Hausgemachte Passivmembran

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  • walwal
    antwortet
    Doch, Fenster müssen schwingen!

    Das schaffen auch meine LS locker. Kaminofen, Holzdecke, Fenster (neue Alurahmen mit Doppelglas). Solange es nicht scheppert, macht das nix. Im Gegenteil.

    Der Test mit zwei TIW 360 in je 80 Liter brachte das ganze Haus in Resonanz und meine Frau in Panik.

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  • jama
    antwortet
    Zitat von Quaschdl;321229Nach einigen Stunden des einköchelns mit Zusatzgewichten abschmecken (je nach härte können es mehrere Kilo sein; die 1,3kg schwere Membran wurde bei mir mit 2,3kg Klangmasse verfeinert). Fertig ist der Subwoofer, der tief wie eine Waschmaschine und laut wie ein Presslufthammer spielt. Männerherz, was willst du mehr?
    [/URL]
    rüttelt der subwoofer auch wie eine Waschmaschine ?
    hast du ihn dann vom boden entkoppelt?
    letztendlich sollte ja nur die luft in bewegung sein und nicht den boden...
    (die fenster auch nicht... )

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  • walwal
    antwortet
    Ja, Zusatzmasse klappt sehr gut auch nach meiner Erfahrung.
    Angehängte Dateien

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  • Timo
    antwortet
    viele köche verderben den brei, ... in diesem fall allerdings nicht, ...

    als ich den subwoofer im keller stehen hatte und eingepegelt hatte, fiel mir auf dass die letzte nuance an tiefgang fehlte, irgendwie fehlte der bereich unterhalb 25 hz egal wieviel ich an der behringer entzerrte. schnell wurden in der werkstatt ein paar klangringe zum beschweren der membran gefunden und befestigt ... JA, es funktioniert, ...

    eine extreme idee, und eine sehr gelungene idee, ...

    gruß timo

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  • Rheinhessen-Jones
    antwortet
    Danke für die ausführliche Anleitung!

    Diese Konstruktion ist wirklich krass kreativ! Daß sie funktioniert, hat sie bei Timo _sehr_ eindrucksvoll bewiesen

    Respekt, da steckt viel Tüftelei und Forschung drin...

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  • Quaschdl
    antwortet
    Im nächsten Schritt wird der Schlauch an der Membranaußenseite befestigt, vorgehen wie oben beschrieben. Hier können Kinderhände oder die des Partners ein wahrer Segen sein! Zögern Sie nicht, Ihre Familie mit an den Basteltisch zu nehmen, wenn Sie dies nicht tun werden Sie über sich selber staunen, zu welchen Flüchen sie in der Lage sind! Ein penibles ausrichten in der Höhe ist erforderlich, sonst verwindet sich die Sicke später.
    Nachdem die Sicke an Korb und Membran befestigt wurde die ganze Sache 20 bis 30 Stunden ruhen lassen bis das Akryl fest ist.
    Schließlich in das zuvor angefertigte Subwoofergehäuse ein für die Passivmebran passendes Loch ausschneiden.



    Nach einigen Stunden des einköchelns mit Zusatzgewichten abschmecken (je nach härte können es mehrere Kilo sein; die 1,3kg schwere Membran wurde bei mir mit 2,3kg Klangmasse verfeinert). Fertig ist der Subwoofer, der tief wie eine Waschmaschine und laut wie ein Presslufthammer spielt. Männerherz, was willst du mehr?
    Vielen Dank hier auch an Timo, dessen Couvertüre die finale Abstimmung besorgte!

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  • Quaschdl
    hat ein Thema erstellt Hausgemachte Passivmembran.

    Hausgemachte Passivmembran

    Hausgemachte Passivmembran mit vier Kostbarkeiten

    Zutaten:

    eine kleine Kiefersperrholzplatte (am besten Bio)
    20“ Kinderfahrradschlauch
    ca. 2m Expanderschnur
    40 Gewindeschrauben 5x40, viele entsprechende Muttern
    Tacker
    Akryl



    Man nehme eine Sperrholzplatte und säge aus ihr einen Ring mit ca. 60cm Durchmesser und 5cm Breite heraus. Aus dem verbleibenden inneren Rest wird die zukünftige Membran mit einer entsprechenden Säge ausgestochen.





    Nun den Fahrradschlauch präparieren: vorsichtig mit einer Prise Luft befüllen. Dann nach einer Klebenaht aus dem Fertigungsprozess suchen und den Schlauch rundherum am Außen- und Innendurchmesser drangieren sodass am Ende zwei halbe Schläuche vorhanden sind. Vorsichtig noch den Wurmfortsatz entfernen.



    Nun Abschnittsweise (ca. eine Handbreit) den Schlauch mit dem Akryl an der Stelle bestreichen, wo die Verbindung zur Membran hergestellt werden soll. Dann die entsprechende Stelle festtackern. Hier wird wieder eine Orientierung an den Fertigungsnasen, die beim Schlauch zu sehen sind empfohlen, sonst wird unsere Sicke später nicht gleichmäßig hoch!







    Der Chefkoch empfiehlt an dieser Stelle ausdrücklich Akryl und nicht Silikon zu nehmen, bei Verwendung von zweiterem entsteht nach ca. einer halben Stunde eine glitschige, übelriechende Masse die sehr unappetitlich aussieht und der Schlauch muss entsorgt werden. Hiermit werden Sie Familie und Freunde nicht verzaubern können!
    Im nächsten Schritt werden Löcher für die Gewindeschrauben in die Membran und in den Korb gebohrt. An dieser Stelle besonders wichtig: Bohren Sie gleich viele Löcher in Membran und Korb, sonst werden Sie später noch viel mehr fluchen als oben und müssen den Korb neu fertigen.



    Anschließend die Gewindeschrauben durch die Löcher in Membran und Korb stecken und mit zwei gekonterten Muttern befestigen.



    Über diese Gewindeschrauben verläuft später unser Expanderseil zickzackförmig, wodurch die Zentrierung und nötige Rückstellkraft erreicht wird. Zu hart darf es jedoch nicht werden, sonst könnte das Ergebnis ungenießbar sein.

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