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widerstandswert-abweichung von spule in frequenzweichen
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Hallo walwal,
danke für den Hinweis, aber die Sorge ist in diesem Fall unberechtigt.
Die geforderte 6,8 mH Spule ist eine i-Kern mit 1,8 mm Draht (= 0,19 Ohm), die eingesetzte eine BL140 Luftspule mit 1,4 mm Draht (= 0,9 Ohm).
Ich denke, weder die eine noch die andere Spule kommt parallel zum 18 cm großen MT (100 Hz bis rd. 2 kHz) "ins Schwitzen".
Schönen Abend,
Alexander
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Aber.....es könnte sein, dass die Spule mit dem höheren Widerstand zu heiß wird oder (falls Kernspule) in die Sättigung kommt. Daher kann es sinnvoll sein, nicht davon abzuweichen,
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Und bei einem MT ist qts irrelevant, ebenso der Dämpfungsfaktor.
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Danke für die zwei Rückmeldungen.
Ich vermutete bereits, dass es im Übernahmebereich etwas weniger Pegel geben könnte.
Das ca. -1 dB ist aber kein Problem:
Wenn der Mitteltöner um die 100 Hz rd. 1 dB leiser ist, kann ich den Bass, der aktiv angesteuert wird, in der Aktivweiche etwas anheben.
Dadurch dass das betroffene Chassis ein klassischer TMT ist, der hier nur als tief eingesetzter MT agiert, ist das Chassis auch weit weg von seiner Resonanzfrequenz (fs = 38,8 Hz).
Weiterhin einen schönen Feiertag,
Alexander
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Bin in der Theorie ja nicht so bewandert
Aber es ändert sich durch den Widerstand der QTS der Box und es sollte eine Auswirkung auf den Dämpfungsfaktor haben.
Hier gibts ein Rechner dafür:
https://www.lautsprechershop.de/tool...nted_hoges.htm
Noch besser in Boxsim denn dort kann man das Chassis reinladen:
Boxsim/Hilfsrechnungen/ Gehäusegeschlossen-Bassreflex
Visaton hat das bei der Concorde WG selber so gemacht und einfach frech eine 1mm Luftspule mit 1ohm vor die 2xAl200 gesetzt. Und 2xAl200 haben ja nur 3,3Ohm + zusätzliche ~0,75 Ohm von der Spule im Vergleich zu einer LR. Also fast ein fünftel vom den Chassi Widerstand
Unsere 4-Wege läuft auch mit einer Luftspule mit 0,87 Ohm für 2x TIW300.
Visaton:
https://www.visaton.de/de/service/te...-widerstaenden
"Man darf nie Lautsprecher mit Widerständen absenken, die bei ihrer Eigenresonanz betrieben werden – also alle Lautsprecher, die als Tieftöner eingesetzt werden. Ein vorgeschalteter Widerstand verschlechtert den Q-Faktor des Baßlautsprechers und damit das Impulsverhalten im Bereich der Resonanzfrequenz."Zuletzt geändert von DanielK78; 01.01.2025, 14:35.
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Da passiert nicht viel, im Bereich um 100 Hz sinkt der Pegel um 1 dB. Aber vertraue nicht auf die üblichen Formeln für Frquenzweichen, verwende Boxsim, wenn es Visaton-LS sind. Falls nicht mit einem anderen Programm simulieren, besser messen.
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Gutes Neues Jahr!
Eine Frage an die Selbstbauer, die mehr Ahnung als ich in der Sache haben:
Vor einem Mitteltöner liegt in Reihe ein C mit 150 uF und parallel liegt eine L mit 6,8 mH, also ein 12 dB Hochpassfilter.
Die 6,8 mH Spule soll 0,19 Ohm haben.
Was passiert nun, wenn ich anstelle der 0,19 Ohm Spule eine 0,9 Ohm Spule einsetze, also damit parallel zum MT rd. 0,7 mehr Ohm habe, als vom Entwickler vorgesehen?
Hat das Auswirkungen, und wenn ja, was ist da zu erwarten?
Der MT weist eine Nennimpedanz von 4 Ohm auf, Re = 3,26 Ohm.
Danke & viele Grüße, Alexander
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Ich wußte das du das weißt, ÄÄÄÄÄHHHHH...
diese Änderungen halte ich für nicht dramatisch,
Normalhörer werden Unterschiede im A-B Vergleich hören, aber nicht sagen können welche besser oder schlechter klingt.
Ich nehme fast immer Luftspulen mit 1 mm oder kleiner, mit teils hohem innenwiederstand, die klanglichen unterschiede zu einer 1.3 mm Spule im dreifachen Preisbereich ist meist so gering dass der Unterschied vernachlässigbar klein ist.
Auch hier kommt es meist auf den Einsatzbereich an, bei großen Spulen ist der Unterschied eher geringer da diese meist unterhalb von 200 Hz zum Einsatz kommen.
Gruß Timo
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@Timo: Ok, ich war vielleicht ein wenig unpräzise in der Aussage. Du hast natürlich recht, dass, insbesondere ohne direkten Vergleich, unser Ohr z. T. auch sehr heftige Frequenzgangabweichungen nicht wahrnimmt. Die Breitbandigkeit der Abweichung spielt hier auch eine Rolle.
Das bedeutet aber nun keinesfalls, dass sowieso in der Größenordnung von 1 dB alles egal wäre.
Die o. g. 0,5dB sind als grober Richtwert zu verstehen unterhalb dessen sich normalerweise nichts mehr wahrnehmen läßt. Das soll nicht heißen, dass darüber sofort die Katastrophe ausbricht.
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Hallo Uwe,
Ich entwickle hauptsächlich meine Konzeptionen mit dem Gehör, und muß allen sagen die mit Meßgeräten entwicklen, dass 0.5 dB Pegelunterschied in vielen Frequenzbereichen nicht hörbar ist.
Dein Boxsim hat den Entwicklern ein Werkzeug in die Hand gegeben was weitaus genauer ist als unser menschliches Gehör. Neben dem neutralen Freuquenzgang gibt es noch andere Dinge die beachtet werden müssen, und da entwickle ich nicht auf plus minus ein dB. Wichtiger sind mir gesangliche Wiedergabetreue und autentische Instrumentenwiedergabe. Da unser Gehör in einigen Frequenzbereichen sehr sensibel ist in anderen aber sehr ungenau reagiert, versuche ich genau da meine Priorität zu legen. Hier hast du vielleicht sogar mit deinen 0.5 dB recht aber schon unterhalb 300 Hz oder oberhalb 3000 Hz hast du mit Sicherheit nicht recht. Hier ist ein Frequenzgang von plus minus 2 bis 3 dB weniger problematisch.
Erfahrene Boxenentwickler werden die Subeinstellung nie korrekt mit den Ohren ohne Meßgeräte machen können, meistens stellt man den Sub zwischen 5 und 10 dB zu laut ein, das zeigt mir eindeutig dass hier nur auf meine plus minus 3 dB zu entwickeln ist. Das gleiche gilt im Hochtonbereich. Die Badewannenabstimmung klingt meist auch etwas angenehmer. Das sind alles Dinge die berücksichtigt werden müssen und Vorrang haben vor einer auf plus minus 0.5 dB Abstimmung.
Deshalb kann man hier keine grundsätzlichen Ratschläge geben. Bei Trennfrequenzen im Mitteltonbereich wird man sehr viel mehr aufpassen müssen, als im Bass oder Hochtonbereich.
Gruß Timo
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Wenn man mal davon ausgeht, dass 0,5dB Pegelunterschied hörbar ist, dann sind Abweichungen von 6% des Gesamtwiderstands aus Kabel+Spulen(n)+Vorwiderstand+Schwingspulenwiderst and hörbar.
Für den Fall, dass zwei Wege in unterschiedliche Richtung abweichen, sind die Abweichungen (betragsmäßig) zu addieren, es wären also nur noch 3%, die schon hörbar wären.
Bei angenommenen 6 Ohm Gesamtimpedanz sind 3% 0,18 Ohm Abweichung. Die von dir genannten Abweichungen liegen ca. 50% darunter, dürften also gerade so nicht hörbar sein.
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widerstandswert-abweichung von spule in frequenzweichen
kann man in frequenzweichen spulen verwenden die im signalweg liegen und um ca 20-30% von den werten der laut visaton bauplan angegebenen spulen abweichen ?
z.b. im basszweig eine 6,8 mh spule mit 0,28 ohm statt 0,35 ohm
und vor dem mitteltöner 0,52 statt 0,4 ohm (0,82 mh)Stichworte: -
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