OK, kapiert mit Acourate.
Vieleicht hängt es auch vom Raum ab, was man als "richtige Absenkung" empfindet. Der Nachhall und Raumgröße gehen sicher mit ein. Bei viel Nachhall im Bass wirkt das sicher unangenehm, wenn stark abgesenkt wird.
Auf der CD ist es weniger der Bass als die Stimme, die künstlich vollgemacht klingt. Was eine Beschreibung! Sytheseexkrement.
Von meinen etwa 200 Cds hat das keine andere so. Aber egal. Fast jede CD hat ihre Macken. So wie wir alle.
Hier die Zusammenfassung der Vorteile: 1.16 - Adding up the Plusses
* Effectively (up to) twice the 'real' power of the amplifiers themselves * Reduced intermodulation distortion
* Elimination of the low frequency passive crossover, its inherent losses, potentially poor linearity and crossover point inaccuracy * Reduction of the difficulty of the load presented to the power amplifier
* No padding is required to align the driver sensitivities, so we are not simply wasting power * The damping factor is greatly improved for both the low and midrange loudspeakers
* Complete freedom from any interaction between the loudspeaker driver (and its environment) and the crossover network
* Cost savings, since complex passive crossover networks are not needed
* Bi-wiring is included free!
* The flexibility to choose amplifiers which are at their best within a defined frequency range
* Ability to match amplifier power to the exact requirements of the drivers for maximum overall efficiency
Die fett markierten Vorteile sind vermutlich die Gründe für den besseren Klang dieser Teilaktiven Lautsprecher. Ist nur meine Meinung, die aber von etlichen im Forum mit gleichen Erfahrungen geteilt wird.
Übrigens findet man hier auch eine Begründung, warum eine Aktivierung des 3. Weges auch Vorteile hat, aber diese deutlich weniger Wirkung zeigen.
...Then came another eureka moment, after Linkwitz had read Acoustics and Hearing, a new book by Dr. Peter Damaske, a German scientist summarizing a whole lifetime of studies...... what Linkwitz was looking for, and found, was scientific evidence of something else that he already knew by subjective experience—that a pair of anechoically flat loudspeakers must have their treble response attenuated when brought into a normal, reverberant listening room. .... How much attenuation is needed, and starting at what frequency, required a bit of experimentation, .........
da ja mittlerweile eine "geschlossene" Concorde bevorzugen, wäre ja eigentlich ein neuer Bauvorschlag angebracht. Wenn man bedenkt das der GF200 geschlossen sehr gut mit 20 Liter auskommen kann und man für den Mittell-Hochtonbereich auch nicht viel brauch, könnte man fast schon das Boxenvolumen der Standard-Concorde fast schon halbieren.
Dies wäre dann eine Alternative für viele, die große Boxen nicht stellen können.
Gruß
Musikzimmer:
B&G Matrix Magnetostat, Studio1 plus aktiven Tiefton (jeweils 2 x GF200)
Hörzimmer mit Solitude
Heimkino 2 mit Beamer: 5mal Acoustic Research AR15 mit TL-Sub
Reckhorn A 404
Hochtöner tiefer, angeschrägte Front und das Volumen um 50% reduzieren
Gruß
Musikzimmer:
B&G Matrix Magnetostat, Studio1 plus aktiven Tiefton (jeweils 2 x GF200)
Hörzimmer mit Solitude
Heimkino 2 mit Beamer: 5mal Acoustic Research AR15 mit TL-Sub
Reckhorn A 404
Ich persönlich halte nichts von tief montierten HT. Auch wenn die Schallwand angeschrägt ist, sind die Musiker zwergenhaft.
Wen die Concorde zu hoch ist, soll was anderes bauen. Atlantis, Classic, Vox...oder beide TT nach unten setzen, in der Simu ergibt das keinen Unterschied.
Aber mit teilaktiv hat das nichts zu tun.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Ich habe mal die Erkenntnisse von Linkwitz genutzt und die Frequenzgänge so eingestellt, dass sie bis 500 linear sind, dann zunehmend abfallen mit Scheitelpunkt bei 2500, dann ausschwingen bis 10 000, wo es wieder linear ist. Etwa mit 3-4 dB Abfall in diesem Bereich.
Links
Rechts
Rechts vorige Einstellung 138
Wie klingt es?
Ich wage es ja kaum zu schreiben, aber es ist hörbar besser. Es klingt freier, weniger verdeckt und brillanter. Und vor allem angenehmer, weniger hart und weniger nervig. Linkwitz schreibt ja auch, dass die BBC das so macht, als "de-esser". Gemeint ist nicht, dass man Deutsche fressen soll , sondern die "S"-Laute werden etwas unterdrückt. Es sind Nuancen, kein großer Unterschied. Änderungen an der Räumlichkeit höre ich nicht, aber er verwendet auch Dipole bei seinen LS, die völlig anders als ein Direktstrahler klingen. Bleibt erst mal so.
Ich glaube, dass es sehr schwer ist den Überblick zu behalten, welche einstellung wann und wie geklungen hat. Das vergisst man ja sehr schnell wieder, zumindest, wenn es um solche feinheiten geht.
Aber so lange man Spass daran hat, warum nicht?
"Wennst den Baum siehst, in den du rein fährst, hast untersteuern.
Wennst ihn nur hörst hast übersteuern."
Walter Röhrl
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