Aber bevor ich mir 'n Cap kaufen würde, würd ich mir
'ne richtig gute Starterbatterie kaufen, mit 'nem richtig
schön kleinen Innenwiderstand...
Z.B. 'ne Genesis Hawker...Oder Exide Maxxima oder sowas.
Das bringt deutlich mehr.
Sobald der kleine Cap mit 1F nämlich leer ist, was recht
schnell geht, dann belastet er zusätzlich das schon schwache
Bordnetz...
Das stimmt schon.
Caps haben einen geringeren Innenwiderstand als Batterien.
Aber die haben ja nur eine geringe Kapazität.
Wenn Du die richtig forderst sind die irgendwann leer.
Und dann müssen sie geladen werden.
Und der Ladestrom kommt von der Batterie.
Und dieser Strom "fehlt" dann dem Amp.
Deswegen wärs in erster Linie sinnvoller eine Batterie zu kaufen.
Ich schau lieber, daß ich ein stabile starke Stromquelle habe,
als daß ich versuche eine schwache Stromquelle zu stabilisieren.
Die genannten Batterien liegen im Bereich um 150-200€.
(eBay -> Hawker Genesis EP42 -> Sofortkauf 145€)
Die bringen dann aber Ihre 2000A Kurzschlußstrom....
Innenwiderstand so um die 4-5mOhm.
Um einen ähnlichen Effekt mit Caps zu erreichen mußt Du schon
in anderen Dimensionen denken...(5-10 Stück...da kannste viele
Batterien kaufen).
Der Innenwiderstand einer normalen, guten 66Ah Batterie liegt auch unter schlechten Bedingungen (starke Abhängigkeiten) nicht über 10mOhm. Meist viel tiefer. Wichtig ist auch nicht nur der ohmsche Widerstand, sondern die gesamte Impedanz (Pulsströme!).
Der Vorerregerkreis geht ohne Batterie nicht. Wenn der Restmagnetsimus aber ausreicht bzw. die Drehzahl hoch genug ist, kann sie sich hochziehen. Es kommt aber kein stabiler Betriebszustand zustande. Und die Elektronik kann beschädigt werden.
Die Batterie wird während der Fahrt aufgeladen, sie ist wenn die LiMa läuft, Verbraucher und inicht erzeuger, erst wenn die >LiMa hoffnungslos überlastet ist, kommt der STrom wieder mit von der Batterie.
Das hatte jemand aus dem Klangfuzzi-Forum auch mit Messungen am Oszilloskop belegt.
Ohne Cap bricht die Sapnnung bei impulartiger Belastung stark ein, und regelt sih danach wieder hoch.
Mit Caps bricht die Spannung nur minimal ein.
mit Zusatzbatterie bricht die Spannung fast genauso ein wie ohne Cap, nur das der Einbruch ein mehrfaches länger dauert, d.h. die Zusatzbatterie schadet mehr als sie nutzt.
Nochmal: Ein Cap puffert Spannungsschwankungen <0,5s sehr gut weg, bei steigender Kapazität umso mehr. 1-2F sind aber nötig (rechnet mal aus, wie schnell ein 15.000µF-Elko um 2V abfällt).
Die Batterie liefert im Fahrbetrieb überhaupt keinen Strom, da sie max. 12,8V abgibt, die Lichtmaschine allerdings 14,4V, muß sie auch um die Batterie zu laden. Es fließt bei laufender Lichtmaschine immer ein gewisser Strom IN die Batterie hinein, je nach Ladezustand. Mit einer Zusatzbatterie wird der Ladestrom noch höher, es steht für die ANlage noch weniger Leistung zur Verfügung.
Hallo
Trotzt fortgeschrittener Stunde und auch reichlich Grog als Vorsorge,möchte ich dein Vorbringen bekritteln.
>Um das ganze mal etwas zu veranschaulichen, habe ich mal aufgrund der vielen Fragen etwas gerechnet:
Angenommen eine Endstufe nimmt eine Leistung von 1000W an 12,5V auf, angenommen sie hat nen Wirkungsgrad von 60%, das wären 600W RMS abgegebene Leistung.<
Bei diesen Leistungen hat der Amp zwangsläufig ein SNT!
Und D a s juckt der vorgeschaltete n*F Kondensator herzlich wenig.
Einziger,sinnvoller Einsatz wäre eine Plazierung zwischen SNT und Amp; was aber wohl in den meisten Fällen nicht so ohne weiteres möglich ist.
Bei all meinen Experimentierschaltungen war immer das Gegenteil der Fall:
überschreitet der (Sekundär) Strom einen bestimmten Pegel,dann regelt das SNT, nicht nur aus Selbsterhaltungstrieb, herunter!
Ich hab auch schon öfter überlegt,was das mit den dicken Caps
auf sich haben soll, bin aber nie zu nem Ergebnis gelangt.
Vielleicht muss ich ja doch noch viel mehr lernen.
Freu mich schon darauf,daß Frank mir meine Überlegung um die Ohren haut und mir das Gegenteil beweist.
@ Frank
Tschuldige,aber es brach so aus mir raus;wegen der Antwort vorher.
>Restmagnetismus - in Weicheisen
Restmagnetismus reicht, um bei etwa 4000 Motordrehzahl (8000 an Lima) die Diodenschwelle zu überwinden. Probiere es aus: einfach das dünne Kabel an der Lima abklemmen - Vorerregerkreis ist dann deaktiviert. Wenn der Wagen nicht mehrere tage stand, zieht sie sich hoch.
Die Endstufen ziehen den Strom pulsweise. Wie schon belegt, kann die Lima keinen Pulsstrom liefern. deshalb kommt der Pulsstrom sehr wohl aus der Batterie, wenn nicht ein noch niederohmiger Elko o.ä. vorne dran sitzt.
Spannungsmäßig sieht es so aus, daß während der Leitphase des flußwandlers die Bordsopannung soweit zusammenbricht, bis die Limaspannung an der der Batterie anliegt. Dann wird der Pulsstrom aus der Batt gezogen. In der Sperrphase lädt sich die Batt dann wieder nach. Der Elko puffert besser als eine Batterie, aber auch eine Batterie wirkt gut (Meßfehler? defekte Batt?).
Unabhängig davon iust meist das Netzteil selbst der begrenzende Faktor.
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