sobald ich den Pegel etwas hochschraube und der Sub (TIW200XS) sichtbar anfängt zu arbeiten, höre ich ein Art Kratzen, aber nur nah vor dem Chassis warzunehmen.
Kratzen/klacken, ist schwer zu beschreiben. Könnten das eventuell die zwei "Drähte" sein, die beim Bewegen der Membrane anschlagen?
Ist zwar nicht sehr Wahrscheinlich, aber vielleicht kratzt die Schwingspule im Magneten. Also Verstärker vom Lautsprecher entfernen und einfach mal zart mit drei Fingern in gleichmäßigem Abstand zur Membranmitte einfedern, dann mal bissel weiter da, bissel weiter dort. Da darf nix kratzen, sonst schleift die Spule.
Selbes Spiel mit kurzgeschlossenem Lautsprecher. Diesmal nur mit gleichmäßigen Fingerabständen, rasch federn. Wenn es jetzt kratzt, dann ist eine Litze gebrochen und das Knistern eines Wackelkontaktes ist die Ursache. Wenn Du langsam federn willst, um genauer hinhören zu können, dann schließe eine Batterie an (1,5 V reichen zu, Flachbatterie macht den Effekt hörbarer), Polung + an + und nun einfedern. Na, knistert was?
Kommt das Geräusch nur bei Musik und nur bei bestimmten Frequenzen, dann klappert vielleicht ein Kabel im Gehäuse oder es schmatzt eine Klebstelle ...
Alles klar?
PN-Box ist voll, bei Bedarf E-Mail: Frankynstone(ätt)gmx(punkt)de
Danke für die Tipps. Beim gleichmäßigen Eindrücken der Membrane kratzt nichts. Werde gleich morgen den Sub ausbauen (Gehäuse wird währenddessen gestrichen) und an eine 1,5V Batterie anklemmen.
Und bitte VORHER, also bevor irgendwie an der Membran rumgeknautscht wird, 2 Dinge prüfen:
- liegt von hinten irgendwas an (Zuleitungslitzen, Anschlußdrähte, Dämmaterial..)
- ist das Gehäuse undicht bzw. was für Reflexrohre (falls Baßreflex) sind verbaut? Strömungsgeräusche können fies klingen!
Gruß, Christian, der so Geräuschbeschreibungen liebt (z. B. im Oldtimerforum " vorne knarzt was, der Boschdienst meint, die Einspritzanlage...")
@Frank S: der Trick mit der Batterie ist alt. Wenn die Anschlusslitzen geschädigt sind, entsteht bei Hub ein veränderlicher Widerstand. Also Spannung dran, den Hub mit Hand erzeugen, knister hören. Ist besser, als Sinusgenerator und huben lassen. Ich hab ausnahmsweise auch mal Recht.
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Hallo,
hatte neulich einen ähnlichen fall mit TIW 250,
ein freundlicher forumsteilnehmer gab mir den tipp:
es waren die drähte von den lötfahnen der anschlussklemmen
zur membran die hab ich etwas runter gebogen weil sie die
membrane berührten und so bei starkerem hub angeschlagen
haben.
probleme gibts auch wenn die belüftung hinten am Magneten nicht ganz frei ist dann gibt´s auch ein kratzen.
viel glück beim reparieren.
Das Blatt hat sich gewendet, das Modul wird wohl eine Macke haben. Habe heute meine Gitarrenbox (12" Electro-Voice) angeschlossen und siehe da, das Kratzen tritt immernoch auf.
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