wenn die quelle in die weiche geht und der poti da zwischen soll dann darf er nicht 2k überschreiten...
sonst gibt es klangunterschiede.
Nicht wirklich.
Es gibt Lautstärkeabweichungen (Spannungsteiler zwischen Quelle-Poti-Senke), soll heißen: Die Potikennline wird verbogen. Wenn das für alle Kanäle gleich passiert ist das aber klanglich kein Problem.
Nicht falsch verstehen: Ich halte diesen ganzen Thread natürlich trotzdem für kompletten Blödsinn. Die wenigen technischen Fakten sollen dann aber wenigstens richtig dargestellt sein .
-die passive Variante hat mich nicht überzeugt, es klingt bei verschiedenen Lautstärken unterschiedlich.
Womit getestet? Was hat dein Verstärker für Input Impedance und waas hat die Quelle für Output Impedance? Woran meinst du das Problem Lag? Die Symmetrie und nicht 100%ige Potis?
gegen erste Tests mit Potis spricht nichts. Wenn es wirklich hochwertig werden soll und symmetrisch, dann scheiden Potis aus, weil sie nicht den erforderlichen Gleichlauf erzielen (commonmode rejection geht in den Keller).
Geschaltete Widerstandsnetzwerke sind genau genug für diese Anforderung, müssen dann aber auch einen konstanten und niedrigen Ausgangswiderstand aufweisen (s. zuvorige Links), was eine Poti-Verschaltung ebenfalls ausschließt.
Jetzt kommt das meiner Anfrage schon näher.
Insofern wäre es jetzt wohl eine Lösung ich besorge mir ein preiswertes Schleifpoti mit 1oK und löte XLR-Stecker/Buchsen ran. Wenn das ordentlich regelt stelle ich dann die Frage nach der hochwertigen Lösung. Dann ist zumindest die technische Frage geklärt
Moins,
das wird so nicht hinhauen.
Um linken und rechten Kanal gleichzeitig passiv regeln zu können brauchst Du bei symetrischem Stereo-Eingang ein Doppel-Stereopoti. Also ein 4-fach Poti.
Das gibt es aber nicht in preiswert. Um wenn, höchstens mit erheblichen Abweichungen bei der Kanalgleichheit.
Wenn, sollte das Thel-Leitplastik verwendet werden, aber vielleicht hattest Du das auch so vor.
ohje...der Verstärker sieht ZWEI parallel geschaltete Widerstandsbahnen. Von denen die eine an Masse liegt und die andere an der Quelle...ist die Quellimpedanz ebenfalls niedrig (was oft so ist), dann ist die max. Ausgangsimpedanz 5k//5k=2,5k.
und die impedanz der quelle muss immer kleiner sein!
10k in 2k,tss tss
wenn man versteht was man tut, muß man nicht unbedingt irgendwelchen fragwürdigen Regeln folgen!
regel:
poti-impedanz = oder < als eingangimpedanz/5 vom verstärker
für 47k ein 10k log
für 20k ein 5k log
die max. Ausgangsimpedanz eines 10k Potis beträgt 2,5k. Bitte mal selbst nachrechnen!
Was die "Regel" betrifft...ein lin. 10k Poti läuft auch an einem Verstärker mit 2k Eingangsimpedanz ganz gut. Es wird natürlich die Skalierung verbogen. So wird z.B. aus einer linearen Drehskala eine logarithmische. Dem Verstärker und dem CD-Spieler ist das vollkommen wurscht. Nur der Bediener wundert sich!
ich hatte selbst einige Jahre lang zwischen dem CD-Player und der Endstufe einen
10klog-Alps-Poti. Das ist sicher besser als eine schlechte Vorstufe.
ich hab jahrelang ein blaues 10k Linearteil von Alps benutzt. Geht hervorragend und war auf jeden Fall besser als mein damaliges Yamahading.
Bei einem 10k Poti beträgt die max. Ausgangsimpedanz 2,5k - halte ich für unkritisch!
Hallo koserthal,
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ich hatte selbst einige Jahre lang zwischen dem CD-Player und der Endstufe einen
10klog-Alps-Poti. Das ist sicher besser als eine schlechte Vorstufe. Es gibt dabei
aber einiges zu beachten, da der Poti - je nach Reglerstellung - im Zusammenspiel
mit Eingangswiderstand & Kapazität der Endstufe sowie dem Kabel (!!) wie ein
Tiefpass wirkt, und es kann dazu führen, dass die Höhen abgesenkt werden. Das
ist aber relativ leicht mit den gängigen Filterformeln zu berechnen, sofern man die
Daten der Endstufe kennt.
Inwiefern die oben genannten Potis belasten weiß ich aber nicht. Deshalb ist die
Idee, nach dem Poti eine Signalpufferung zu machen sinnvoll und das Signal gelangt
ohne Verluste durchs Kabel an die Endstufe - dann sind wir aber wieder aktiv.
Heute mache ich das nur noch um gelegentlich bei aktiven Systemen die Bässe
etwas runterzuregen.
Im Studio/PA Bereich verwendet man wesentlich höhere Signalspannung im Vergleich zum HiFi Bereich. Vermutlich hat der Verkäufer daher gemeint, dass du keinen zusätzlichen Vorverstärker mehr benötigst.
Nunja, irgendwie musst du z.B. von dem Pegel, den das Mikro ausgibt (im Bereich weniger mV) auf deinem Arbeitspegel von z.B. +4dBu (1,23 V) kommen. Das geht nunmal passiv nicht, dafür ist ein Vorverstärker mit hohem Gain nötig.
Dann: Hinter diesen hübschen Fadern, die ja den "Look" eines Mischpultes ausmachen, sind auch IMMER aktiv Verstärkerschaltungen.
Weiterhin sind in jeden Kanalzug noch mindestens 3-4 EQs eingeschleift - wieder jeweils ein aktiver Filter.
Dann der Pan/Bal-Regler und meist noch einiges mehr - nochmal aktiv.
Werden externe Inserts verwendet, sind die Effektgeräte hier natürlich wieder aktiv. Zusätzlich wird in diesem Fall am Ende des Masterings die ganze Soße nochmal abgespielt und als Stereo-Mix aufgenommen - das ganze also nochmal von vorne.
Verstehe wirklich nicht wie man ein Problem mit Aktiv-Elektronik haben kann...
@MFB: Doch, genau darum geht es. Wenn man der Meinung ist, dass Aktiv-Elektronik dem Klang abträglich ist, dann dürfte man sich keine einzige Aufnahme anhören können.
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