Wer könnte mir die 2 TIW 250 mit Solo 20 Weiche Simulieren und zwar so, dass die Trennfrequenz B200 <-> TIW 250 hoch genug liegt, damit die Box 300 Watt verträgt (sprich durch die TIW begrenzt wird)
edit: Ziel wäre maximale Dynamik und ein Wirkungsgrad deutlich über 90 dB.
Das ist nicht so einfach. Mir steckt der "Schrecken" der Solitude-Entwicklung noch in den Knochen. Vielleicht kann Volker helfen. So weit ich weiß, wollte er seine Solitude höher trennen. Der Unterschied von GF 200 zum TIW 250 kann nicht sehr groß sein, was die Weiche angeht.
Wow, der Admin persönlich. Naja, das jüngstgebohrene Kind ist immer das am meisten gehätschelte
Ich hoffe Volker sieht sich den Thread mal an.
NOCH EINE FRAGE AN DEN ADMIN: Hält der B200 termisch eine solche Beanspruchung überhaupt aus?
Diesesmal warte ich bis das Ergebnis perfekt ist. Letztes mal habe ich voreilig (wir haben in einer Gruppe gebaut und der Bautermin stand schon fest) einfach zur Little Joe und der damit im anderem Thread erwähnten Nachteile gegriffen.
NOCH EINE FRAGE AN DEN ADMIN: Hält der B200 termisch eine solche Beanspruchung überhaupt aus?
Bin zwar nicht der Admin , aber der B200 wird es aushalten.
Schon auf sich alleine gestellt, ohne Sub oder Tieftöner kann man sehr laut mit ihm hören. Bei einer Trennfrequenz wie in der Solitude, wird er noch um einiges mehr verkraften.
Grüße
Dennis
There is something between life and death, we can´t explain. But we are able to experience it...
Warum willst du umbedingt 300 Watt auf die Box geben, mit einer B200 + 2xTIW Kombination erreichst du locker 90 db bei einem Watt. Da hast du bei 100 watt über 100 db... das geht schon stark in richtung PA. Und ein PA-Chassis ist der B200 nicht, dafür ist das Teil einfach zu schade. Nebenbei ist alles über 100 db auch nicht mehr so gesund für die Ohren.
Ohne Humor ist das Leben weniger Wert als die Kugel die es einem nimmt.
Mit der Solitude kann man abartig laut hören. Schon oft habe ich in unserem stark bedämpften Hörraum versehentlich so laut gehört, dass mir nachher die Ohren weh taten. Das sollte man allerdings unbedingt vermeiden. Eine Belastbarkeit von 300 Watt (Dauersignal Rauschen) halte ich auch für völlig unnötig. Der Verstärker kann ruhig so stark sein. Dann kann er auf jeden Fall die Impulsspitzen sauber bringen. Wie oben schon gesagt: Für eine Disco- oder PA-Beschallung ist der B 200 wohl kaum geeignet.
Das ist nicht so einfach. Mir steckt der "Schrecken" der Solitude-Entwicklung noch in den Knochen.
wär' ja auch langweilig, oder? Eine Kombi aus noch-mehr Membranfläche im Bassbereich und der direktheit des B200 hat sicherlich ihren Reiz. Die Linearisierung des B200 kann doch zumindest in den Ansätzen (bestimmt nicht in den Bauteilwerten) übernommen werden. Die Intermodulationsverzerrungen im Mittel-Hochtonbereich nehmen weiter ab und der Punch sollte der einer Monitor bei vertretbarer, schlanker Säule doch garnichtmehr allzuweit nachstehen. Stimmt man das ganze dann nicht auf Tiefbass sondern vielleicht sogar auf leichte Anhebung bei 40-60Hz ab sollte doch wirklich eine sehr knackige Box rauskommen.
Da nun einmal eine Box mit dem B200 in ähnlicher Schallwand vorhanden ist, sollte man mit simulation ne ganze Ecke weit kommen, auch wenn die Trennfrequenz unterschiedlich liegt. Ob D'Appo-Anordnung oder nicht dürfte egal sein. Bei der tiefen Trennfrequenz der Solitude hatte das wohl ohnehin kaum Auswirkung auf die Übernahme.
@Visaton: Die Box sollte dann auch nicht in irgendeiner Disco stehen, "nur" im Wohnzimmer.
Bei meiner aktuellen Kombi höre ich bei Maximallautstärke noch immer meine Stimme wenn ich rede (rede! nicht schreie oder singe ) hier möchte ich darüber.
Ich schätze, dass ich momentan maximal 100 dB zusammen bekomme (der Bass wird wahrscheinlich stärker sein, was ja auch nicht unbedingt ungewünscht ist)
115 dB sollten aber eigentlich bei dem Projekt schon drinnen sein. Wenn ich das nicht erfüllen kann, dann fang ich erst gar nicht damit an.
Ich werde jetzt einfach mal folgendes machen: Die Solo 20 Weiche basteln und dann hier gezielt nachfragen, wenn mir ein Frequenzbereich zu leise / zu laut erscheint welche Bauteile ich auswechseln muss.
Also los gehts: Ich lass bei der Solo 20 Weiche alles wie's ist und wechsle den 470 uF Kondensator aus gegen einen 12 dB Hochpass bei 400 Hz mit 68 uF in Serie und 2,2 mH parallel.
Dann "vermute" ich mal, dass die beiden Widerstände (8,2 Ohm und 4,7 Ohm) für die Pegelabsenkung ab 500 Hz zuständig sind. Diese würde ich beide auf ca. 6 Ohm auslegen, dann müsste ich 1 bis 2 dB gewinnen, damit der B200 wieder mit den beiden TIW aufschließt.
Stichwort TIW: Diese würde ich auch bei 400 Hz abtrennen mit genau umgekehrter Beschaltung: 2,2 mH in Serie und 68 uF parallel.
Geht das so in Ordnung oder ist das Mist?
Brauchen die TIW eine Impedanzlinearisierung?
Original geschrieben von Steve Bei meiner aktuellen Kombi höre ich bei Maximallautstärke noch immer meine Stimme wenn ich rede (rede! nicht schreie oder singe ) hier möchte ich darüber.
Bei meinen Altos an 50W höre ich mich in 2m Abstand (größer is mein Zimmer nicht) nur sehr sehr leise sprechen, also entweder deine Boxen haben nen ganz üblen Wirkungsgrad oder du hast ein sehr großes Wohnzimmer, aber ich glaube nicht dass das ein schwer zu lösendes Problem ist.
Die tiefe Trennung des Hochtöners ist das Problem. Mit Maximallautstärke mein ich den Punkt, an dem ich den Pegel nicht mehr weiter aufdrehe, da ich sonst wieder einen Hochtöner bestellen muss.
Ich hab hier eine Art Solo 20 mit je einem aktiven 30er Sub pro Seite. Die Solo hängt an einem Standard, (also schwachen), AV-Receiver. Getrennt wird zur Zeit bei 130Hz.
Mit dieser Kombi kann man verzerrungsfrei so laut hören, dass nachher die Ohren pfeifen wie nach einem Live-Rockkonzert! ( man sollte das natürlich nicht oft tun)
Also bauen und freuen!
also erstmal vorweg. Nehmts nicht so ernst! Ich behaupte keineswegs dass ich innerhalb von ner Stunde ne Weiche hinbekomme die der Solitude vergleichbar ist, ich weiß dass Speaker 6.0 die Schallwand nicht richtig berücksichtig, ich weiß dass eine Simulation nichts weiter als eine Simulation ist und ich weiß dass nichts so gut ist wie eine Messung im RAR.
Dies ist ein Anhaltspunkt der sich vielleicht lohnt aufzubauen. Also: Kreissäge warmlaufenlassen, 16er Spanplatten raus und testen! Es sind praktisch keine teuren Bauteile drauf ausser den 68µF Kondensatoren die man testweise auch ganz einfach aus glatten oder rauhen Elkos ausführen kann. Hier sofort einen teuren MKT zu kaufen wäre Unfug.
Aufbauen, Garten, Analyzer, Rauschen. Rein, hören, raus, messen, simulieren, EIN Bauteil mit einem Wert verändern, tatsächlich tauschen, wieder hören und immer mit dem Analyzer gucken ob sich auch das Verändert hat, was man wollte. Br Kanal verstopfen, mit papprohr verlängern, Fasen an die Box (wie sie am ende dann auch sein sollen) nochmal messen, probieren, testen, anhören.
-> Kisten einpacken und zu Visaton fahren. Gleiches Spiel von vorn, einen guten Mittag Zeit mitbringen.
Der Aufwand lohnt sich, ich bin mir sehr sicher dass eine ordentliche Box rauskommt.
Die Trennung liegt jetzt irgendwo bei 400Hz, mit dieser Box kann man Pegel fahren wie man sie von Hifiboxen eigentlich nicht gewohnt ist, das ist sicher. Die Weichenbauteile sehen zwar schwer nach Lehrbuchweiche aus haben sich aber in der simulation als sehr passen rausgestellt. Auch mit einigem probieren kam ich zu keinem besseren Ergebnis. Die Kurve verläuft sehr glatt undein ganzes stück oberhalb der 90dB Linie.
Wichtig: Der B200 ist verpolt zu den Bässen angeschlossen, schließt man hier gleichphasig an kommt es zu einer sagenhaften 6dB Auslöschung.
Der 2,2Ohm Widerstand ist ein 10W MOX die anderen beiden sind 17W Zementklötze.
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