Subwoofer Gehäuse beschweren
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Genau, aber leoder nur in die Richtung, in der sich die Membranen bewegen...
Es fehlt aber trotzdem die Ankopplung an den Boden ( Highender geben da für Pucks, Spikes oder "Geheimtipps" wie halbe Tennisbälle zig Euronen aus).
Auch ein insgesamt sehr schweres Gehäuse ( dicke Wände, ggfs aus Beton) sind weniger elegant, als die Masse nur da zu verwenden, wo sie am effektivsten ist - und das ist nun mal oben -
Aber kompensiert ein Impulskomensierter Subwoofer nicht genau das?Wie Timo auch schon sagte: Die Box hat in Abhängigkeit zu all ihren Komponenten irgendwo in ihrem Inneren den Masseschwerpunkt sitzen, am Boden gibt es eine Auflagefläche, die durch zwei Kanten auf Höhe der Membran und gegenüberliegend eine Kippbewegung zulassen. 3.Faktor ist die Fläche der Membran, die mit ihren Bewegungen ein Druckpolster in der Luft aufbaut. Die resultierende Kraft hieraus in Relation zum Masseschwerpunkt, bildet mit den beiden Kanten zwei verschieden lange Hebel - die für das Ein- und Ausschwingen der Membran unterschiedlich große Momente erzeugen - und das zu jeder Frequenz unterschiedlich. Wird nicht einfach, das nur designtechnisch zu kompensieren. Die Masse massiv zu erhöhen dürfte da deutlich leichter sein...
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Wie Timo auch schon sagte: Die Box hat in Abhängigkeit zu all ihren Komponenten irgendwo in ihrem Inneren den Masseschwerpunkt sitzen, am Boden gibt es eine Auflagefläche, die durch zwei Kanten auf Höhe der Membran und gegenüberliegend eine Kippbewegung zulassen. 3.Faktor ist die Fläche der Membran, die mit ihren Bewegungen ein Druckpolster in der Luft aufbaut. Die resultierende Kraft hieraus in Relation zum Masseschwerpunkt, bildet mit den beiden Kanten zwei verschieden lange Hebel - die für das Ein- und Ausschwingen der Membran unterschiedlich große Momente erzeugen - und das zu jeder Frequenz unterschiedlich. Wird nicht einfach, das nur designtechnisch zu kompensieren. Die Masse massiv zu erhöhen dürfte da deutlich leichter sein...
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Im Verhältnis zu einer schweren schwingenden Membran,
dürften die Schwingungen der Gehäusewände, durch die Druckänderungen im Inneren,
doch eigentlich zu vernachlässigen sein.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo Uwe,
das Eine (Gewicht) hat aber mit dem Anderen (Impulskompensation) bicht unbedingt etwas zu tun!
Klar, sinnvoll wäre Beides. Aber was nützt ein leichter, impulskompensierter Subwoofer, wenn er nicht richtig an den Boden gekoppelt ist? mWn wirkrt die Impulskomensation nur Axial zu den Chassis ( Achse der Membranauslenkung), senkrecht dazu eher weniger, was ja auch logisch ist.Einen Kommentar schreiben:
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Impulskompensierte Bauweise fände ich eleganter als eine Kiste absichtlich schwer machen, aber das ist natürlich eine komplette Designänderung.Einen Kommentar schreiben:
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Wenn du das machen willst:
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Hallo zusammen,
ich habe vor etlichen Jahren den Sub T-40 gebaut und weil mir die angegebenen 19mm für das Gehäuse wenig vorkamen, nahm ich überall 24mm-MDF-Platten dafür. [Edit: Den Deckel habe ich doch nicht doppelt ausgeführt, falsche Erinnerung]
Das Innenvolumen blieb dabei gleich; das Gehäuse ist nach aussen gewachsen (im Vgl. zum Bauvorschlag).
Das Resultat:
Absolut zufriedenstellende Gehäuseschwingungen.
Ich habe es nicht gemessen, deshalb nur nachfolgende subjektive Einschätzung:
- äußerst steifes Gehäuse (verhältnismäßig hohe Gehäuse-Resonanz-Frequenz beim Anklopfen)
- kaum mit der Hand wahrnehmbare Vibrationen bei Zimmerlautstärke und gut darüber. Extrempegel habe nich noch nicht probiert (war bisher keine Not).
Daher lautet mein Tip: Geld und Zeit sparen und lieber die Masseerhöhung und die weitere Versteifung über Wandstärkenerhöhung realisieren. Bei ausreichend steifen Gehäusen würde ich ggf. die Deckel besonders dick (bzw. schwer) ausführen.
(gilt nur für Subwoofer)
Die Erhöhung von Gehäusewandstärken im Mittelton müsste man aufgrund von potentiellen Koinzidenzeinbrüchen der Dämmung kritisch prüfen.Einen Kommentar schreiben:
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ich habe Superhatti88 gestern eine PM geschrieben was vielleicht für alle interessant ist.
Ne, schaden würde das nicht. Es würde schon was bringen. Du musst dir vorstellen, dass die Membran mit ihrem Gewicht und Hub schlussendlich am Gehäuse zerrt. Und zwar gibt es einen Masseschwerpunkt an der Membran der quasi das Gehäuse umkippen möchte. Es kippelt um die Hinterachse des Gehäuses.
Ganz schlimm wäre ein extrem hohes Gehäuse - hoher angeordneter Bass - Seitenbass, also schmales Gehäuse - und schwere Membran.
Sprich, z.B. eine Vox 300 hat schon ein Problem. So ein kleines Gehäuse absolut nicht.
Möchte dies auch nochmals verdeutlichen an einem konkreten Beispiel: die Megastella mit Seitenbass und TIW300, obenauf ein nachträglich draufgesetzter TL16H. Was ist Mitte 2020 passiert, in Bildern?
Der TIW300 zerrt bei Vollpegel enorm am schmalen Gehäuse der Megastella, und vibriert so stark dass der Hochtöner in Folge eines Musiktitels enorm wegwandert. Am gleichen Tag habe ich das Klötzchen unterhalb des TL16H festgeleimt und das Wegwandern hatte ein Ende.
Das Gehäuse möchte um die Unterkante des Gehäuses Kippeln und es entsteht eine Vibration an der Oberkante, diese kann man über Ipulserhaltung grob ausrechnen, Eben Masseschwerpunkt Membran zur Unterkante gegen Gewicht am Masseschwerpunkt des Gehäuses und dann mittels Strahlensatz hochgerechnet an die Oberkante des Gehäuses, da kommen schon mal ein paar Zehntel Amplitude an der Oberkante des Gehäuses zusammen.
Ganz heftige Vibrationen hatte ich beim 21 Zoll Beyma und leichtem Gehäuse, wenn so eine 300 bis 400 Gramm Membran mal einen Hub von 10 mm macht und das Gehäuse selbst vielleicht 20 bis 30 kg hat kann sich jeder schnell ausrechnen, dass das Gehäuse mit 0,5 mm bei jedem Bassstoß bewegt wird, ein wegwandern des Subs auf dem Boden ist dann durchaus normal. In einem solchen Fall MUSS das Gehäuse extrem schwer sein, oder eben beschwert werden. Bassdipole haben aus diesem Grund immer sehr große Probleme.
Bei einem GF250 und einem 30 kg Gehäuse sicher nicht. Aber Schaden tut es nicht.
Gruß Timo
ps. zwei Maßnahmen haben im Vorfeld einiges gebracht, Bass sehr tief anordnen und die Alustreben (Kippstreben) am Boden, dies verbessert beides das Kippeln an der Oberkante.Angehängte DateienEinen Kommentar schreiben:
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Abmessungen sieht man ja jetzt und wo Bass verbaut werden soll.
Wird ein GF 250, bzw. werden es 2 solche Subwoofer, worauf dann die Bijou 170 mit Weiche für freie Aufstellung drauf kommt.
Ein paar Details hab ich mir in der Skizze jetzt erstmal gespart. Die Rückwand wird wohl an einer rundum laufenden Leiste befestigt und die übrigen Streben hab ich mir jetzt auch gespart. Geht wohl erstmal um das Zusatzgewicht.
Das Fach für Subwoofer-Modul geht auch kleiner, falls die Sandwich Schicht oder das Trennbrett dicker werden sollte, als ich hier angedacht habe, um wieder auf das gleiche Volumen zu kommen.
Gewicht des Gehäuses überschlagen 25kg plus Chassis plus Subwoofermodul.Einen Kommentar schreiben:
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ich habe den Thread gestern Abend gelesen, und wollte auch gleich etwas schreiben, aber habs dann wieder vergessen, heute morgen muss ich unbedingt etwas schreiben, denn es wird garnicht drauf eingegangen, was es überhaupt für ein Bass ist, was überhaupt der Bass für Basschläge bei Maximalhub macht? Wo der Bass im Gehäuse sitzt? Wie schwer das Gehäuse ist? Wie das Gehäuse aussieht, eher Schmal oder eher Breit, eher tief oder eher flach?
Als Ingenieur kann ich über Energieerhaltung sehr genau ausrechnen was denn als Impuls am Gehäuse ankommt. Einfach mal was drauf packen ist in meinen Augen zu einfach gedacht. Bei meiner letzten Aria zB würde ich solchen Aufwand überhaupt nicht treiben, bei einer Topas schon eher, bei einem 21 zoll Bass im leichten quaderförmigen Gehäuse aber schon. Ich hatte bei Seitenbässen wo der Bass sehr hoch angeordnet war sehr große Probleme, die gäbe es bei gleichem Bass bei zB einer Conga überhaupt nicht.Einen Kommentar schreiben:
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Bei einer Anlage (nein, kein Lautsprecher) hatten wir vor Jahren ein ähnliches Problem, haben uns vom örtlichen Stahlhändler nen Viertel qm 40mm Platte brandgeschnitten geholt, in dicke Teichfolie gepackt, diese kalt luftdicht verschweisst. Man kann sie anpacken (mit zwei Mann
), ohne sich zu schneiden, rostet nicht nach aussen durch, und liegt ein wenig gedämpft - kostet wirklich nicht die Welt
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