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minimAL130

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  • donhighend
    Registrierter Benutzer
    • 09.03.2009
    • 492

    minimAL130

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Name: Titelbild.jpg
Ansichten: 617
Größe: 76,7 KB
ID: 700307

    Zum AL130 hatte ich seit vielen Jahren eine Projektidee im Kopf. Ziemlich verrückte Sache, die zu meinem Querkopf passt. Ob's sinnvoll ist, kann man sicher diskutieren. Darum ging es mir bei der Ausführung auch gar nicht. Ich wollte schlicht probieren, ob es geht. Es geht, und es geht erstaunlich gut. Ich sehe das Lautsprecherchen als "Proof of Concept".

    Zutaten bzw. Eckdaten:

    Visaton AL130
    5 Liter Gehäuse 260 x 170 x 190 mm (H x B x T)
    3 Sperrkreise
    1 HP Kondensator

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Name: minimAL-130-0°-Impedanzverlauf.png
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Größe: 25,2 KB
ID: 700308


    Mehr zu dem kleinen Kistchen gibt's unter: http://www.donhighend.de/?page_id=9087
    Gruß Alex

  • IFF
    IFF
    Registrierter Benutzer
    • 05.09.2007
    • 422

    #2
    Finde ich sehr interessant, danke für die Präsentation. Bei 15° als Abhörwinkel sieht das sehr brauchbar aus. Wäre vielleicht der erste Peak bei 7kHz noch eine Entzerrung wert?
    Grüße aus Karlsruhe, Florian

    Kommentar

    • Fosti
      Registrierter Benutzer
      • 18.01.2005
      • 3119

      #3
      Da kann man nicht viel entzerren, weil es keinen einzelnen scharfen Peak gibt, wie z.B bei den Magnesium Chassis von Seas der Fall ist. Dieses Büschel an Membranresos des AL130 kann man nur über alles entzerren. Dass es unter 15° "brauchbar" aussieht sagt ja nicht viel. Dann doch lieber den unproblematischen B100.... Schöner Versuch zu zeigen, dass es nicht vernünftig geht. Wurde aber schon öfter hier diskutiert ob der AL130 oder TI100 als Breitis (sinnvoill!) einsetzbar sind. Hier der praktische Beweis: nein. Zu schade um das eigentliche Potenzial der beiden Chassis wenn man sie im sinnvollen Einsatzbereich verwendet......
      Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)

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      • mechanic
        Registrierter Benutzer
        • 25.07.2014
        • 2049

        #4
        Zitat von Fosti Beitrag anzeigen
        Schöner Versuch zu zeigen, dass es nicht vernünftig geht. Wurde aber schon öfter hier diskutiert ob der AL130 oder TI100 als Breitis (sinnvoill!) einsetzbar sind. Hier der praktische Beweis: nein.
        Aber halt nur diskutiert im Gegensatz zu GEMACHT, GEMESSEN und GEHÖRT ! Das Projekt nur aufgrund theoretischer Überlegungen und ohne HÖREN für gescheitert zu erklären, ist einfach lächerlich.
        Zuletzt geändert von mechanic; 05.04.2022, 20:35.
        Gruß Klaus

        Kommentar

        • Lui
          Lui
          Registrierter Benutzer
          • 31.05.2007
          • 577

          #5
          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 15_Deg_Sperr.gif Ansichten: 0 Größe: 58,2 KB ID: 700321


          Ich habe mich eine Weile intensiver mit dem Ciare HX132 beschäftigt. Da sieht der Frequenzgang ganz ähnlich aus (nur mit mehr Wirkungsgrad). Und der macht einen ausgezeichneten Hochton in meinen Ohren, trotz des Gezappels ab 4Khz.

          Kommentar

          • VIS-DIY-AUDIO
            Registrierter Benutzer
            • 23.02.2022
            • 134

            #6
            Guten Abend sehr verehrte Forum Mitglieder!
            Ich finde eine Sache sehr interessant an dem Projekt, die ich selber seit dem ich mit CLIO Pocket messen kann auch beobachtet habe. Bei den meisten Messungen fehlt mir jetzt die Angabe der Werte für die Glättung der Frequenzgang Messung. Das Gezappel im Hochtonbereich über 6 kHz ist so wie ich es bei meinen eigenen Messungen auch immer wieder sehe ohne Angabe der Werte für die verwendete Glättung in der Darstellung mit Vorsicht zu genießen. Es ist auch nicht so einfach zu sehen, wo das her kommt. Es könnten auch Reflexionen von irgend wo her sein. Die praktische Arbeit mit PEQ's beim miniDSP und der Versuch damit das Gezappel zu zähmen und immer wieder dagegen Hörtests fahren deutet für mich daraufhin, dass man im obersten Frequenzbereich mit zu steilen PEQ Filter (hoher Q Wert meine ich) den Sound so wie so nur "kaputt" korrigiert. Passiv geht da so wie so gar nichts mehr. Wenn man sich zu Hause am Hörplatz mal anschaut was durch irgend welche Flatter-Echos im Raum alles am Hörplatz ankommt so ist die ganze Begutachtung ohne Hörtests relativ weit im Bereich der Spekulation. Breitbänder mit Schwirr-Konus haben im Hochton Bereich auch massives Gezappel. Der renommierte Hersteller von Breitbänder aus Frankreich Supravox misst seine Breitbänder immer noch mit einem Brüel & Kjaer Terzanalyzer, da ist die Glättung auf ein drittel Oktave so zu sagen im System drin.
            Click image for larger version  Name:	AL130-FG-Capture.PNG Views:	0 Size:	31.6 KB ID:	700324
            Selbst bei der Visaton Original-Messung, die schwer nach einem Brüel & Kjaer Meßschrieb aussieht, ist keine Angabe der Glättung dabei. Anhand des Schriebes sehe ich aber dass der AL130 das Hochton Gezappel selber generiert , der Visaton RAR (Reflexion Armer Raum) in dem gemessen worden ist, ist sicher über jeden Zweifel erhaben.
            Man kann die Glättung von 1/48 Oktave bis 1 Oktave auswählen, die Kurven sind dann unter Umständen untereinander kaum noch wiederzuerkennen. Meine Erkenntnis durch Hörtests ist die: das menschliche Gehör gerade im Hochtonbereich tendiert dazu zwischen ein Drittel bis zu einer ganzen Oktave zu glätten, im Klartext das Gezappel hört man wenn man mit einem zahmen PEQ die geglättete Kurve gerade zieht nicht mehr. Ich glaube viel deutlicher hört man K3 Verzerrungen, die einzelnen Peaks eine Zehner Potenz im Pegel höher als das Mittel - zumindest dann im A/B Vergleich wenn K3 fehlt. Das Fehlen von Höhen durch zu starke Bündelung hört man auch, kann man aber bei einer relativ festen Position - Desktop Boxen für den PC zum Beispiel - durch einwinkeln auch gut korrigieren.
            Streng genommen hat natürlich der Herr Fosti sicher recht, für so ein Breitband Projekt kann man wenn man nicht neugierig auf was Neues ist und auf Nummer sicher gehen will den B100 nehmen - dann hätte aber keiner den Post hier beachtet, oder?
            Ich würde zu gerne den AL130 im Back Loaded Horn dann noch mit dem TL16H Aufsatzhochtöner kombinieren, der hat über 6 kHz einen Schnur geraden Frequenzgang. Aus Kostengründen müsste aber Visaton selbst den Versuch wagen, sind sehr, sehr teure Chassis.

            Viele Grüße!
            Zuletzt geändert von VIS-DIY-AUDIO; 05.04.2022, 22:14.

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            • VIS-DIY-AUDIO
              Registrierter Benutzer
              • 23.02.2022
              • 134

              #7
              Hier mit Fotos ein Beispiel für den gleichen FG mit einer Monitor Audio Monitor One im nicht wirklich Reflexion Armen Raum zu Hause gemessen:
              Nahfeld Messung 18 cm nicht auf 1W / 1m kalibriert, Anregungspegel ist deutlich höher eher 5W / 1m geschätzt.
              1 / 48 octave smoothing
              Click image for larger version  Name:	MonitorOne-1-48-Okt-Capture.PNG Views:	0 Size:	231.0 KB ID:	700326
              1 / 24 octave smoothing - bei der Messung von Herrn donhighend auch verwendet - jetzt erst gesehen!
              Click image for larger version  Name:	MonitorOne-1-24-Okt-Capture.PNG Views:	0 Size:	214.8 KB ID:	700330
              1 / 3 octave smoothing
              Click image for larger version  Name:	MonitorOne-1-3-Okt-Capture.PNG Views:	0 Size:	208.9 KB ID:	700327
              1 octave smoothing
              Click image for larger version  Name:	MonitorOne-1-Okt-Capture.PNG Views:	0 Size:	189.1 KB ID:	700328
              So weit - so gut.
              Zuletzt geändert von VIS-DIY-AUDIO; 05.04.2022, 22:05.

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              • Fosti
                Registrierter Benutzer
                • 18.01.2005
                • 3119

                #8
                Das. Gezappel finde ich gar nicht soooo schlimm, auch nicht K3 da ganz oben.....das lange Nachschwingen der Membranresos wird eher das Problem sein. Aber lieber mechanic fragen, der weiß es eh besser......
                Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)

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                • Lui
                  Lui
                  Registrierter Benutzer
                  • 31.05.2007
                  • 577

                  #9
                  Das können spezialisierte Hochtöner logischerweise besser. Aber so lange schwingt das gar nicht nach. Da ist dann wieder die Frage, ab wann es wahrnehmbar ist.

                  Kommentar

                  • VIS-DIY-AUDIO
                    Registrierter Benutzer
                    • 23.02.2022
                    • 134

                    #10
                    Wenn man sich Wasserfalldiagramme von Fernfeld Messungen von Lautsprecher im nicht Reflexionen Armen Raum (mein Wohnzimmer zum Beispiel) anschaut ist die Frage der Wahrnehmbarkeit von Nachschwinger schon interessant, muss man wahrscheinlich im A / B Vergleich hören - was wird besser klingen - der Breitbänder ohne Superhochtöner oder mit Superhochtöner.

                    Kommentar

                    • Fosti
                      Registrierter Benutzer
                      • 18.01.2005
                      • 3119

                      #11
                      Zitat von Lui Beitrag anzeigen
                      Das können spezialisierte Hochtöner logischerweise besser. Aber so lange schwingt das gar nicht nach. Da ist dann wieder die Frage, ab wann es wahrnehmbar ist.
                      Das Bild zeigt das Nachschwingen zeitbezogen. Auf die Periodendauer. bezogen klingelt es bei 15kHz in 3 ms wieviele Perioden nach?.........
                      Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat . (copyright by mechanic)

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                      • Markus213
                        Registrierter Benutzer
                        • 11.03.2017
                        • 604

                        #12
                        Der Titel soll heißen: So darf man es nicht machen.

                        Ab 5kHz zerfällt die Alu Membran in Einzelteile und es bleibt nur noch ein ungeordnetes Mühl.

                        Vor kurzem habe ich das gleiche mit B100 gemacht aber um ihm später als MT zu benutzen.

                        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: b100eqs.jpg Ansichten: 0 Größe: 230,0 KB ID: 700337
                        Es ist meine Meinung, die ohne Angaben von Gründen geändert werden kann. Fehler oder Irrtümer vorbehalten! Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden

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                        • Timo
                          Registrierter Benutzer
                          • 22.06.2004
                          • 8189

                          #13
                          Ja, sehr tolle Idee. Vor Jahren hab ich es beim ti100 gemacht bevor es den b100 gab. Der ti schafft ein tolles Klangbild. Allerdings fehlt im superhochton das angenehme. Es klingt angestrengt mit deutlichen Übertreibungen. Ich hatte damals die Aria genutzt und aktiv nur den ti angesteuert. So schlecht fand ich es nach der Entzerrung garnicht. Und der al130 ist da sicher sehr ähnlich. Gruß Timo

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                          • FZZ
                            FZZ
                            Registrierter Benutzer
                            • 01.11.2015
                            • 236

                            #14
                            heyho Alex, den Gedanken den AL130 als Breitbänder einzusetzen hatte ich vor Jahren schon einmal umgesetzt.
                            Etwas weniger perfekt entzerrt aber das Ergebnis war viel besser wie vermutet.
                            Ob sich in den oberen Lagen wirklich noch Hubanteile des Nutzsignals verbergen oder alles ein Produkt von Membranresonanzen wird vermag ich nicht zu beurteilen,
                            aber es klang äußerst ansprechend. Scheinbar ist es völlig untergeordnet was so ab 6 kHz passiert solange es keine zu heftigen Übertreibungen gibt.
                            Auch ein B100 zeigt auf das bei einem Breitbänder Bereiche in den oberen Lagen durchaus etwas kräftiger, für eine gewisse "Luftigkeit" , ausfallen dürfen.

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                            • donhighend
                              Registrierter Benutzer
                              • 09.03.2009
                              • 492

                              #15
                              Hi FZZ,

                              ja, der Lautsprecher klingt sehr ausgewogen. Es gibt natürlich immer solche, die seit Jahren alles besser wissen. Ich lasse sie reden...
                              Gruß Alex

                              Kommentar

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