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Kann man diese Matten als Dämpfungsmaterial verwenden?

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  • walwal
    antwortet
    Hier

    http://www.acousticmodelling.com/multi.php

    kann man mit dem Strömungswiderstand (und Schichtdicke) simulieren.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: absorber.jpg
Ansichten: 142
Größe: 63,3 KB
ID: 692917

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  • fabi
    antwortet
    Welches Material es ist spielt fast keine Rolle, es wird beschrieben durch Tortuosity, Porosity und Flow Resistivity wobei letzerer eben am wichtigsten ist, die beiden anderen sind für übliche Materialien sehr nahe 1. Die Ausrichtung ist bei isotropen Materialien, so etwa Basotect, egal, bei Material, das in Lagen hergestellt wird, nicht: z.B. Glaswolle. In dem Fall hat man orthotrope Eigenschaften und der längsbezogende Strömungswiderstand ist richtungsabhängig. Ja, man kann aus Vergleichen von Impedanzkurven einer geschlossenen Box durchaus Rückschlüsse ziehen, wenn man nur relative Unterschiede sehen will. Ein Versuchsaufbau zur Messung des Strömungswiderstandes ist nicht besonders kompliziert, wenn man sich die Mühe machen will; die ISO Norm ist recht eindeutig.

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  • Mr.E
    antwortet
    @fabi: Sehr interessant. Dann kommt es also nicht nur auf das Material an, sondern auch auf seine innere Struktur und darauf, wie man damit umgeht, womöglich auch auf die Ausrichtung im Gehäuse. Anhand von Impedanzmessungen an geschlossenen Boxen, die man mit dem Material füllt, müßte man auch auf die Eignung schließen können, oder?

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  • fabi
    antwortet
    Für die Absorptionswirkung innerhalb eines Gehäuses ist vor allem der Strömungswiderstand wichtig. Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Absorptionsverhalten im Hallraum, der akustischen Impedanz und dem Strömungswiderstand, das Delany-Bazley-Modell ist ein guter Ausgangspunkt. Die 10.000 rayls (MKS) von Basotect als längsbezogener Strömungswiderstand (flow resistivity) sind sehr gut für viele Anwendungen: Ist der Wert zu klein (etwa ungestopfte Polyesterwatte), wird fast nichts absorbiert und die Schallwelle geht einfach durch. Ist der Wert zu groß, kann die Schallwelle, insbesondere bei tiefen Frequenzen, erst gar nicht eintreten (etwa bei hochdichter Steinwolle). Wichtiger als die Hallraum-Absorptionswerte ist also einfach der Wert des längsbezogenen Strömungswiderstands. Wenn man nur Absorptionswerte hat, kann man über das Delany-Bazely Modell versuchen den Strömungswiderstand (specific flow resistance) einer bekannten Schichtdicke über Kurvenanpassung zu schätzen und daraus den längsbezogenen Wert (flow resistivity) berechnen.

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  • kboe
    antwortet
    Möglicherweise ist der Absorptionsgrad bei tief(er)en Frequenzen ein Qualitätsmerkmal? Und Basotect kann das?
    Ich würde davon ausgehen, dass der Absorptionsgrad DIE Eigenschaft von Dämmungs- und Dämpfungsmaterial ist?

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  • Mr.E
    antwortet
    Oder besser: Spielt der Absorptionsgrad überhaupt eine Rolle? Warum ist Basotect besser als Sonofil? Was ist der Unterschied zwischen den beiden?

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  • Mr.E
    hat ein Thema erstellt Kann man diese Matten als Dämpfungsmaterial verwenden?.

    Kann man diese Matten als Dämpfungsmaterial verwenden?

    Hallo,

    ich habe hier einige Matten aus PES-Vlies oder -Wolle (ca. 20mm stark und ca. 530g/m²). Ich weiß nicht, ob mit PES dieses Zeug oder doch Polyester (PE) gemeint ist. Der Absorbtionsgrad beträgt bei 500Hz 0,45, bei 1kHz fast 0,9 und bei 2kHz knapp über 1,0 (ermittelt in einer Alphakabine, also im Hallraum). Für niedrigere Frequenzen als 500Hz habe ich leider keine Werte. Kann man das als Dämpfungsmaterial in Boxen verwenden, oder sind diese Werte dafür zu hoch?
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