da ich momentan einen Kopfhörerverstärker für meinen PC baue, möchte ich gerne einen USB-DAC integrieren, um den KHV nicht analog anschließen zu müssen mit irgendeiner im PC eingebauten Soundkarte....
Gibt es irgendwo Bausätze, die ich bestellen kann??? Ich bin einfach nicht fit genug, um mir ein ordentliches Layout in Eagle zu erstellen und es dann als Einzelanfertigung anfertigen zu lassen, daher suche ich ein schönes PCB.
Mit dem Transit-Dingsbums könnte ich was zum Beispiel analoges in den Computer äääh... reinmachen, und das bleibt dann da auch drinne, oder? Und wenn ich will, könnte ich das dann als Email verschicken..? So mit hier klicken und da klicken und Einfügen und haste nich gesehn..?
Von ELV gab/gibt es sowas. Habe so eine USB-Soundkarte hier. Habe ich einfach mal zum Spaß bestellt gehabt. War gut zu bauen.
Einfach mal bei ELV gucken.
Raphael
There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.
@broesel MKII:
Wenn man an die Soundqualität keine besonderen Ansprüche stellt, geht das mit jeder onboard-Soundkarte, Aufnahmesoftware vorausgesetzt (Irgendein Progrämmelchen hat Windoof auch irgendwo versteckt, gibt im Netz aber bestimmt Bessere Freeware-Alternativen).
Die Transit ist als Aufwertung für Notebooks gedacht, die ja meistens nicht gerade High-End Soundchips verbaut haben. Diesen Job erledigt sie sehr zuverlässig und die Soundqualität passt auch (meine Meinung...).
Ich bin auch auf der Suche nach einer kleinen Kiste oder ähnlichem, weil der Onboard-Sound meines Rechners über den Receiver ziemlich mies ist:
Dieses Grundgeräusch im Leerlauf (wenn keine Musik usw. läuft) kann man hören.
Außerdem ist der Onboard-Sound glaube ich baßlastig.
Wenn ich das richtig sehe, hat das ELV-Teil neben dem USB-Anschluß SPDIF In/Out und analog In/Out, sowie eine Lautstärkeregelung. Dieser trau ich irgendwie nicht über den Weg. Ich würde auch keinen Kopfhörer an das Ding anschließen.
Beim Transit-Ding blick ich nicht ganz durch. Digital In, analog In und Mic In sind in einer Buchse kombiniert? SPDIF Out ist einzeln, analog Out auch.
Eigentlich will ich nur sowohl unter Win als auch unter Linux den Sound sauber aus dem Rechner in den Receiver oder einen sonstigen Verstärker bekommen. Ist es da egal, welches von den beiden ich nehm? Was hat es mit dem 24/96 beim Transit auf sich? Hat der ELV das nicht? Braucht man das?
Also, die Transit-Karte hat jeweils einen Stereo Eingang sowie einen Stereo Ausgang. Beide konnen entweder analog über 3.5mm Klinkenstecker, oder digital über das SPDIF-Protokoll mit optischen Kabeln (TosLink) angeschlossen werden.
Der digitale Ausgang kann desweiteren noch Dolby Digital oder DTS- Signale rausschicken, wenn die Anbindung des PCs an einen Surroundreceiver erfolgen soll.
Die Ausstattung entspricht also bis auf den fehlenden Kopfhörerausgang einer durchschnittlichen Onboard Soundkarte.
Die Bezeichnung "24/96" bedeutet, daß die Karte auch hochauflösende Signale verarbeiten kann, allerdings nur, wenn nur die Eingangs- ODER Ausgangskanäle genutzt werden (Für den Duplexbetrieb reicht der mögliche Datendurchsatz der USB 1.1- Schnittstelle leider nicht aus).
Für den "normalen" Wiedergabebetrieb ist das allerdings ohne Bedeutung, da Audio- CDs mit einer Samplerate von 44.1kHz und Video- DVDs mit 48kHz aufgenommen sind.
Der Betrieb in Windows oder Mac OSX ist vollkommen problemlos und stabil, von hörbaren Grundgeräuschen weit entfernt.
Unter Linux ists anscheinend nicht ganz so einfach, aber auch hier gibt es in den einschlägigen Foren Leute die es geschafft haben, z.B. Hier
Edit:
Ist zwar kein Selbstbau, aber eine Sorglos-Lösung.
Man kann das Gerät auch seines nicht gerade hochwertig wirkenden Gehäuses berauben, und die Platine dann in das Selbstbau- KHV-Gehäuse integrieren, so daß von aussen nur die USB- Anschlussbuchse sichtbar ist.
Hat die Transit-Karte wirklich einen SPDIF In? Wenn ja, kann man dann nicht einfach aus dem PC per SPDIF in die Transit und dann analog in irgendeinen Verstärker? Auch unter Linux, ohne irgendwelche Treiberprobleme?
Daß die Transit nur USB 1.1 taugich ist und deshalb die volle Samplerate von 96kHz nicht im Duplex-Betrieb beherrscht hab ich leider erst nach dem Kauf bemerkt (Ich benutze sie in erster Linie für Messungen). Sonst wäre sie wahrscheinlich deutlich teurer geworden...
Der Pfad SPDIF- in zu analog- out ist nicht vorgesehen, die Eingänge gehen direkt in den Rechner (falls eine entsprechende "direct-monitoring" Funktion implementiert wäre, müsste man diese auch im Computer einstellen, da das Gerät über keinerlei Bedienelemente verfügt).
@Mr. E: Richtig. Den Bastelspaß ist das Ding wert. Allzusehr werden sich andere USB-Soundkarten der unteren Preisklasse davon nicht unterscheiden. In dem ELV-Dingen ist eine IC von TI verbaut, das quasi alles übernimmt.
Raphael
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Der große Vorteil dieser USB Lösung ist, daß sie eigene ASIO Treiber zur Verfügung stellt.
Damit kann man den Windows-Mixer (der sonst immer läuft) umgehen und dadurch eine größere Klangqualität erreichen.
Der Mixer hat leider die Eigenschaft, intern alles auf 48kHz Samplingfrequenz umzurechnen und dann zu Mixen und wieder auf die Ausgangsfrequenz zurück zu rechnen.
Ich war damit sehr zufrieden, mein Kopfhöhrer ist ein Sennheiser HD600 auf selbstgebauten Kopfhöhrerverstärker mit TPA6120 IC.
Gruß,
Erich
P.S: Da ich aber jetzt ne externe Lösung mit Firewire und Midi hab, brauch ich die nicht mehr, also falls Interesse besteht...
das mit den Geräuschen kenne ich! Ein Netzteil für den Schleppi ohne Schuko-Anschluß und gut war es.
Wenn Deine Anlage an einer Hausantenne/Kabelanschluß hängt zieh das mal ab. Möglicher Weise sind die Geräusche weg.
Basslastig: da mußte mal in Deinen Mixer schauen und alle Klangverbiegenden Optionen ausschalten ev. auch 5.1 oder 7.1 Sound.
Da ist keine Antenne angeschlossen und die EQs sind alle aus.
Funktioniert bei der ELV-Karte SPDIF In zu analog Out?
@EricXh: Funktioniert bei deiner Karte digital In zu analog Out? Falls ja und du das Ding loswerden willst: Für wieviel?
Der Mixer hat leider die Eigenschaft, intern alles auf 48kHz Samplingfrequenz umzurechnen und dann zu Mixen und wieder auf die Ausgangsfrequenz zurück zu rechnen.
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