Die beiden Chassis haben keine runde Frontplatte, deshalb ist die einzige Möglichkeit diese bündig einzulassen, eine Schablone anzufertigen an der du entlang fräsen kannst.
Im Zubehör deiner (für dieses Unterfangen unabdingaben) Oberfräse sollte sich normalerweise eine Kopierhülse befinden (Blechhülse, kann man unten an den Frästisch anschrauben). Gefräst wird mit einem Schaftfräser. Die Schablone kann man mit eine Stichsäge oder ähnlichem anfertigen. D.h du nimmst dir ein Abfallbrett (10mm Rohspan oder sowas) in die du ein "Loch" als Schablone, an der du mit der Kopierhülse entlangfährst, sägst. Die Maße der Schablone entsprechen den (Attenzione!) Außenmaßen der Forntplatte plus dem Abstand der Fräserschneide und der Außenkane der Kopierhülse!
Kapiert? Es ist spät und ich hab Urlaub und eine winzigkeit Bier, also entschuldige manch verzwackte Formulierung.
Edit: Was ich vergessen habe: Du kannst natürlich nicht bis in die Ecken fräsen. Die müssen noch mit Stemmeisen rausgeschafft werden.
Bis das wirklich perfekt gepasst hat, habe zumindest ich einige Stunden gebraucht. Manche hier im Forum dürften aber schnellere arbeiter sein. Das Ergebnis ist aber perfekt, weshalb ich diese Art der Schablone jederzeit weiterempfehlen kann.
Tolle Idee, muss demnächst ein HTH 8.7 einfräsen...
Gruß! Lee
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Lautsprecher:
VIB 170 BP halbaktiv
Vehemence 8.3
Stella light XS
MB 208/H und 120 Liter Sub mit BGS40
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ich habe diese Idee mit der Frässchablone auch schon öfters bewundert und werde demnächst selbst zwei AL130 A (mit den geraden Seiten) einfräsen.
Eine Frage drängt sich mir aber noch auf: Muss z.B. für das Versenken des MHT nicht ein Fräser mit einem extrem kleinen Durchmesser genommen werden, da sonst die spitzen Ecken gar nicht möglich sind, oder stehe ich auf dem Schlauch?
Die Spitzen Ecken kann man nicht ausfräsen (Hat da einer Vierkantfräser gerufen? ). WIe schon oben geschrieben müssen die Ecken nachher rausgearbeitet werden. Ein kleiner Fräser minimiert natürlich die Nacharbeit
Tommy Emmanuel: There's more to life than what's on television
Also ich habe bei meiner Frässchablone einen sehr kleinen Fräser mit ich glaube es waren 6mm Durchmesser genommen. Dadurch mußte ich die Ecken NICHT nacharbeiten. Wenn man den MHT12 anschaut dann sieht man, dass die Ecken ebenfalls leicht abgerundet sind. Daher paßt das super zusammen.
Allerdings hat das verwenden eines kleinen Fräsers einen anderen Nachteil. Bis man sämtliches Material innerhalb der Frässchablone abgetragen hat dauert es ein wenig. Außerdem ergeben sich minimale Höhenunterschiede wenn die Fräse leicht kippelt. Aber alles in allem nicht tragisch und auf alle Fälle den Aufwand Wert. Die Gefahr beim händischen Nacharbeiten ist, dass man es nicht perfekt macht und es dann doch irgendwie sieht.
Achja, und nochwas: Man muß natürlich schon beim erstellen der Frässchablone wissen welchen Fräser man verwendet, sonst paßt die Schablone nicht!
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