Wurde schon einmal untersucht, wie sich Macken oder Dellen in einer Alumembran auf den Mittelton auswirken?
Zum Beispiel solche wie die zwei Macken in dem AL 170 auf den Fotos. Die sind recht klein und die Grundgeometrie ist nicht verändert. Ich kann nur vermuten, dass es relativ egal ist, aber ist das so? Stichwort fiese Resonanzspitzen, Klirr bei hohem Pegel usw.
Die kann man von hinten rausdrücken. Stumpfes Kugelschreiber Ende geht ganz gut.
Nur optisch bekommt man es nicht spurlos weg, die verformte eloxierte Schicht auf dem Alu verrät es dem kritischen Blick immer. Selber schon mehrmals gemacht.
Nachteile im Mittelton, geschweige hörbar würde ich nicht glauben wollen.
Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Jörg
Ab jetzt auch wieder Yamaha, ohne Kickstarter und breitem Lenker
Huch, wie ist denn der Eindruck entstanden, ich würde kommerziell Lautsprecher entwickeln? Also das tu ich nicht, aber wo das herkommt fänd ich jetzt spannend Ich könnte allerdings mal herausfinden, ob wir das Equipment für Lautsprechermessungen im reflexionsarmen Messraum stehen haben.
Und danke für die Antworten! Ja, ich hatte auch die Vermutung/Hoffnung, dass man so was kleines eher nicht messen kann.
Ob ich mich traue, die Macken auszubeulen, muss ich mal schauen. Sehe eher das Risiko, dass ich die Membran dabei kaputter spiele als sie bislang ist
Die kleine Delle wird die generelle Abstrahlung - vermute(!) ich - wie Ihr auch sagt, nur wenig beeinflussen. Was ich mir aber schon vorstellen könnte, ist dass durch den weiteren Tiefziehvorgang eine örtliche Versprödung im Alu stattgefunden hat, die die Resonanzen innerhalb der Membran verändert. Würde mich aus mechanischer Sicht auch interessieren, ob sich da etwas messen lässt
Huch, wie ist denn der Eindruck entstanden, ich würde kommerziell Lautsprecher entwickeln? Also das tu ich nicht, aber wo das herkommt fänd ich jetzt spannend Ich könnte allerdings mal herausfinden, ob wir das Equipment für Lautsprechermessungen im reflexionsarmen Messraum stehen haben.
Wahrscheinlich verwechselt Dich da jemand mit Gutjan/jangut, was aber iwie bedenklich ist
…
Wäre an unabhängiger Messung interessiert!
Gruß
B
Das ist nicht so einfach.
Erst mal muss im Vorfeld geklärt werden, welche Messungen gewünscht sind.
Dann muss ein unversehrtes AL-Chassis vermessen werden.
Als nächstes wird eine Macke reingemacht (wer macht das schon freiwillig?).
Dann kann man nachmessen, ob und inwieweit sich Änderungen ergeben haben.
Einfach ein Chassis mit Macke mit einem unversehrten zu vergleichen bringt nichts, da keiner ausschließen kann, dass es sich um normale Exemplarstreuungen handelt.
Das ist nicht so einfach.
Erst mal muss im Vorfeld geklärt werden, welche Messungen gewünscht sind.
Dann muss ein unversehrtes AL-Chassis vermessen werden.
Als nächstes wird eine Macke reingemacht (wer macht das schon freiwillig?).
Dann kann man nachmessen, ob und inwieweit sich Änderungen ergeben haben.
Einfach ein Chassis mit Macke mit einem unversehrten zu vergleichen bringt nichts, da keiner ausschließen kann, dass es sich um normale Exemplarstreuungen handelt.
Nun ja,
wenn man mehrere Messungen hat; Visaton, KuT, HobbyHifi, und es gibt ein bestimmtes Muster in der Verteilung der Klirrspitzen, dann kann man wohl schon aus Abweichungen bei einem augenscheinlich beschädigten Exemplar darauf schliessen, dass diese Abweichungen von der Beschädigung her rühren....
Gibt es keine Abweichungen, so kann man genauso darauf schliessen; dass die beschädigungen keine Auswirkungen hat ( hier als beispiel beim Klirrverhalten)
Man muß es sich ja nicht unbedingt schwerer machen, als es ist, meine Meinung dazu!
Nun ja.....
wenn die Abweichungen zwischen einem unversehrten Exemlar und dem beschädigten innerhalb normaler Toleranzen liegen, wäre ich mit dem Ergebnis, dass es nix ausmacht, zufrieden. Unnötig kompliziert sollte man es echt nicht machen!
Gruß
Bernhard
Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.
Art der Messungen:
Sollte die Beschädigung ernster sein und ev. die Membran verformt haben, sollte man eine schleifende Schwingspule sehr einfach mit einer Impedanzmessung feststellen können.
Auswirkungen auf den Frequenzgang halte ich eher für unwahrscheinlich (?)
Aber das Ausschwingverhalten und eventuelle Auswirkungen auf Resonanzen wären sicher interessant. Es soll ja Hersteller geben, die ihre Membranen absichtlich zerschneiden und wieder zusammenkleben, um Resos zu minimieren
Klirr wäre sicher auch interessant.
Nur so Gedanken....
Gruß
B
Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.
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