ich finde es schade, das interessante Threads wie jetzt über Di/Ri-Pole geschlossen wird, anstatt den einen oder anderen Querschiesser mal zu verwarnen
Das fürht nämlich nur dazu, das sich engagierte Leute zurückziehen werden und die Störenfriede sich bestätigt fühlen....
Ich öffne das Thema gern wieder, wenn ich weiß, dass es nicht auf Hauen und Stechen hinausläuft (noch ist es nicht so weit). Ich habe leider keine Zeit zu verfolgen, wer jetzt der Störenfried ist und wer nicht.
ich kann ja nur für mich reden ich würde sagen "ja"
Andererseits kann ich verstehen, daß es hier friedlich zugehen soll und keine Privatkriege durchgezogen werden sollen....
Aber vielleicht sollte das Thema wiedereröffnet werden; ich denke Axel ist nicht derjenige, der streiten möchte aber das Thema ist halt ein sehr interessantes!
auch ich würde das Thema gerne wieder weiterverfolgen.
Und da ich auch schon mit Axel einige Korrespondenz per email hatte, kann ich mich der Aussage von jhohm nur anschließen: Axel ist wohl nicht der Störenfried hier.
Ach ich weiß nicht. Ist jetzt garantiert nichts gegen Axel, er hat auch mir schon einige Male ordentliche Antwort gegeben, eher allgemein zu der ganzen Geschichte:
Sobald einer Dipol sagt und schreibt, dass es er einen einzigen irgendwo gehört hat, der ihn nicht 100%ig überzeugt hat, kommen alle Dipolanhänger der Welt und erzählen ihm, der habe den falschen Gehört, er solle es um gottes Willen nicht dem Prinzip anlasten, er solle bloß jetzt nicht darauf schließen, dass Dipole nicht klingen können und überhaupt das Chassis und der Raum und die Musikauswahl und der Frequenzübergang und die Entzerrung und die Hörposition und... und... und.
Kommt jedesmal wenn einer über ne Media-Markt-Boom-Box lästert gleich Herr Helmholz persönlich und verteidigt seinen Resonator?
Kommen bei jeder falsch abgestimmten CB gleich zwei Australier angerannt?
Kommt bei jedem zu kurzen Horn gleich die Webster-Horn-Polizei und erzählt vom "straffen, tiefreichenden Bass mit markerschütterndem Pegel, WENN MAN ES NUR RICHTIG MACHT!!" ?
-> Ich finde das muß nicht sein. Der Dipol/Ripol ist genausowenig ein prinzipiell neues Konzept wie ein Horn oder die Unterstützung durch eine Transmissionsline. Er ist wie alles was von CB/BR abweicht aufwendiger. Sowohl von der (bisher) nicht-gesicherten-Berechnungsgrundlage (wenn ich mich täusche möchte ich gerne eine ISBN mit Verlag und Herausgeber), als auch von der benötigten Chassisanzahl und... und... und...
Es ist lobenswert, dass hier jemand der sich mit dem Konzept jahrelang beschäftigt hat grundsätzlich mit Rat zur Seite steht. Sicher müßte auch Webster seine Horntheorie feurig verteidigen, würde er heute noch in Foren "herumspuken".
Wir hatten ähnliche Diskussionen trotzdem immerwieder zum Horn, wir hatten sie zur Bassreflexbox, wir hatten sie insbesondere zum URPS.
Richtig klarheit kam eigentlich immer wieder nur hinein, wenn nicht auf Zeitschriften und "sagenhaften Klang" verwiesen wurde, sondern wirklcih Meßwerte zur Schau gestellt wurden.
Das Meßwerte gerade im Bassbereich nicht aussagekräftig sind, kann ich nun wirklich nicht bestätigen. WENN sie überhaupt irgenwo genau das wiederspiegeln was man hört, dann ja wohl da.
Von dem her gesehen: Konstruieren, Aufbauen, Messen. Alles veröffentlichen. Vergleichen bei gleichem Chasssisaufwand/bei gleichen Kosten/bei vergleichbarer Übertragungsfunktion mit anderen Konzepten.
Schon bald wird sich zeigen, ob das System gut ist. Innovative, überlegene Konstruktionen setzen sich über kurz oder lang durch. Das war schon immer so und das wird immer so bleiben. Nicht nur im Audiobereich.
Hallo Farad,
du hast ja über weite Strecken recht. Trotzdem besteht bei der Dipoldiskussion meist noch ein Unterschied in der Bewertung. Schreibt jemand, dass seine BR-Box dumpf und matschig klingt, antwortet alles: Richtig simulieren, dann klappts auch mit der Abstimmung. Schreibt jemand, dass sein Di-/Ripolversuch es nicht bringt, heißt es schnell: Kann ja auch nicht funktionieren. Habe ich gleich gewusst.
Auch beim Dipol ist es eben nicht damit getan, ein Chassis auf ein Brett zu schrauben. Was wichtig ist, haben Axel und andere hier schon ausgiebig beschrieben. Die "Dipolisten" bitten ja nur darum, dass man sich auch ein bisschen daran hält.
Da ich mich selbst auch zu den Dipolfreunden zähle, habe ich die ganzen Diskussionen auch in meiner abstinenten Zeit mitverfolgt. Farad hat schon recht mit seiner Beobachtung. IMHO liegt aber Rudolf ebenfalls nicht daneben. BR, CB, TML, Hörner etc. sind längst "etabliert". "Neue" Bauformen (dabei ist gerade die offene Bauweise alles andere als neu ) fordern aber geradezu diese Debatten heraus. Eine zeitlang war es der URPS und nun der Dipol mit seinem prominentesten Ausprägung als RiPol.
Raider heisst schon lange Twix und der Battlepriest nun einen richtigen Namen.
Oscar Wilde: "My taste is very simple, I am always satisfied with the best."
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