Um ehrlich zu seine würde ich das jetzt sehr gerne messen aber dazu habe ich keine Möglichkeit
Der Frequenzgang bezieht sich ja auf das aufsetzten der Schallquelle auf die Schallwand, was hier nicht der Fall ist.
Die erste Fräsung ist 14mm tief mit einem Radius von 10mm, ich denke du meinst diese Fräsung, welche ich zu sprachteln soll? Die kleinen Stufen sind jeweils 8mm breit und auch tief. Die sind eherzweitrangig? Du würdest also alles glatt spachteln von der Kante der Schallwand bis Ende der letzten kleinen Stufe, sehe ich das richtig?
Wenn ich in dem Link sehe, wieviel schon dieser Kartonfuzzel am Mikrophonständer ändert, ist die Fase im Vergleich zu allen anderen Einflüssen nicht das größte Problem. Wenn ich meinen Sitzplatz nur um 10cm ändere, wird sich mehr ändern.
Also ehrlich gesagt, mir wäre das völlig egal, reine dB-Reiterei.
Ich sage ja nicht, dass man diese Erkenntnisse ignorieren soll, nur ist schon alles eine Frage der Relationen und es gibt größere akustische Probleme als die paar Abstufungen im Holz, die dem Themenersteller anscheinend optisch gefallen.
...
Der Frequenzgang bezieht sich ja auf das aufsetzten der Schallquelle auf die Schallwand, was hier nicht der Fall ist. ...
14 mm ist ja noch schlimmer. Schädlich ist die zentrische Stufe um den HT. Egal ob der HT die Ursache ist oder eine Fräsung. Wenn der Radius größer ist als bei den gezeigten Messungen, tritt der Effekt bei tiefern Frequenzen ein.
Die anderen Fräsungen sind ja nicht zentrisch um die Schallquelle. Ja, du hast das richtig verstanden mit dem zuspachteln. Ist ärgerlich, aber ich würde nicht das Risiko eingehen.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Ich habe am Wochenende mal provisorisch einen Lautsprecher bestückt und Probe gehört. Im Vergleich zur Vox 200 Ke ist der Hochton imposanter. Aber auch etwas verengt bis hin zu näselnden Stimmenwiedergabe. Ebenfalls klingen s und z Laute sehr scharf, fast schon unangenehm. In wie weit das von den Stufen kommt kann ich noch nicht beurteilen, aber ich hoffe es kommt davon . Ich habe anschließend mit spachteln angefangen, Bilder folgen.
Wenn nach dem Spachteln der Hochton noch zu viel ist, stelle den HT etwas leiser mit dem Vorwiderstand.
In der Horizontalen ist zu sehen, dass der Hochton zu viel Energie in den Raum abstrahlt, vertikal fehlt Mittelton. Durch das WG wird die Übertonung in der Horizontalen verhindert, so dass die vertikale Abstrahlung den Klangeindruck zur Hälfte (?) prägt.
Da der diffuse Schall deutlich bei Höreindruck überwiegt, erscheint der LS zu hell. Daher müsste dieser Bereich angehoben werden oder (einfacher) man senkt den Hochton ab. Dass der Bass dann auch zu laut ist, scheint nicht zu stören, weil nach Untersuchungen non F.E.Toole die ideale Kurve am Hörplatz so aussieht:
Wie stark die Höhensenkung sein muss ist abhängig vom Abstrahlverhalten des LS, der Raumakustik und der Hörposition. Das muss erprobt werden und ist langwierig, aber mit aktiven Filtern viel einfacher als passiv. Macht man diese Anpassung nicht, haben die Kritiker von D'appo Recht, dass es "falsch" klingt. Auch D'appo ist nicht perfekt, aber mit dieser Höhensenkung überwiegen die Vorteile.
Die Bilder würde ich gerne sehen. So eine Concorde ist schon ein richtiger Brummer. Ich baue gerade einen Satz Gehäuse. Auch als WG Version mit geschweiften Fasen, aber CB. Dauert eine Weile bis man anfangen kann zu Leimen.
War heute wieder über die "Schweizer Erfindung" sehr dankbar
Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Jörg
Ab jetzt auch wieder Yamaha, ohne Kickstarter und breitem Lenker
Super, dass die blöden Theoretiker (die ich gerne zitiere) so eindrucksvoll bestätigt wurden. Dieser Tread müsste fett und rot immer wieder auftauchen.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Diese Fasenform finde ich auch chic... Diese Abstufung bzw. Vertiefung.
Was ich mich gefragt habe ist, ob man die Fasen "runden" darf. Also nicht so wie in der Classic Sonja Tarnkappen-Flugzeug-Flächen, sondern komplett abgerundet, als hätte man die Box modelliert. Oder braucht es "Kanten", damit sich der Schall von der Box löst?
Ich mag organische Formen..zudem ist das Abrunden mit 40er Korn an einem Excenter einfacher, als absolut plane Flächen mit festen Kanten zu sägen und schleifen
Rundungen sind etwas besser als Fasen, wenn sie genau so breit sind. Und die Classic-Sonja hat keine breiten Fasen, nur die echte Sonja.
Hauptsache, man baut kein Kasterl.
"...es gibt eigentlich nur einen problematischen Fall:
Eine rechteckige Schallwand, ca. in der Breite des Tiefmitteltöners, mit zentralem Hochtöner und ohne Schallführung…"
Das mein ich: es gibt doch keine "Breite" bei einer Rundung...ich meinte direkt ab Chassirand bis 5..10 cm in die box "rein" abrunden. So als wären die Chassis in Halbkugeln eingebaut , welche untereinander "verschmolzen" sind...die Wände sollen noch da sein, da Furnier drauf soll.
Zitat von yoogie
Ja, da braucht sich der Klang nicht von der Box lösen, er rutscht runter
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar