Es gibt zB so Pads mit denen man Spiegel an die Wand klebt. Die halten ziemlich gut. Wahrscheinlich reicht aber schon doppelseitiges Klebeband
Ansonsten dürfte sowas wie 2K-Kleber (Uhu Plus schnellfest) auch gehen. Bei "Loctite Endfest" gibt mir schon der Name immer ein ruhiges Gewissen, das Zeug heisst nicht umsonst so... Besonders gut für die Briefkastenklappe des unbeliebten Nachbarn
@Lars
Du schreibst immer "als Rears". Was hast Du denn als Fronts?
@walwal
Hört sich gut an. Als Fuß könnte man dann z.B. einen Holzbalken nehmen, der auf der Oberseite einen schrägen Schlitz für das Glas hat. Hab ich mir auch schon überlegt, jedoch wegen dem Kabelproblem wieder verworfen.
die Spendor hab ich noch nicht gehört aber die angeblich ähnlichen Harbeth. Haben mir im Gegensatz zum sonstigen High-End-Schnickschnack sehr gut gefallen.
Die B200 passen aber überhaupt nicht dazu, da sie wesentlich direkter klingen. Man hat irgendwie das Gefühl, dass sie schneller reagieren. Ich weiß nicht wie ich es sonst ausdrücken soll. Was aber beide verbindet ist, dass sie niemals nerven, was man von den meisten High-End-Lautsprechern nicht behaupten kann.
meine MDF-Wand hat nur 9mm gebabt, war aber nur 90x60cm groß und auch nur zum Testen gedacht. Für 105x65 cm würde ich mindestens 19mm starkes MDF verwenden.
Wichtig ist, dass Du nach hinten viel Platz läßt. Mindestens ca. 1m, besser 1,5 m.
Das Loch sollte außermittig gemacht werden. Bei mir hat die Mitte des Loches von oben und von der Seite 30 cm Abstand.
vielen Dank für deine Antwort!
ohhh, 1m bis 1,5m Abstand zur Wand.... wird bei mir u.U. knapp.
Weswegen soll man das machen, wegen der räumlichen Abbildung
oder wegen dem Bass?
In dem Zusammenhang würde mich auch noch sehr interessieren,
wie weit bei diesem Wandabstand der "Hörabstand" sein sollte
- also Box-Hörplatz.
(Bei mir wären bei 1m Wandabstand noch 2m Hörabstand drin,
es sei denn ich würde umräumen und die andere Wand nehmen... )
der Abstand zur Rückwand ist bei einer offenen Schallwand sehr wichtig, da sonst der rückwärtige Schallanteil zu früh reflektiert wird und es dann zu "Klangbrei" führen kann. Wo die genaue Grenze ist, hängt aber auch stark vom Raum und von der Einrichtung ab. Generell: je weiter desto besser.
Deswegen habe ich mich auch für Glas entschieden. Sieht aus wie ein Desingelement und stört optisch überhaupt nicht.
Der Hörabstand ist ziemlich egal solange das Stereodreieck ungefähr eingehalten wird. Bei mir sind es ca. 2,5m.
Ich musste heute noch mal die NoBox BB messen, und da habe ich gleich mal den B 200 mit der Solo 100-Weiche (ist eigentlich gar keine Weiche) in der offenen Wand ohne Tieftöner betrieben. Das geht ganz gut, aber bei 200 Hz bildet sich eine breitbandige Überhöhung von ca. 10 dB. Ist das im Hörraum auch so? Klingt der Lautsprecher zu "warm" oder "dick"? Ich habe schnell mal eine Entzerrung gebastelt, die den Buckel abrasiert und den Frequenzgang im Freifeld ziemlich linearisiert. Ob das im Hörraum auch so ist, weiß ich nicht (keine Zeit zum Testen).
Bei der Entzerrung handelt es sich um einen bedämpften Parallelschwingkreis (FC 4,7 mH // 100 µF // 8,2 Ohm). Dieses Parallelglied wird dann in Reihe in die Plusleitung zwischen Weiche Solo 100 und Pluspol B 200 geschaltet.
danke für die Mühe aber die Schallwand klingt weder zu warm noch dick. Ich habe mir gerade mehrere Sinustöne und Oktav-sowie Terzrauschen angehört. Dabei ist mir auch kein Lautstärkeunterschied zu den restlichen Frequenzen aufgefallen.
Den zusätzlichen Schwingkreis werde ich dennoch mal ausprobieren. Ich muss mir nur noch die Bauteile besorgen.
@ roadie: Ich habe heute den B 200 allein in der "NoBox BB" Schallwand im Hörraum gemessen und gehört. Ich war erstaunt, wie gerade der Frequenzgang von 50 - 15 000 Hz ist. Nur bei 100 Hz gibt es eine Raumresonanz, die die "NoBox BB" mit BGS 40 aber auch hat. Bei 200 - 300 Hz ist tatsächlich wie im Messraum auch eine Überhöhung. Klanglich stört sie nicht so stark wie ich vermutet hatte. Mit dem Schwingkreis klingt es für meine Ohren etwas besser. Aber ob der Unterschied den Kostenaufwand lohnt, kann ich nicht sagen. Wenn man die Entzerrung testet, sollte man nicht nur 8,2 Ohm sondern auch eine weniger starke Absenkung probieren (6,8 oder 4,7 Ohm).
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