Ich hab ne InterM PA Endstufe, welche ebenfalls keinen Lüfter hat. Ich wunder mich bei der aber, warum sie nur so kleine Kondensatoren hat. Ist das nirmal bei PA-Endstufen?
@ Glubbi: InterM kenne ich zwar nicht, aber nicht alles, was 4 Löcher in der 19" breiten Frontplatte hat, ist eine PA taugliche Endstufe. Auch dann nicht, wenn's fett draufsteht. ( Im PA - Bereich gibt es leider einen Haufen Mist, der zwar aussieht wie PA, aber höchstens für'n Partykeller geeignet ist. )
"Kleine" Kondensatoren ist rellativ. Da es auf'm ernstzunehmenden PA - Sektor zum Glück recht wenig Voodooschnickschnack gibt, kannst du davon ausgehen, das ein seriöser Hersteller das an Kapazität reinpackt, was sinnvoll ist. Eher etwas mehr, aber nicht weniger.
@ metal: Lüfter werden eingebaut, wenn sie notwendig sind. Das hat nix mit W zu tun.
PA Endstufen arbeiten üblicherweise im Class H Betrieb und haben deshalb andere Netzteilkonzepte.
Vereinfachte Beschreibung: Man nimmt einen Trafo mit 2x30V und Mittelanzapfung. Mit den Enden geht man auf einen Gleichrichter; die Mittelpunktanzapfung legt man auf Masse. Jetzt schaltet man je einen Elko zwischen + vom Gleichrichter und masse und zwischen - vom Gleichrichter und Masse. Es ergibt sich das übliche Netzteil wie es in HiFi Geräten zu finden ist mit etwa +/-40V.
Bei PA Geräten sind meist die Wicklungen nach beiden seiten hin nochmals etweitert so daß hier z.B. 2x70V abgreifbar sind. Auch mit dieser Spannung geht es auf einen zusätzlichen Gleichrichter. Jetzt hängt man einen Elko zwischen +105V und +40V und einen weiteren zwischen -105 und -40V.
Als Ergebnis hat man ein Netzteil mit 4 Spannungen die nun die Endstufe versorgt. Vorteil: im Bereich niedriger Ausgangsspannung wird der Wirkungsgrad erhöht weil die Endstufe mit 40V statt 105 V arbeiten kann. Erst bei hogher Ausgangsspannung ab etwa 30V schaltet die Endstufe dann auf die hohe Spannung vom Netzteil um.
Die Art der Umschaltung entscheidet über den Klang der Endstufe: Verzerrungen oder "Knicke" zum Umschaltzeitpunkt dürfen nicht auftreten.
Auf dem Pseudo-PA-Markt wird VIEL Schrott verkauft.
InterM ist glaube ich ein koreanischer Hersteller. Die InterM soll mal ca. 650 Euro neu gekostet haben. Sie hat zwar kleine Kondis, aber dafür den mit Abstand schwersten Kühlkörper, den ich je bei Hifi gesehen hab Der wiegt bestimmt 6kg. Das einzigste, was an der Endstufe richtig schlecht ist, sind die Lautsprecheranschlüsse. Sie sind superschlecht angeordnet und es passt höchstens 4mm² Kabel rein. Klanglich hat sie durchaus Hifiqualität. Ich hab an ihr meine Abhörmonitore dran hängen.
@broesel
Es war meine Beobachtung. Hab schon auch einiges gelernt
Die 250W habe ich an 1 Kanal bei 8 Ohm gemeint.
Entscheident ist doch der Wirkungsgrad. Liegt er bei 65%, ist eine aktive Kühlung nötig.
Offensichtlich produzieren die 250W nicht genügend Wärme um es aktiv kühlen zu müssen.
@ frank: wegen vergleich studio reference und k1, ich meine dass die k1 in den mitten etwas dazuerfindet, interessanterweise scheint das weiter oben wieder zu passen.
gehoert habe ich mit marantz hd88 und couplet ke, bei beiden ähnlicher effekt, bei der hd88 wars stärker.
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