Kondensator.

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  • agossi
    antwortet
    Hallo zusammen,

    am meisten platzen die Kondis in Impedanzlinearisierungzweigen, weil es da Fälle gibt, wo 75% der Verstärkerleistung verheizt wird.

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  • HCW
    antwortet
    HCW, dieser Irrtum ist dann aber sehr stark verbreitet.

    Ja, das ist er, und wird wie vieles andere auch in Fachzeitschriften ständig weiterverbreitet, ist also nicht auszurotten.
    Wenn wir etwa eine 12dB-2-Weg-Weiche betrachten, gibt es zwar sehr wohl Unterschiede in den physikalischen Anforderungen an die einzelnen Bauteile; etwa die Tieftonspule muss niederohmig sein, um Verluste geringzuhalten, für die Hochtonspule gilt das nur insoweit, wie es für die Filtersteilheit nötig ist. Und für die Kondensatoren gilt im Hochton das o.g. Sicherheitsargument; außerdem könnte man einwenden, daß eventuelle Verzerrungen im Mittelhochtonbereich beim Tieftonkondensator keine Rolle spielen, da dieser dort nicht mehr spielt.

    Ansonsten gilt aber: in Weichen höherer Ordnung fungieren die Bauteile als Spannungsteiler, und ob sie im Signalweg liegen oder nicht, ist bezüglich von ihnen evtl. verursachter nichtlinearer Verzerrungen Wurscht! Das sollte einleuchten, wenn man es sich mal richtig überlegt.

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  • knork
    antwortet
    Zitat von Midvinterblod
    Ein 33µF MKP kostet 10 €
    ein wima mks 22µf kostet 2,50

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  • Masuuk
    antwortet
    Zitat von jama
    ?!?!

    und was soll das bringen ?
    Prüflabor, da muss man zerstören um zu beweisen... - leider
    Aber man lernt da schon ein bisschen was Sinnvolles.

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  • Midvinterblod
    antwortet
    HCW, dieser Irrtum ist dann aber sehr stark verbreitet.
    Ein 33µF MKP kostet 10 €, das ist schon wesentlich mehr als der ElKo kostet. Und auch wenn ich nur zwei benötige und mir den Preis leisten kann, lohnt sich das für einen fast 40 Jahre alten TT ?
    Der HT bekommt auf jeden Fall MKP, im Original ist es ein MKT.

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  • HCW
    antwortet
    Signalweg?
    Abteilung verbreitete Irrtümer, Teil 2.

    Der Hochton-C liegt in Reihe zum HT und kann diesen bei Schluss zerstören. Das ist ein ernster Grund für einen Folienkondensator an dieser Stelle (neben der allgemein höheren Qualität, die bei HT-üblichen Cs auch noch preislich kein Thema ist.
    Der Tieftöner würde aber unter qualitativen Aspekten einen gleichguten C verdienen, als Bestandteil eines Spannungsteilers beeinflusst der genauso das "Signal" wie jedes Reihenbauelement.
    Nur ist er halt in tieftontypischen Werten schon ein Kostenfaktor.

    Gruß, H.-C

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  • Midvinterblod
    antwortet
    angelralle, in den Hochton-Weg löte ich einen MKP rein, da bin ich ganz Deiner Meinung.
    Der TT-C liegt parallel mit Reihen-R neben dem TT und deshalb nicht im Signalweg, so meine ich dass der Elko da absolut "passt". Wichtig ist hier eine hochwertige Reihen-L mit geringem R.
    Bin gespannt ob die Lautsprecher nochmal 40 Jahre halten...

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  • jama
    antwortet
    Zitat von Masuuk
    Danke für den Hinweis! Muss ich mich nochmal genauer Informieren.
    Meine Aussage rührt übrigens aus untersuchungen, die wir im E-Labor mal machten. Allerdings haben wir nur messungen bis zur Zerstörung gemacht und nicht den Aufbau untersucht.

    ?!?!

    und was soll das bringen ?

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  • Masuuk
    antwortet
    Zitat von HCW
    Masuuk, das Thema hatten wir vor graumer Zeit schon gründlich, und ich selbst hatte mich seinerzeit geirrt!
    Also "echte" bipolare Elkos sind nicht gepolt, sondern bestehen aus genau zwei elektrisch antiseriell zusammengeschalteten gepolten Elkos. Bei den hochwertigeren Glattfolientypen sieht es nur so aus, als seien das in Wahrheit genauso gepolte Becher, im inneren ist aber ein Folienwickel vom Aufbau Katode-Anode-Katode, die Anode ist nicht herausgeführt. Solche bipolaren Aufbauten gibt es auch stehend und in sehr kleinen Bauformen, findet man manchmal in Fertiglautsprechern.

    Gruß, H.-C
    Danke für den Hinweis! Muss ich mich nochmal genauer Informieren.
    Meine Aussage rührt übrigens aus untersuchungen, die wir im E-Labor mal machten. Allerdings haben wir nur messungen bis zur Zerstörung gemacht und nicht den Aufbau untersucht.

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  • angelralle
    antwortet
    Die Frage ist doch, ob du 5 Euro für einen bipolaren Elko oder 20 Euro für MKPs ausgeben willst. Die Elkos gehen sicher gut. Du könntest aber auch hören, dass deine Boxen mit den MKP feiner klingen.

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  • HCW
    antwortet
    Masuuk, das Thema hatten wir vor graumer Zeit schon gründlich, und ich selbst hatte mich seinerzeit geirrt!
    Also "echte" bipolare Elkos sind nicht gepolt, sondern bestehen aus genau zwei elektrisch antiseriell zusammengeschalteten gepolten Elkos. Bei den hochwertigeren Glattfolientypen sieht es nur so aus, als seien das in Wahrheit genauso gepolte Becher, im inneren ist aber ein Folienwickel vom Aufbau Katode-Anode-Katode, die Anode ist nicht herausgeführt. Solche bipolaren Aufbauten gibt es auch stehend und in sehr kleinen Bauformen, findet man manchmal in Fertiglautsprechern.

    Gruß, H.-C

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  • the.Sandmann
    antwortet
    Zitat von Masuuk
    Alle Elkos sind gepolt!
    Das ist richtig. MKPs oder MKTs sind aber keine Elkos sondern Folienkondensatoren
    und somit bipolar.

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  • Midvinterblod
    antwortet
    Vielen Dank für Eure schnelle & gute Hilfe.

    Ich bin sehr froh & stolz darüber dass ich hier bei Euch sein darf.

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  • the.Sandmann
    antwortet
    Ich habe auch nicht behauptet, dass es eine gute Idee ist. Ich wollte lediglich
    knorks Vorschlag korrigieren.

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  • Midvinterblod
    antwortet
    ...den Link von walwal (Danke) Habe ich auch gerade gelesen, die Doppel-Kondensator-Einweg-Gleichrichter-Schaltung wird aber gegen einen Bipolaren (und trotzdem Gepolten, ach verflixt) nicht ankommen.
    Der Visaton C der fraglichen Größe kostet nicht die Welt und schliesslich will ich meinen Forum-Bereitsteller auch mal wieder -wenn auch nur sehr gering- finanziell unterstützen (hüstel ) ...

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