Twentyfives - Line-Array

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  • mechanic
    antwortet
    Es gibt da einen Thread von Luzifer, der die Twentyfive letztes Jahr gebaut hat - sehr schön dokumentiert. Schau dir den unbedingt an:

    Twentyfive - ein Line-Array aus Klang+Ton 2/2007

    Darin hatte ich auch die Korrektur "gemeldet":

    Ist mir gerade durch die Finger gegangen - hatte ich richtig abgespeichert - in KT 03/2007 steht als Korrektur zur Twentyfive:
    "... Saugkreis zur Impedanzkorrektur ist wirkungslos. Er darf daher ersatzlos gestrichen werden." es bleibt also nur R2 und C2 !


    Zum Aufbau noch ein Tip (so habe ich das mit meiner FRS5X-Line gemacht):

    Bevor du mit dem Einbau der Chassis einen Wolf feilst, bau einen Chassisträger aus 3mm MDF/HPL o.ä., der dann vor einer rechteckigen Öffnung in der Schallwand montiert wird. Die FRS haben vorne drauf einen schmalen Dichtring. Wenn du mit einer genau passenden Lochsäge 25 Löcher reinsägst (Durchmesser 75 mm, wenn ich richtig gemessen habe), kannst du die FRS von hinten in die Löcher schieben und mit etwas (schwarzen) Silikon jeweils einkleben. Der lange dünne Träger ist natürlich viel zu instabil, also wird über die ganze Länge eine (sehr gerade!) Holzleiste 10x20mm o.ä. ebenfalls mit Silikon aufgeklebt. Darauf können dann auch die ganzen Kabel verlegt werden. Die Trägerplatte bekommt am Umfang viele Löcher und kann mit kleinen Schrauben befestigt werden.

    Noch schöner wäre, das ganze aus Alublech zu fräsen ...
    Angehängte Dateien

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  • lehnen
    antwortet
    Danke für die schnellen Antworten. Ich habe mir das ePaper der K+T Ausgabe 2/2008 besorgt und bin begeistert von den ebenfalls 2m hohen Basslautsprechern. Allerdings weiß ich nicht ob meine Frau 4 Türme so gut finden würde - doch eins nach dem Anderen:

    @mechanic:
    Du schreibst:
    Vorsicht: In der Originalweiche ist ein Fehler, wurde später korrigiert!
    Kannst Du beschreiben was an der Schaltung falsch ist?

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  • UweG
    antwortet
    In halligen Räumen sind solche Boxen unschlagbar. Nicht umsonst sind in jeder Kirche Line-Arrays, oder zumindest eins, montiert. Die Schallenergie geht zum Hörer und nicht zur Decke, auf den Fußboden oder sonst wo hin.

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  • mechanic
    antwortet
    Zitat von lehnen
    Hallo,

    ich habe mir auch dieses Line Array als Projekt zur Realisierung ausgeguckt. Jetzt habe ich aber im Artikel von K+T 2/2017 gelesen, dass die Redaktion von K+T eine Aktivierung - Verstärker für Bassunterstützung - empfiehlt und sogar in Aussicht stellte, dieses umzusetzen (vergleiche S.68, K+T 2/2017.

    Weiß jemand ob das umgesetzt wurde? Wo finde ich Informationen dazu?
    Bevor jetzt alle blättern - war K+T 2/2007 !

    Im Heft 2/2008 wurden dann drei verschiedene aktive Bassergänzungen vorgestellt, wobei ich vermute, dass die Chassis nicht mehr erhältlich sind (Aurasound, Tangband etc.).

    Es gehen aber auch andere Bassergänzungen, Trennung bei ca. 150 Hz.

    Eine weiteres angesprochenes Thema war "die Wirkungsgradvernichtung" bei Passivbetrieb. Da die Mitten per Sperrkreis um ca. 5 dB abgesenkt wurden, wäre aktiv (z.B. mit MiniDSP) auch eine Anhebung der Höhen möglich und der Sperrkreis könnte entfallen. Ist aber angesichts der Membranfläche ziemlich egal, es braucht nur einen nicht gar zu schwachbrüstigen Verstärker.

    Vorsicht: In der Originalweiche ist ein Fehler, wurde später korrigiert!

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  • lehnen
    antwortet
    "Aktivierung"

    Hallo,

    ich habe mir auch dieses Line Array als Projekt zur Realisierung ausgeguckt. Jetzt habe ich aber im Artikel von K+T 2/2017 gelesen, dass die Redaktion von K+T eine Aktivierung - Verstärker für Bassunterstützung - empfiehlt und sogar in Aussicht stellte, dieses umzusetzen (vergleiche S.68, K+T 2/2017.

    Weiß jemand ob das umgesetzt wurde? Wo finde ich Informationen dazu?

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  • Luzifer
    antwortet
    Moin moin,

    danke für die Info.
    Obs klanglich Sinn macht, würde ich wohl erst wissen wenn ich die Kisten gebaut habe.Mal schauen ob ich die einzelnen BB abgetrennt bekomme , ist ja ziemlich eng der Chassis abstand und ich möchte die auch dichter zusammen haben als wie im Orginal und werden auch von vorne eingebaut.

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  • walwal
    antwortet
    Die Weiche muss nicht geändert werden.

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  • Luzifer
    antwortet
    Moin moin,

    bin am überlegen die Lines mit 25 BB zu bauen.
    Würde es denn Sinn machen jedem der 25 BB in ein eignes kleines Gehäusefach mit 1,40 Liter zu bauen statt der 5 BB in ca. 7 Liter. Bräuchte es denn gegebenfalls eine neue Weiche ?
    Ich habe nämlich die Sixtenn zu stehen bzw. am spielen.

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  • LANDO
    antwortet
    Hi

    hat sich denn mittlerweile schon jemand an der Twentyfive noch versucht?

    Gruß

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  • gargamel
    antwortet
    hallo

    wie gesagt,meine coaxe spielen in 30l geschlossen auch nur bis 100hz
    musik kommt nicht schlecht

    die mb208H habe ich auch eine zeit ohne sub gehört,hat auch spass gemacht

    tja, eine schalldurchlässige leinwand in guter qualität kosten mehr als ein 5er set der twentyfive

    gruß
    guido

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  • Rainer_G
    antwortet
    @bili: Danke !
    Gruß Rainer

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  • bili
    antwortet
    Wie sind denn die 25 x FRS 8 verschaltet (Weiche) ?

    5 Chassis sind jeweils parallel geschalltet und diese Gruppen dann in Reihe (IMHO)

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  • Rainer_G
    antwortet
    Wie sind denn die 25 x FRS 8 verschaltet (Weiche) ?
    Gruß Rainer

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  • walwal
    antwortet
    Technische Daten des Line-Arrays:
    - Impedanz: 8 Ohm
    - Kennschalldruck: 85 dB (bei 2,83V, 1m)
    - Frequenzbereich (-8dB): 80-18 000 Hz

    Auszug aus der Klangbeschreibung in K+T 2/2007:
    ... "Tonal ist alles wunderbar, auch das beherrscht ein einzelner FRS8M. Die Stunde der Twentyfive schlägt mit dem Rechtsdreh des Lautstärkereglers. Bitte nicht falsch verstehen, dies ist keine Krawallbox. Tonal besitzt sie alle Tugenden des kleinen Visatons - eine prägnante Stimm- und vor allem Instrumentenwiedergabe, Ausgewogenheit über den gesamten Frequenzbereich und so weiter. Was die Twentyfive um Welten von einem einzelnen 8-Zentimeter-Chassis distanziert, ist die Dynamik. Das Gehörte wird anschaulich klar, wenn man sich vorstellt, dass hier 50 kleine Membranen, jede mit einem eigenen Antrieb und damit nahezu perfekt kontrollierten Bewegungen, arbeiten. Diese Box kann (mal abgesehen von wohnzimmertauglichen Hörnern) wie kaum eine andere Dynamiksprünge realistisch vermitteln und Lautstärkeschattierungen herausarbeiten. Ok, großen Trommeln fehlt es an Druck, aber alles darüber knallt, knarzt und springt einfach hervorragend. Den Rest besorgen die extrem geringen Verzerrungen, die der Box einen sehr trockenen, abgeklärten Charakter vermitteln, ohne sie steril oder leblos werden zu lassen. Selten habe ich einen Lautsprecher gehört, der sich klaglos durch so unterschiedliche Musikmaterialen wühlt, ohne sich von irgendetwas beeindrucken oder gar einschüchtern zu lassen - und das macht richtig Spaß! Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp: wenn Sie den Arbeitsaufwand verantworten wollen und das Center-Leinwand-Problem gelöst bekommen, bauen sie sich fünf oder mehr Twentyfives, ergänzen Sie einen potenten Subwoofer und machen Sie ein Heimkino auf. Einen wohnraum-freundlicheren, praktischeren Lautsprecher mit diesen Dynamikfahigkeiten werden Sie nirgends bekommen."

    Steht alles bei K+T

    Da braucht man einen Sub, ohne Frage.

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  • Stephan-Strunz
    antwortet
    Eine schalldurchlässige Leinwand wäre wohl eine Möglichkeit .

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