Nabend zusammen
Worauf muss man achten wenn man sich für die anzahl der tieftöner entscheidet? sind 2 20er genauso im stande zu rocken wie ein 25er?
Speziell tiw 250 xs gegen 2 gf 200. was würdet ihr vorziehen wenn man(n) das beste ergebnis erreichen will?
2x20mm sind bei den meisten chassin nicht ausreichend. Die GF sind natürlich besser als die Tieftöner der Fonum; letere sind aber sehr schnell an ihre mechanische Grenze zu bringen. Da ist ein GF250 unvergleichbar besser.
Beim großen Chassis ist nicht nur die Membranfläche größer, sondern auch der Hub. Und die Parameter lassen tiefere Grenzfrequenzen zu.
2 gute 20 machen mehr zusammen mehr hub und haben mehr membranfläche als ein einzelner 25er, auserdem ist ein 20er wenige schwer und träger als ein 25, ein 20er kannst du höher spielen lassen, bzw er kling impulsiver. Je nach abstimmung kann ein 25 jedoch im Tiefgang aufgrund der niedrigeren Reso etwas tiefer spielen...
Ohne Humor ist das Leben weniger Wert als die Kugel die es einem nimmt.
Zwei 20er sind einem 25er selbstverständlich in praktisch allen Belangen überlegen, sofern man nicht bzgl. monetärem Aufwand normiert.
-Der maximale Schallpegel liegt bei zwei 20ern um rund 2dB höher. Die Kennempfindlichkeit liegt höher.
-Es besteht das Potential durch intelligente Anordnung auf der Schallwand Raumresonanzen gleichmäßiger anzuregen.
-Kammfiltereffekte durch Reflexionen am Fußboden können "verteilt" werden.
-Das Diffusfeldverhalten im Grundtonbereich läßt sich durch die Doppelbaßbestückung über den Treiberabstand "gestalten"
-Insgesamt liegt bei zwei 20ern immer ein höheres Bündelungsmaß im Grundton vor, was meist gut mit der üblichen hohen Nachhallzeit von Wohnäumen korrespondiert. U.U. kann dies aber auch ein Nachteil sein.
-Die 20er bieten das Potential breitbandiger einsetzbar zu sein, da sie üblicherweise später „aufbrechen“
Insgesamt liegt bei zwei 20ern immer ein höheres Bündelungsmaß im Grundton vor, was meist gut mit der üblichen hohen Nachhallzeit von Wohnäumen korrespondiert
meinst du durch interferenzeffekten bei vertikaler annordnung? das wird aber wohl fast zu vernachlässigen sein, meinst du nicht?
Chris
"Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein." Albert Einstein
Original geschrieben von sinus meinst du durch interferenzeffekten bei vertikaler annordnung? das wird aber wohl fast zu vernachlässigen sein, meinst du nicht?
Chris
Interferenzen zwischen den beiden 20ern sind nur bei äußerst extremen Anordnungen bei denen Lambda < Treiberabstand ist, zu befürchten. Bei 500Hz beträgt Lambda z.B. 70cm.
Ich meine Bündelung aufgrund der Strahlerausdehung. Diese tritt ab ca. Lambda = Umfang der Strahlerfläche auf.
Bei einem 25er mit sd=340cm² ab. ca. 550Hz.
Zwei 20er richten vertikal ab. ca. 300Hz, sofern sie vertikal übereinander montiert sind, horizontal ab ca. 650Hz.
Werden sie mit Abstand montiert, so wie z.B. bei der Solitude, beginnt die Richtwirkung schon bei tieferen Freqeunzen.
Gut, das US schon einiges zurechtgerückt hat. Das erspart mir Tipparbeit. Jedoch muss ich noch etwas zu der vermeintlich tieferen Grenzfrequenz des größren Chassis etwas sagen: Unfug
Die untere Grenzfrequenz ist von Membranmasse und Steifigkeit der Aufhängung abhängig. zur Not modifiziere ich einen FRS8 soweit, dass er eine Reso von 5Hz aufweist. Qie laut (leise) er dann spielt steht auf einem anderen Blatt. Aber schaut Euch mal die Tieftönertests in den letzten Ausgaben von HH und K&T an. Viele Chassishersteller bescheiden sich mit mittlerweile mit kaum mehr als 80dB und holen aus den 20ern 20Hz. Andere (z.B. PHL) bieten 90dB kommen dafür aber kaum unter 50Hz bis 60Hz. Die Energieerhaltung kann man eben nicht uasschalten. Man muss wissen was man will.
Obige Pauschalaussage ist jedenfalls nicht haltbar.
Hi Uwe,
aha , wieso der unterschied von vertical zu horizontal (decken bodenabstand? oder Schallwand?) geht das in die gleiche Sosse wie DBA?
Battle: dass ein TT mit mehr Fläche die unteren Frequenzen lässiger abstrahlt (mit weniger Hub) und zusätzlich mehr Hub leisten kann (-->mehr dB), spricht doch aber für ihn? Ob manns braucht ist ne andere Sache. 4 20er in 2 Lautsprechern würde ich sowieso nur geschlossen treiben. Sonst würde es mir viel zu sehr drücken. das ist aber bekanntlich geschmacksache
Chris
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entscheidend für das Richtverhalten ist die Strahlerausdehung zu Lambda.
Zwei 20er Tieftöner übereinander montiert haben vertikal eine Ausdehnung von ca. 40cm (von Sicke oberer TT bis Sicke unterer TT) und horizontal von 16cm.
Das Richtverhalten wird daher asymmetrisch zur Hauptachse verlaufen.
Vertikal bündelt das Ganze wie ein 46er Treiber, horizontal wie ein 20er. Natürlich kann man die beiden Chassis auch diagonal oder nebeneinander anordnen und so das Richtverhalten gestalten.
Oder aber auch den Abstand vergrößern (so wie beim DBA) und so die Frequenz ab der Bündelung eintritt, absenken.
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