die TDA's arbeiten im Parallelbetrieb - nicht Brückenbetrieb! Die Schaltung der Endstufeplatine ist recht einfach, ich kann sie dir Faxen oder per Mail schicken.
die Schaltung wäre sicher nicht das Problem, die Leiterplatte ist das Problem. Aber da es die ja zu kaufen gibt...... ein direkter Link wäre noch ganz nettig!
Bei Schuro kann man den TDA auch als Singleamp erhalten und später mit den P-Modulen (P- wie parallel) ausbauen. Netzteile und Trafos kann man in verschiedenen Qualitätsstufen auch bei Schuro erhalten, Schuro bietet ein echtes Paradies für Selbstbauer.
Der Newtronics Bausatz ist wirklich nicht geschenkt! Dafür bekommt man wiklich eine vernünftige Endstufe!
Hoerweges Verstärker ist auch ganz toll: aber rechnet dafür noch das Nezteil und es relativiert sich sehr stark.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Sie kann auch garnicht 'geschenkt' sein, der Kostenfaktor wird ja auch mit der produzierten Stückzahl bestimmt und der ist bei Bausätzen prinzipbedingt relativ ungünstig. Andererseits würde ich die (weil ich sie im Vergleich kenne, halt speziell die Newtronics-) TDA-Endstufe klanglich höher einstufen als eine leistungsmäßig vergleichbare Rotel-, NAD-, oder Adcom-Endstufe.
Das würde ich definitiv nicht sagen (nicht: machen).
Test: klemme schaltbar 220uF parallel zu den LS Klemmen und höre mit mittlerer Leistung (35W). da bricht der TDA strommäßig schon lange zusammen während die RB981 das mit extremer Lässigkeit noch zieht.
Zugegeben: 220uF ist schon extrem, aber es zeigt doch sehr schön die Grenzen der integrierten Konzepte im Vergleich zu einer diskreten Schaltung.
Ein Mischkonzept wäre interessant: diskreten, parallelen Emitterfolger direkt vom TDA angesteuert. Extern dann eine GGK über beide Stufen hinweg.
Frank, daß Du das nicht machen würdest, ist wohl jedem hier klar. Wir reden hier allerdings von einem praxisgerechten (Klang)Vergleich, bei dem es eben NICHT um die Leistungsfähigkeit im Grenzbereich geht. Davon hat einerseits außer Dir niemand hier gesprochen, andererseits ist dieser Vergleich herzlich wenig dazu geeignet, die relevanten Qualitäten eines Verstärkers darzulegen.
An einem 8 Ohm Lautsprecher -dessen dynamische Impedanz immer über z.B. 6 Ohm liegt- wird nahezu jeder Amp bis zu mittleren Pegeln völlig sauber arbeiten. Da ist selbst ein Danone einer Studio Referecne ebenbürtig.
Wenn es klangliche Unterschiede überhaupt noch gibt, dann beim Betrieb komplexerer Lasten.
Die aktuellen Visatöner sind da mit etwa 3 Ohm aber so zahm abgestimmt, daß beim Betrieb an min. 2 parallelen TDAs keine Probleme mit der Stromkapazität auftreten werden. Parallele TDAs sind damit völlig imstande, an den aktuellen Visaton Boxen den großen Amps ebenbürtig zu klingen.
Man muß sich aber der Tatsache bewußt sein, daß die Visatöner zahme Lautsprecher sind. Beim Betrieb kritischer Boxen können die integrierten Konzepte nicht mithalten.
In Summe sind die TDA Schaltungen je nach Einsatzzweck den diskreten Schaltungen ebenbürtig oder unterlegen. Überlegen aber auf keinen Fall.
Ein Mischkonzept wäre interessant: diskreten, parallelen Emitterfolger direkt vom TDA angesteuert. Extern dann eine GGK über beide Stufen hinweg.
Schrieb FrankS.
Da kommen wir doch beim Hi-Amp von Thel an?!
EDIT:
Nein, Unfug! Kommen wir nicht:
1. Thel hat MOSFETs in seinem Modul verbaut.
2. Für den TDA7293 gibt es in den Unterlagen von ST eine sog. "High Effeciency Application Circuit". Sogar mit einem Layout-Vorschlag. Allerdings hat das Ding vier Versorgungsspannungen +/-25V und +/-50V. Was zwar nicht schlimm aber trotzdem Umständlich ist.
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Der grosse Vorteil von integrierten Chips ist doch, dass man damit relativ einfach einen hochwertigen Amp basteln kann. Zusätzlich hat man Mute funktion und kurzschlusssicherung (auch wenn sie nur halb funktionnieren soll) umsonst schon dabei. Die Amps aufzubauen macht ein heiden spass und man bekommt für wenig Geld doch einen super amp den man mit Endstufen wie Rotel, Nad und so weiter vergleichen kann. Ausserdem lernt man einiges im Bereich eEektronik.....Was will man mehr?
Das ist doch wieder das gleiche wie die Diskussion um Röhrenamp oder Transistor. Was gefällt, gefällt eben.
Wenn man mehr Stromlieferfähigkeit haben möchte kann man auch den Gainclone mit dem LM3886 (oder LM3875...) aufbauen. Da ist der Aufwand noch geringer und in Amerika stehen sie "alle" drauf.
Ich bin mit meinem TDA-amp sehr zufrieden und hab bis jetzt seine Grenzen im Normalbetreib noch nie erreichen können.
**Ausser, dass mir im Moment ein IC durchgbrannt ist, da die Isolierscheibe zum Kühlkörper zu klein war und ich wieder dran
Gruss
Chris
"Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein." Albert Einstein
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