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Messungen ZuHause und was dabei rumkommt

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  • Torsten
    Registrierter Benutzer
    • 21.02.2002
    • 702

    Messungen ZuHause und was dabei rumkommt

    Hi,

    Ich messe mit Hobbymitteln (Hobbybox + diesem S1-Mikro) und bei mir mist sich so einiges anders als bei Visaton, was sicher auch an meinen nicht idealen Bedingungen hier liegt!!!! Ich denke aber das diese Messungen zumindest ab 1 Khz schon eine gewisse Aussagekraft haben. So steigt z.B. die gemessene DSM ab ca 8 kHz bis 20 kHz um 12 dB an. Ohne Diffusor bleiben da ca 6 dB über.
    Gehäusebreite 16 cm mit 10 mm Radius an den Seiten.
    Der W130S und der W200S haben bei meinen Messungen (einmal 16 cm Gehäuse, einmal 22 cm) beide eine Senke von ca 4-5 dB zwischen 2 und 3 kHz. Bei den Visaton-Messungen ist die auch da, aber lange nicht so ausgeprägt.
    Der WS13 BF zeigt auch relativ heftige Resonanzen bei 300, 500 und bei ca. 1,8 khz. Die Senke hat er auch, an der gleichen Stelle. Nun könnte man denken dass es am Messsystem liegt, aber andere Lautsprecher (DSM50, DMR140FFL) haben diese Senke nicht.

    Es würde mich mal interessieren woher diese Senken kommen. Kann das was mit der Gehäusebreite zu tun haben? Und warum steigt bei meinen Messungen der Frequenzgang teilweise so drastisch an? Der XT300 von Vifa zeigt auch diesen Höhenanstieg. Ich glaube allerdings nicht das Hobbybox grundsätzlich zuviel Höhen anzeigt, da man das auch deutlich höhrt.

    Wäre nett wenn mich die belesenen oder die die selbst zu Hause messen mir ein paar Tipps geben können.

    Danke!
    Torsten
  • Krips
    Registrierter Benutzer
    • 06.12.2002
    • 190

    #2
    Hallo Torsten,

    einiges, was Du da bei Deinen Messungen feststellst, sind sozusagen "Klassiker".

    Der Einbruch zwischen 2-3K dürfte auf Kantenreflexionen der Schallwand zurückzuführen sein. Üblicherweise verschwindet der Effekt meist, wenn ausserhalb der Achse, z.B. bei 30° gemessen wird.
    Der Anstieg ist auf den sogenannten Bafflestep zurückzuführen, das ist der Übergang vom Halbkugelstrahler (für Wellenlängen kleiner Schallwandbreite) zum Kugelstrahler (für Wellenlängen grösser Schallwandbreite).

    mfg
    Peter Krips

    Kommentar

    • Krips
      Registrierter Benutzer
      • 06.12.2002
      • 190

      #3
      Hallo,

      noch was vergessen: Die Messungen von Visaton haben den Anstieg nicht, weil die die Treiber auf einer grossen Normschallwand messen. Dadurch gibts auch keinen Einbruch durch Kantenreflexionen...

      mfg
      Peter Krips

      Kommentar

      • gork
        Registrierter Benutzer
        • 30.07.2001
        • 1088

        #4
        hallo torsten,

        für'n einstieg ins baffeln:

        http://www.trueaudio.com/post_005.htm
        http://www.trueaudio.com/st_diff1.htm
        http://www.t-linespeakers.org/tech/b...tep/index.html
        http://www.t-linespeakers.org/tech/b...stepcompo.html

        grüße
        gork

        Kommentar

        • FFlo
          Registrierter Benutzer
          • 21.08.2002
          • 138

          #5
          Hi,

          könnt ihr HobbyBox eigentlich empfehlen??

          (Oder ist die Frage hier schon öfter aufgetaucht? Wenn ja: Sorry, hab jetzt nicht gesucht ;-))

          Florian

          Kommentar

          • pio
            pio
            Registrierter Benutzer
            • 09.02.2003
            • 5

            #6
            Hallo Torsten!

            @Torsten
            <"Der W130S und der W200S haben bei meinen Messungen (einmal 16 cm Gehäuse, einmal 22 cm) beide eine Senke von ca 4-5 dB zwischen 2 und 3 kHz. Bei den Visaton-Messungen ist die auch da, aber lange nicht so ausgeprägt">
            ----------------------------------------------------------------------------------------------------

            Im CT173 von Klang+Ton 2/98 verwendet Herr Timmermanns den W250S 8Ohm, den W130S 4Ohm, den G20FFL., Trennfrequenz 440Hz und 3400Hz
            Beim W130S fiel die Wahl auf die vier Ohm Version, die bei gleicher Eingangsspannung drei dB lauter spielt und daher mit dem Tieftöner besser harmonisert.
            Ich zitiere in gekürzter Form:
            Beim 34x130x40cm (BxHxT) großen Gehäuse mit scharfen Kanten sind MT und HT auf der Boxenfront assymetrisch angeordnet um die Schallbrechung an den Gehäusekanten zu minimieren. Zumindest bei axialer Messung zeigen MT und HT bei 1500 bis 2000Hz dennoch einen deutlichen Einbruch im Schalldruck-Frequenzgang.**
            Im Sinne akustischer Verbesserung ist eine seitlich und oben angefaste Schallwand sehr sinnvoll. Noch günstiger ist ein Radius von 22mm, der allerdings Gehäusekanten aus Massivholz erfordert.

            **Sieht im Frequenzgang nach einer Senke zwischen 4-5dB aus.
            Der Nachfolge-HT G20SC ist in dem Bereich um 1800Hz aufwärts linearer (Visaton-Frequenzkurve) als der G20FLL, so daß mit diesem HT die Delle geringer ausfallen müßte.
            Die Überbetonung um 3dB zwischen 10 und 30kHz wird beim G20FLL in CT173 durch einen Sperrkreis ausgeglichen. Ist das beim G20SC auch notwendig?


            Aufgrund der positiven klanglichen Charakterisierung und einem Paarpreis unter 400 Euro möchte ich diese Box nachbauen
            (sehr ausgewogene Klangabstimmung mit besonders natürlicher Stimmenwiedergabe, extrem tiefer und sehr sauberer Bass, luftige, aber unaufdringliche Höhen, hohe Maximalstärke, sehr gut für Heimkino-Beschallung geeignet; -3dB 27Hz - 30kHz).

            Wäre an Erfahrungen mit dem CT173 bzw. mit der G20SC stark interessiert.

            Gruß
            Andi

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