Das lenkt jetzt zwar etwas vom Subject dieses Threads ab, aber wo wir gerade beim Thema sind...
Lassen sich rechteckige Ausschnitte sauber erstellen, wenn man jede Kante einzeln fräst? Oder besteht die große Gefahr, an den Ecken übers Ziel hinauszuschießen? Konkret geht es mir um die großen Seitenwandausschnitte der Vox (die man ja sehr gut sieht). Ich glaube, mit der Stichsäge bekomme ich das nicht sauber hin.
Ja, es würde gehen, nur die Seite die nach unten zum Boden zeigt wirst du sägen müssen.
Ist aber auch kein Problem da du bestimmt irgentwo ne wasserwaage hast die du festzwingen kannst und als Anschlag für die Stichsäge benutzen kannst.
Die Ecken, soweit sie eckig sein sollen, mußt du dann mit ner Raspel oder auch der Stichsäge nacharbeiten. Geht aber alle locker von der Hand.
PS: die Wasserwaage kann man durch ein beliebiges geeignetes Hilfsmittel ersetzen.
Warum kann ich die eine Kante nicht fräsen? Weil die so nah am Rand liegt? Kann man da nicht einen Anschlag von der Innenseite machen? An den Ecken soll ja sowieso ein Radius von 8 mm bleiben, kann ich da nicht einfach einen 16er Fräser nehmen und gut ist's?
Ne genau anders herum, die Kante liegt zuweit vom Rand weg als das du mit dem Parallelanschlag fräsen könntest.
Das mit dem 16mm Fräser ist möglich, jedoch würde ich es in drei durchgänden fräsen und beim letzten an zwei oder vier ecken je 1cm stehen lassen damit das Brettle nich beim fräsen reinfällt. (Habe darurch nen Fräser getötet)Die stehengebliebenen Stege kannst du dann mit ner Raspel weg machen.
Also, mal ganz l.a.n.g.s.a.m....
Man kann sehr wohl (und sollte auch) mit der Oberfräse solche Ausschnitte fräsen und zwar mittels Parallelanschlag (oder Schablone, bei Stückzahl =>2 kann sich dass schon lohnen !!)
Das Problem, über's Ziel 'hinauszuschiessen' löst man durch eingespannte Stoppklötze, die man auf Position misst und festspannt. Somit kann man mit der Fräse nur soweit, wie es der 'Stopper' zulässt.
Ich mache es allerdings noch einfacher, da ich keinen Bock habe, andauernd irgendwelche Klötze einzumessen.
Ich gehe auf die jeweiligen Endpositionen und setze dort die Endfräsung, indem ich gleichmässig das Werkzeug (Fräse) durch das Material bewege, sozusagen bohre.
Dann nehme ich vom anderen Ende die Route auf, und los gehts, alles natürlich mit richtig auf Mass eingestelltem Parallelanschlag.
Es wäre bei einem grösseren Ausschnitt von Vorteil, diesen zunächst grob (also kleiner) mit der Stichsäge vorzuschneiden, bringt weniger Staub und keine Killgefahr für Fräser!
[Dieser Beitrag wurde von We-Ha am 16. Januar 2003 editiert.]
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
Besten Dank We-Ha für die Tipps. So wie Du es zuletzt beschrieben hast, werde ich es wohl versuchen. Allerdings noch eine Frage dazu: Wenn ich mit der Stichsäge vorarbeite, gehe ich dann 2-3 mm von innen der Linie entlang? Besteht dann beim anschließenden Fräsen nicht Kippelneigung, wenn nur noch ein kleiner Rand weggefräst wird? Ich hab wie gesagt noch nie mit so'nem Teil gearbeitet. Ich werd natürlich sowieso erst mal ein paar Testfräsungen machen... Was die Schablone angeht habe ich leider oben beschriebenes Problem mit meiner OF.
Nun, das Problem ist tatsächlich eine Kippligkeit in den schmalen Passagen.
Somit solltest du erst (um Auflage zu behalten) die 3 schmalsten Stellen fräsen und erst VOR der letzten Fräsung den 4.Schnitt mit der Stichsäge im 'Grobbereich' durchführen und dann die letzte Fräsung durchführen. Wenn du (wie Caballero schon tipperte) im unteren Bereich nicht mehr mit dem eigenen Parallelanschlag arbeiten kann, weil die Bezugskante zu weit weg ist, so spannt man sich da an der entsprechenden Pos. ein Brett als Anschlag, daran führt man dann die Fräse entlang.
Aber wie schon vorher getippert, dieses lässt sich relativ einfach durch eine Schablone bewerkstelligen, zumal hier die Gefahr, das man aus seiner geraden Linie zur falschen Seite herausrutschen kann, bei Null liegt. Wenn man verrutscht, dann nach innen, und das fällt dann eh weg!!
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@Hecki: Danke für den Tipp, aber bist Du gaaanz sicher, dass diese Hülsen auch für die POF 600 sind? Wie gesagt, lt. Bosch-Info (auch auf deren Website) gibt es die nur für die 800er Modelle aufwärts.
@Dirk
Gaaanz sicher. Ab und zu arbeite ich auch für den Verein und habe selbst einige BOSCH-Geräte zuhause (unter anderem auch die POF. Die Bestellnummern stehen auf dem Zinkenfräsgerät und im Zubehörkatalog.
Also gaaanz sicher für die kleinen POF 500 und 600.
Eijh Uli (Hecki) mal eine pers. Frage (per eMail bist du hierüber ja nicht erreichbar):
Steht das Hecki für Heckmann ? Wenn ja, mail mich mal an, ich bin neugierig.
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