Moin,
wer kann mir etwas zur grundsätzlichen Bereitschaft von Bewegungsmeldern sagen.
Da diese ja in jeder Situation eben diesselbe erfassen müßen, um zu schalten, stehen die doch auch ewig im 'Standby', oder nicht ?
Wenn ja, wie hoch mag da der Vebrauch sein ?
Ich frage deshalb, weil ich bei mir gerade mal alles durchforste, was ich abschaltbar machen muss, kann, nicht brauch.
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
die hersteller schweigen sich aus. in den datenblättern steht jedenfalls nix. du wirst wohl messen müssen ... ich kann mir aber nicht vorstellen, dass so ein bewegungsmelder mehr als 1w benötigt.
große energiefresser können pc-systeme sein. ich hab spaßeshalber mal einen verbrauchsmesser aus dem baumarkt drangehängt und als mein system aus war (also aus, nix standyby), hat es immer noch 40 watt verbraten.
ich habe alles gemessen, was dranhing: router, drucker, lautsprecher, pc etc.
seitdem wird über nacht alles mit einer schaltleiste gekillt.
sind schon mal knapp 200kwh im jahr.
mein geräterack ist gemauert und die steckdosen sind über einen normalen lichtschalter lahm zu legen. und das machen wir auch.
ich habe es nicht gemessen, aber gerade ältere geräte verbrauchen im standby sicher mehr als 1w.
also es gibt doch Fix kosten (GEZ, Lautsprecher, Miete, Hypothek ...)
und variable Kosten (Stromverbrauch, Frauen , Essen, Trinken ....) .
Um die Variablen Kosten zu minimieren kann Mann/Frau z.b. die Fix kosten eliminieren oder bei Nichtgebrauch abschalten (Master/Slave)
Mehr geht nun mal nicht.
Gruß
Karl-Heinz
Es gibt nur zwei Zeitpunkte im Leben eines Mannes, an denen er eine Frau nicht versteht.
Bewegungsmelder haben eine Wirk-Leistungsaufnahme von ca. 0,2 bis 0,5W aber viel kapazitive Blindleistung, billige "Leistungsmeßgeräte" können das oft nur fehlerhaft verarbeiten und zeigen zu viel an.
Die Leerlaufverluste (wenn ein Gerät auf Bereitschaft läuft) zu minimieren ist immer gut und es kommt auch der Lebensdauer des Netzteils zu Gute wenn es nicht rund um die Uhr unter Spannung steht. Bei mir persönlich gibt es überhaupt nur drei Geräte die rund um die Uhr am Netz sind, der Radiowecker und der Kühlschrank weil ich diese brauche und der Herd weil ich die Elektronik nicht abschalten kann, alles andere wird über Steckdosenleisten vollständig getrennt.
Leider haben viele Geräte heute nur noch Pseudo-Netzschalter, speziell wenn sie von externen Steckernetzteilen her versorgt werden ist es im Gerät selbst nicht mehr möglich ganz abzuschalten und verheizen weiter sinnlos 5 Watt und mehr.
Die Leistung im Bereitschaftsbetrieb zu minimieren ist aber nur die eine Seite, auch für den eigentliche Funktion sollte man ein wenig auf den Wirkungsgrad achten. In meiner Werkstatt hängt jetzt eine 18W-Leuchtstoffröhre an der Decke und das Licht ist heller und klarer als mit 3*20W Halogenstrahlern.
Ja, soweit bin ich auch schon, ich habe schon seit Jahren in den relevanten Bereichen, in denen über länger Zeiträume beleuchtet wird (Wohnzimmer, Toilette) Energiesparlatüchten.
Nur war mir bisher nicht wirklich bewusst, was da alles im Standby vor sich hinschmort.
Ich bedanke mich für die bisherigen sachdienlichen Antworten.
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vielleicht wäre auch eine Netzfreischaltung denkbar, ein in die Unterverteilung nachrüstbares Netzfreischaltrelais, bei dem die Ansprechschwelle einstellbar ist, so kann z.B. ein ganzer Wohnungstrakt stillgelegt werden(wenn in der Unterverteilung die ensprechenden Räume entweder miteinander abgesichert sind oder noch besser jeder Raum eine eigene Zuleitung und somit Sicherung hat). Sinn des ganzen war eigentlich die Vermeidung von Elektrosmok z.B. beim Schafen, alle Leitungen sind somit nach dem Ausschalten der Nachttischlampe stromlos die über das Relais laufen. Und als Wecker kann auch ein Funkwecker mit Batterie genutzt werden, die meisten Stromwecker haben ebenfalls eine Stützbatterie. Der Verbrauch des Relais würde somit niedriger liegen als z.B. 8 Bewegungsmelder in der Wohnung verteilt. Es muss halt die Wohnungsverkabelung entsprechend vorliegen um definierte Bereiche Freischalten zu können. Ausserdem wirds mit dem Bewegungsmelder schwierig mit der Einschaltdauer, da sie bereits ein Zeitglied integriert haben, aber eben nur ein paar Minuten.
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