Hallo!
Mich würde interessieren, wie die Portraits klingen?
Die Beschreibungen in den Postillen erscheinen mir regelmäßig aus den Satzbaukästen zusammengebaut zu sein.
Dashalb hier die Frage vielleicht an jemanden der sie schon gebaut oder gehört hat!
Das sie zusätzlichen Bass benötigt habe ich schon verstanden, aber wie sieht es mit dem Rest aus?
Grüsse
Ralf
keine Ahnung wie die neue Portrait klingt. Die Messwerte machen mich etwas skeptisch, die scheint etwas sehr auf "flach+billig" getrimmt zu sein. Die "alte" Portrait (W130S+DTW72) ist als guter Allrounder zu gebrauchen, meine spielt jetzt voll Hausfrauenakzeptiert im Bordeaux und ich habe letzte Woche 3 Stück als unauffällige Hutablagenbestückung gebaut (Dank@Visaton für Weichenmail).
obacht. nicht von den reinen RAR-Messungen täuschen lassen. Die Portrait kann durch die beinahe-Halbraumabstrahlung deutlich ausgewogener klingen als eine Freifeldentzerrte Box.
Nur weil da keine gerader Frequenzgang zu sehen ist, heißt das noch nicht, dass die Box nicht klingt. Für perfekte Wiedergabe ist sie bestimmt nix. Dafür aber soweit ich weiß auch nicht gebaut....
ist klar, Farad. Allerdings dürfte der bei K&T gemessene scharfe Einbruch im MHT-Bereich beim "Halbraumbetrieb" nicht weggehen? Ich denke, das liegt am Konzept des eingesetzten "neuen" FR13. Ähnlich die Auswirkungen der hohen Einbaugüte "untenrum". Ich fand die W130S-Version auch schon flach genug, den Trick mit dem eingedichteten Magneten hab ich damals auch schon angewendet...
Einbruch, wenn er schmal ist, ist nicht hörbar: dies wurde schon öfter bestätigt.
Die Portrait ist bestimmt keine High-End Konstruktion. Wenn ich sie gebaut habe (meine Holde soll von meinem Hobby auch profitieren!) berichte ich mal.
Nach den Messungen wäre Monitor der letzte Schrott...
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Stimmt schon alles, und richtig, ist natürlich der FR12. Nur bei so "Schlenkern" im empfindlichen Mitteltonbereich und gleichzeitig so hohem Qts gehen bei mir halt die Lichter an...
Trotzdem, bin an dem Ergebnis auch sehr interessiert.
Ich bin froh über diese Frage, denn ich muss befürchten, dass die Portrait ein Schattendasein führen könnte, weil niemand einem preiswerten, unscheinbaren Lautsprecher, der auch nicht mit einem linealglatten Frequenzgang glänzen kann, einen guten Klang zutraut. Ich muss sagen, ich war anfangs auch skeptisch. Aber jetzt kann ich bestätigen, dass mit einem Subwoofer die Portrait wirklich erstaunlich gut klingt. Der schmale Einbruch bei 700 Hz ist definitiv nicht hörbar. Natürlich kann sie Superboxen, die in Größe und Preis ein Vielfaches an Aufwand darstellen, nicht vollständig ersetzen (wo kämen wir denn da hin!). Aber ich bin überzeugt davon, dass sie besser ist als die Boxen, die in den meisten Wohnzimmern der "normalen" Leute stehen. Wahrscheinlich ist sie die weltweit flachste Aufbaubox, wenn man sie kompromisslos in der 34 mm starken Ausführung baut. Die Flächenstrahler in NXT-Technik, die so viel Aufsehen errregen, dürfen nämlich nicht ganz nah an die Wand, sonst sind die Tiefen weg. Der Elac-Bildlautsprecher hat eine Dicke von 6 cm, damit er wenigsten ab 200 Hz funktioniert. So richtig unauffällig ist er damit nicht gerade.
>Ich muss sagen, ich war anfangs auch skeptisch. Aber jetzt kann ich bestätigen, dass mit einem Subwoofer die Portrait wirklich erstaunlich gut klingt.<
Zusätzlich zum .1 noch einen, oder verstehe ich das falsch?
Diese Frage verstehe ich wiederum nicht. Die Portrait ist ein Wandlautsprecher, der ab ca. 100 Hz einsetzbar ist. Um einen vollwertigen HiFi-Lautsprecher zu erhalten, muss man einen aktiven Mono-Subwoofer (z.B. SUB W-20.39) bemühen.
Mir geht's um die Einsatzfähigkeit als Rear.
Das ich für Stereo einen Sub brauche, ist klar, aber als Rear? Also reicht 5.1 oder brauche ich noch einen Sub hinter der Couch?
Wenn das Bassmanagenment bei 80..100 Hz auf den Subwoofer umleitet ist das ok. Ist halt nichts für Pegelfetischisten, aber wer ist das schon
Ich könnte sie mir gut in meinem kleinem Schlafzimmer vorstellen, falls der Klang nicht zu aufdringlich ist. Einen flachen Subwoofer unters Bett und im Nachttisch nen kleinen digitalen DVD-Receiver.
Nein, ich meine mehr den Umstand, dass bei manchen ahnungslosen Zeitgenossen eher die Größe der Anlage bzw. LS ein Indikator ist, ob man Ahnung von Film/Musik hat, als der Film/die Musik selbst...
Ist jetzt wirklich nicht persönlich, aber ich hab' halt letztens wieder Leute kennengelernt, so nach dem Motto: Hauptsache Heimkino, und hauptsache Laut.
Wenn man sich dann als Filmliebhaber outet, und nur mit einem 'normalen' TV kommt, wird man dann schon belächelt. Das man dafür viele Filme kennt/gesehen hat (ich persönlich mag z.Bsp. Film Noir, und der Begriff ist schon nicht mehr bekannt), Bücher über Filmtheorie gelesen hat, und die Filme vergleichen kann, usw. zählt nicht. Hauptsache Gladiator, dass die Wände wackeln und Titanic wegen den Oscars. Teilweise bei verschiedenen Foren im www nicht anders... Weg und Ziel werden gerne verwechselt.
Ist bei Musik aber nicht anders, nicht umsonst jibbet die Witze über HaiEnten mit 3 Platten mit Testtönen drauf.
Gruß Kobe
P.S.: Übrigens lief/läuft 'The Killing' (dt: 'Die Rechnung ging nicht auf') von Kubrick in den 3., wenn man den sieht, sieht man wo Tarantino geklaut hat.
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