@Jörn: Das ist wohl nur in der Grafikabteilung falsch beschriftet worden.
@All: Clio habt automatisch den Klirr um 30dB an, damit Klirr und Grundwelle in ein Diagramm passen.
Gruß, Christoph
Edit: So wie mein Bruder (der im Moment die neue KT hat) mir gerade mitgeteilt hat, hat Udo die 30dB Differenz (die ab Werk eingestellt ist) korregiert und stattdessen die Skalierung angepasst (20dB pro Linie)
Zuletzt geändert von Schimanski; 11.09.2005, 18:52.
interessante Diskussion! Wir denken auch gerade darüber nach, wie wir den Klirrfaktor darstellen und sind auf eine Zwischenlösung gekommen:
Die Angabe erfolgt in dB, allerdings relativ zur Grundwelle. Im Endeffekt werden die % nur in dB umgerechnet (s. Formel oben). Das sieht genau so aus wie eine logarithmische % Skala, wie sie in HH verwendet wird (nur das sie in unsererm Falle auch lesbar ist
Der Mensch hört schließlich im Wesentlichen logarithmisch, sowohl in der Frequenz als auch in der Amplitude. Also sollten die Ergebnisse auch so dargestellt werden, dass sie intuitiv richtig interpretiert werden.
Durch die Angabe relativ in dB kann die Dynamik der Y-Achse 50 dB bleiben, ein Offset (z.B. Maximum bei -20 dB = 10%) ist einfach zu realiseren. Die 100 dB Skalierung der Y-Achse bei der K&T finde ich schlecht, da sieht man kaum was. Außerdem muss ich mir die % (bzw. die dB-Differenz) im Kopf ausrechnen . . .
Na ja, in ein paar Tagen ist es soweit. Da gibt es unser erstes Datenblatt vom B200. Den Frequenzgang hat Friedemann jedenfalls wiedererkannt
harry_m:
"OK, er hat eine K3-Spitze bei 1kHz, die sich bei 3kHz zeigt-die ist nicht so wichtig, denn ich will ihn bei 2kHz trennen..."
Scherz von Dir, oder habe ich etwas nicht verstanden?
Der Klirr, bzw. die Verzerrung bei 3kHz entsteht doch bei der Abstrahlung des 1kHz Tones, es nutzt also nichts wenn ich bei 2kHz trenne.
Habe ich gedacht, aber kein anderer von den Cracks schreit auf...
Klärt mich auf!
Gruß, Klaus
Klaus, wenn Du ein Sinussignal mit 1kHz hast, und es wird durch die dritte Harmonische "verunreinigt", dann hast Du zwei Sinuswellen - eine mit 1kHz und eine mit 3kHz. Ist die Amplitude der 1kHz Welle 100 Mal größer, als die der 3kHz Welle, so haben wir einen Klirrfaktor von 1%.
Wenn wir jetzt bei 2kHz trennen, so würde diese 3kHz Welle entsprechend der Filterfunktion abgeschwächt und demzufolge weniger von Bedeutung sein.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Hallo,
Klaus hat schon recht: der Klirr bei einem Chassis entsteht ja im Antrieb, so daß der 3Khz Ton erst im Chassis hinzugefügt wird. Ein vorgelagertes elektrisches Filter, das ab 2kHz sperrt nützt da nichts. Im Eingangssignal gibt es den Klirr ja noch gar nicht, wenn wir mal annehmen, daß das Chassis von einer klirrarmen Quelle gespeist wird.
Nichtdestotrotz: Zuordnung der Oberwellen der Grundfrequenz ist wenig hilfreich.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Also ganz subjektiv gefällt mir die Klirrdarstellung in der aktuellen KT gar nicht. Fast alle Klirrmessungen sehen relativ gleich aus und man muss schon sehr genau hinsehen um Unterschiede zu erkennen.
Außerdem würde ich meinen, dass die Frequenzgangkurven einer stärkeren Glättung bedürfen.
Die Wasserfalldiagramme dahingegen sehen wesentlich besser aus.
Mich hat damals, beim Test des AL130M auch gewundert, dass der quasi keinen Klirr im MT-Bereich gemacht hat. Im TT-Bereich war der ADT-Treiber jedoch besser. Ich habe allerdings irgendwann und irgendwo gelesen, dass der AL130M über Kupferkappen verfüge.
Zu den Klirrmessungen noch: KT schreibt, dass die Messungen unter 80-100 Hz nicht aussagekräftig seien. Leider fehlt somit wichtige Information über die Qualität des Antriebes und der Aufhängung. Gerade TT-Messungen sind somit fast sinnlos.
Ganz ohne Nachkarten, ehrlich: im audiotreff fandest du Schlampereien noch vertretbar?! Wat nu?
Cheers,
Ollie
Ollie, wer Lesen kann, ist klar im Vorteil!!! Da hat es sich um 1 falsches Maß bei einem Bauvorschlag gedreht; und um die Tatsache; daß man schon anfängt die Gehäuse zu bauen, ohne die Lautsprecher zu haben. Da habe ich geschrieben, das man selber Alles nachmessen solle, bevor man daruflosbastelt.
Irgendwie sehe ich da einen Unterschied ... Ein Maß kann man immer einmal falsch aufschreiben; allerdings wenn meherere Diagramme falsch beschriftet sind; ist das ein Zeichen von schlechtem Lektorat....
Gruß Jörn
das hier besprochene heft ist auch gleichzeitig die erste K&T, die ich mir gekauft habe. (davor habe ich nur 2 HH gelesen gehabt).
und ich muss sagen, dass ich von der HH überzeugter war.
folgende kritikpunkte habe ich:
-bei den boxenkostruktion werden die einzelfrequenzgänge von HT & TMT nicht dargestellt!!
-die pasiven SPL-kurven der TML-subwoofer sind nicht einheitlich skaliert und teilweise viel zu grob aufgelöst
-die in HH üblichen geschl. & BR gehäuseempfehlungen zu den chassis sind auch nicht vorhanden :-(
gekauft habe ich das heft eigentlich nur wegen cyburgs's bauvorschlägen. ;-)
die sonstigen bauvorschläge fand ich nicht sonderlich interessant. jedoch die peerless SLS... chassis.
gruß
Che
p.s. wer ist eigentlich udo wohlgemuth, dass er für beide blätter entwicklungen liefert?
Alle Datenpakete sind gleich,
aber manche sind gleicher.
über Udo Wolgemuth gibt es in einschlägigen Foren viel zu lesen... Finde es schon etwas verwunderlich, wenn Bauvorschläge fast nur noch von einschlägig bekannten Vertrieben und/ oder Produzenten abgelichtet werden. Eine Entwicklung, die m.E. gerade bei K+T schon deutlich vor dem schmerzhaften Verlust von Heinz Schmitt begonnen hat.
Allerdings möchte ich mir bei aller Kritik auch nicht ein Urteil darüber anmaßen, wie bei der derzeitigen wirtschaftlichen Situation ein solches Magazin auch gewinnbringend produziert werden kann.
Ich persönlich empfinde Selbstbau schon als sinnvoll und auch wirtschaftlich. Aber wer ist heutzutage noch mit Willen ausgestattet, sich ernsthaft mit Hintergrundwissen zu beschäftigen, wenn Geiz ist geil mit soooo tollen Angeboten wirbt? Wie kann ein Selbstbaaumagazin auf die (kurzfristig verfügbaren) Beschaffungsquelle ebay reagieren?
Selbst bei "Schmitti" war es wenig glaubwürdig, wenn er in K+T dem Selbstbau huldigt und zeitgleich bei "Tests" anderer Postillen des gleichen Verlages Retigprodukte von großen Anzeigenkunden schönschreibt.
o.k. weicht vom ursprünglichen Thread ab. By tne way
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