heimkino ist ja nun bisher nicht so spezialgebiet. beim hören verschiedener soundtracks kam mir allerdings die frage, welche anforderungen hinsichtlich der bandbreite des subwoofers bei dts, dd oder thx gestellt werden müssen - alle anderen ls mal auf large gestellt und mit echtem, zusätzlichen sub.
sind die subwoofer-einstellungen bei receivern generell regelbar? gibt es schon beschränkungen der bandbreite durch die verwendete decodierung?
der LFE-Kanal (.1) bei Heimkino geht von 0-120Hz. bis dahin sollte der Sub mitspielen, obwohl im oberen Bereich sich bei den meisten Soundtracks nicht tut.
Für auf SMALL gestellte LS gilt lt. THX 80Hz Trennfrequenz, bei nicht-THX-Verstärkern können es 80 sein, oder 90 wie bei Yamaha. Bessere Verstärker wie z.B. der Denon 3802 können die Trennfrequenz einstellen, glaube von 40-140Hz in 10 oder 20Hz-Schritten, leider nicht für Hochpaß und Tiefpaß getrennt.
Das Baßmanagement übernimmt auf jeden Fall der Receiver, der (falls vorhanden) aktive Filter am Sub sollte auf BYPASS oder höchstmögliche Trennfrequenz stehen.
das deckt sich in etwa mit meiner vermutung. ich hätte sogar noch etwas mehr bandbreite erwartet. sind auch die flankensteilheiten in den betreffenden standards definiert? 120hz/12dB wäre im vergleich zu 80hz/18dB ja schon eine ganze menge.
ich sollte es zwar nicht laut sagen. aber... es führt wohl auch bei den haupt-ls kein weg an großen membranflächen vorbei. die untere grenzfrequenz allein sorgt noch nicht fürs breite grinsen.
ich habe noch nichts im Net gefunden, aber ich vermute mal (habe mal bei Titan AE den LFE-Kanal gesampled und durch CoolEdit gejagt) daß 120Hz wirklich oberste Grenze ist, ich denke, man kann von 80 oder 100Hz bei 18 oder 24dB sprechen. Auf jeden Fall ist der Pegel oberhalb 80Hz nicht mehr so hoch.
das ging mir ähnlich. daher auch die frage an die heimkino-spezis. mir reichen ja zwei kanäle, wenn sie groß genug sind.
> habe mal bei Titan AE den LFE-Kanal gesampled und durch CoolEdit gejagt
kann man sowas nicht auch von dvd rippen und die kanäle sogar untereinander abgleichen?
ich habe das gefühl, daß viele er wuum-sounds wie beim ende von episode2 absackende "töne" von etwa 200hz abwärts oder signale mit großer bandbreite in diesem bereich sind. damit wäre der großteil der energie frequenzmäßig höher angesiedelt, als man erwarten würde.
die menge an lautsprechern im zimmer und deren größe macht dann den rest. bei fünfmal large plus sub rumpelt immer eine ganze menge.
> Auf jeden Fall ist der Pegel oberhalb 80Hz nicht mehr so hoch.
würde auch passen... der zusätzliche sub sorgt einfach für bessere wahrnehmung des tiefton-anteils und ergänzt somit das spektrum der front-ls dort, wo sie typischerweise nicht mehr genug membranfläche haben, um den ersten impuls (- > explosion) mit ausreichend substanz zu übertragen.
Was ich bei der THX-Geschichte aber noch immer nicht schnalle sind die 80 bzw 120Hz Grenzen, <80Hz off an mains ist macht doch IMHO einen Sub voll ortbar, besonders wenn der dann womöglich noch auch 120Hz hoch fährt?
Hab sogar den TIW250 im Auto mit 50Hz abgegrenzt und lasse die BZ160 lieber fullrange laufen, da die eine 80:80Hz die Sache dann zwar umheimlich pegelfest macht, dafür aber der Sub wirklich penetrant ortbar wird.
IMHO sollte ein wirklicher Sub doch bis allerhöchstens 65Hz gehen?
regards
hmm, hatte mal testweise so ein Mivoc aktiv Teil von Conradovic daheim, das war selbst bei 45Hz Trennung absolut ortbar, hatte warscheinlich auch mehr Gehäuseresos als TB produziert die Kiste...
Ging am nächsten Tag umgehend retour.
regards
wenn der lfe-kanal mit hoher flankensteilheit schon beim decodieren versehen wird, relativiert sich das mit der ortbarkeit auch etwas. leider könnte man sich damit ein mäßiges impulsverhalten des kanals einfangen. klassische filter hoher steilheit brauchen zeit, um sich einzuschwingen.
die ortbarkeit des subs hängt nach meinen versuchen im wesentlichen von einer guten integration ab. das bedeutet konkret... richtige phasen- und pegeleinstellung. einzeln kann ich den 15er bequem orten, obwohl er bei ca. 60hz/12dB getrennt ist und innerhalb des bandpasses konstant pegel macht. im kontext mit den hauptlautsprecher ist er allerdings nicht einzeln zu hören. da ist oftmals einbildung mit im spiel.
interessant finde ich das klangbild mit eingeschaltetem sub (f-3 ca. 25hz, aktiv). es ist tief, wo es auch vom signal vorgegeben wird und ansonsten einfach nur ein bissl durchsetzungsfähiger. bei schlechter integration machts aber sofort wuusch und boing und das homogene bild zerreißt. die wunschvorstellungen im bass decken sich nicht immer mit der musikalischen realität.
aber... zu lautsprechern wollte ich mich hier ja nur noch einmal die woche äußern. findet sich alles schon im archiv. *g*
Denke aber auch daß die THX Norm ja doch primär für Kinosaäle ausgelegt wurde, und die haben ja bekanntlich zumeist etwas mehr als nur einen Sub rumstehen.
Wenn ich darüber nachdenke wieviel "wumms" zuweilen schon 3x Couplet + 2x Wharfedhale rears auf 35m²im AV Betrieb machen und mir dann aber versuche das ganze mit 2x VOX und 3x Couplet vorzustellen... schätze in der Wohnung komme ich besser ohne Sub aus, sonst klappts nicht mit den Nachbarn
Hätte ich eine Hütte mit entsprechendem Raum wären 5x Vox und ein TL-Sub aber auf jeden Fall das Maß der Dinge, aber auch hier wäre eine 80 oder 120Hz Trennung wohl eher contraproduktiv.
regards
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