Hallo,
ich möchte meiner Concorde eine neue Schallwand verpassen.
Ich habe nun fertig furniere Spanplatte in Kirsche gekauft.
Ich würde gerne eine Oberfläche, wie bei den B&W Boxen erreichen. Dort gibt es neben normaler Kirsche auch Kirsche Rot. Letztere soll es sein.
Wie macht man das? Lackieren, Beizen, Wachsen... Keine Ahnung
Die Oberfläche solllte jedenfalls einigermaßen glänzen. Ist dies mit Polierstahtwolle zu schaffen?
Zunächst erst einmal auf einem Probestück antesten, denn der gewünschte Farbton ist garantiert zu 99,9 % NICHT in der Beizflasche (man sollte aber auf jeden Fall zwei Muster parat halten).
Es muss auch unbedingt Kirschbaumbeize sein, auf KEINEN Fall lösungsmittelhaltige Beize !!
Dann:
Mit 180'er Papier schleifen, schön gleichmäßig in Maserrichtung, ja nicht quer !! NIE !!
Dann:
Mit Schwamm oder sauberem Tuch das Furnier wässern, d.h., Schwamm (etc.) nass machen, ausdrücken, und gut feucht das Furnier GLEICHMÄ?IG befeuchten.
Trocknen lassen.
Du wirst feststellen, das trotzt deiner vorherigen Schleifkünste die 'Holzhärchen' hervorstehen.
Nochmal schleifen mit 220'er (200'er geht auch), dran denken: NIE QUER !!
Die Beize gut durch/umrühren, auf keinen Fall irgendwas Metallhaltiges dazu nehmen, auch der Pinsel, mit dem die Beize aufgetragen werden soll, sollte eine Borsteneinfassung aus Kunststoff haben.
Das Musterstück entstauben. Das kann man mit Pressluft, oder mit ner weichen (sauberen) Wurzelbürste.
Nun in ein Gefäß (kleine Schale/Schüßel) etwas Beize einfüllen, an einer Ecke des Musterstückes anbeizen.
Im feuchten Zustand erkennt man so ziemlich genau das spätere Erscheinungsbild.
Passt der Farbton nicht, gehts ans Mixen.
Man besorgt sich den Farton zum Anmischen (heller,dunkler, roter, brauner, was immer auch) und zwar von genau der gleichen BEize, die man schon hat, also schon vorher drauf achten, was man da kauft, ob es da noch andere Töne gibt.
Man muss natürlcih ein gewisses Farbgefühl haben.
Mischen, testen. Das Mischverhältniss merken, da wir bisher ja nur mit Kleinstmengen hantieren.
Ist der Farbton getroffen, das gleiche Mischverhältniss in benötigter Menge anmischen.
Nun eine größerer Fläche anbeizen, um den Flächeneffekt zu bekommen.
Dabei geht man folgendermassen vor:
Die Beize gut nass auftragen, ebenfalls NIE QUER !!
Zügig nass in nass den Pinsel ziehen, wenn fertig, mit einem zweiten, mögglichst breitem Pinsel (Vertreiber) den Beizenüberschuss abtragen, Vertreiber öfters aussachlagen, damit der keine 'Staunässe' bekommt.
Beize, die an den Rändern runterläuft, sofort abpinsel (oder nach dem Trocknen abschleifen), die sieht man sonst immer. Auch Überbeizen nach An-Trocknen hilft nicht !
Dann muss das Ganze trocknen.
Wenn trocken, dann grundieren, das übliche Verfahren ...
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
Grundsätzlich kann man auch immer mit dem Lack grundieren, den man anschließend aufftragen will.
Dazu sollten es aber dann mehrere Schichten sein ... (aber das schreibst du ja schon selber).
Das liegt darin begrünndet, das eine Grundierung mehr Feststoffanteile besitzt als Lack.
Das füllt dann die Oberfläche mehr, daher braucht man anschließend weniger Lack.
Wenn man denn nun keine Grundierung benutzt, muß man halt mehr Schichten Lack aufbringen.
Aber bitte nicht einschwemmen, lieber zweimal mehr in dünnen Schichten, als einmal zuviel ... das dauert mit dem Trocknen ...
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Öhm, Broesel ...
nich das ich dir über den Mund fahren will, aber es gibt da doch noch einige weisse Flecken in meiner Heimpähtsch
Man muss ja immer was offen lassen für die spätere Unterbeschäftigung, ich werde doch jetzt im 'Stress' nicht alles fertig machen, und später drehe ich Däumchen (wessen, ist wurscht)
Aber bei mir abgeschrieben habe ich schon ...
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