven Rückwand sollte schon viel getan sein. Ausserdem Magnethalter (mit Filz dazwischen) die die Türen geschlossen halten. Für angenehme Zimmerlautstärke sollte das allemal ausreichen.
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