Metallmembranen zeigen normalerweise sehr gutes Zeitverhalten unter 2 kHz (außer wenn sie so dünn wie die kleinen Alcones sind) und fiese Resos ab 5 kHz. Weiß jemand, ob die erste Resonanz radiale oder tangentiale Stehwellen hat?
Wenn es so aussieht (http://www.optonor.no/loudspeaker2.htm), müßten ja dünne Versteifungstreifen (Glasfaser mit leichtem Kleber auf die Membranrückseite laminiert), die von der Spule radial zum Membranrand gehen, für erhebliche Beruhigung sorgen, ohne die Masse deutlich zu erhöhen. Hat das mal jemand probiert?
Allerdings wäre mir dann endgültig unklar, wie der Gummiring wirken soll, den Audio Physic seinen Seas-Mitteltönern spendiert.
Es gibt ja Chassis die praktisch faktisch resonanzfrei aber nicht aus ALU sind
Falsch. Diese Membranen sind nur so stark bedämpft, dass die Überhöhungsfunktion der Resonanz <=0,5 ist und somit im Wasserfall nicht in Erscheinung tritt. In Deinem Fall sprichst Du ja sicher von den geschlitzten und dämpfend zugeklebten Scans. Laut K.H. Fink benehmen sich diese unterm Laser aber besonders schlecht. Kein Wunder, wo sie ja eine feiste Schwächung der Struktur aufweisen.
Tja, so ist das. In einem Diagramm lammfromm und im anderen (nicht breit verfügbaren) eher schlecht. Man muss nur wissen, wo die wunde ist, in die man den Finger stecken kann
....und Messungen alleine nützen nichts ohne psychoakustische Bewertung der Meßergebnisse. DAS ist aus meiner Sicht das eigentliche Problem: Diejenigen elektroakustischen Größen zu messen, die gehörmäßig relevant sind und diese anschließend auf auf Kosten jener zu optimieren, die nicht relevant sind.
Ob sich eine Membrane unter dem Laser "schlecht benimmt" sagt aus meiner Sicht nicht zwangsläufig etwas über die Qualität aus, oder wie JE kurz und treffend formulierte: "Das Gehör lasert nicht".
@Bernhard. Der Vergleich mit dem Auto hinkt etwas. Denn da will ich voran kommen und die Schwingungen durch Bodenkrafterregung ins Fahrzeug sind ungewollter Nebeneffekt, den es zu minimieren gilt. Ein Chassis hat ausser einer ordentlichen Schwingbewegung keine weitere (primäre) Funktion.
@Andreas. Jaja, uns JE. Immer für einen flotten Spruch gut. Aber letztlich ist das was Du sagst genau mein Punkt. Viele schöne Diagramme allein nutzen nix. Es gibt Chassis mit Polypropylenmembran, die einen perfekten Wasserfall aufweisen und trotzdem wie eingeschlafene Füsse klingen. Einfach, weil sie so weich und schwingungsdämpfend sind, dass sie nicht nur nicht gewollte Resonanzen in reversible Verformung und damit Wärme umwandeln, sondern auch die erwünschte Vorwärtsbewegung durch die VC zum Teil mit Verwinden beantworten.
In welchem Meßwert sollte sich "müder Klang" Deiner Meinung nach äußern? Wenn sich ein Lautsprecher unabhängig vom Pegel verwinden würde, wäre das aus meiner Sicht kein Problem. Es würde sich bloß die effektive Strahlerfläche verringern, was sich nur im erzielbaren Maximalpegel äußern dürfte? Wenn die Deformation pegelabhängig ist und sich der Amplitudenfrequenzgang über den Pegel ändert, wäre das natürlich was anderes........
Wenn grundsätzlich gälte "weich = schlecht", dann sollten z.B. auch Gewebekalotten gar nicht funktionieren. Das Thema ist irgendwie zu spezifisch, als das ich es ernsthaft diskutieren könnte.
In welchem Meßwert sollte sich "müder Klang" Deiner Meinung nach äußern?
Das ist es ja gerade. Ich weiß es auch nicht. Was ich da eben abgesondert habe ist auch nur ne selbstgestrickte Theorie ohne dass ich da einen wie auch immer gearteten Beweiß zu führen könnte. Mir ist es jedenfalls des öfteren aufgefallen.
Das Thema ist irgendwie zu spezifisch, als das ich es ernsthaft diskutieren könnte.
Stimmt. Dazu kann ich auch nur mit vor langer Zeit mal gehörten Basics und null weiterführender Erfahrung dienen. Aber auch zum absondern unausgegorener Eier ist ein solches Forum da Soonst hätt ich mich längst echauffiert, dass in dem Spikes-Thread jemand behauptet hat, dass durch Spikes der Wirkungsgrad des Tieftöners größer wird. Dort gibt es noch mehr Äusserungen, die die Götter der Dynamik, Kinematik und Thermodynamik erzürnen dürften
scheinbar gibbet doch ne arge Leseschwäche bei unserer Jugend. Schau noch mal mein Posting. da steht etwas von Wirkungsgrad. Sobald dieses magische Wörtchen auftaucht, sollten jedem die Hauptsätze der Thermodynamik einfallen.
Wie oft willst Du eigentlich noch darauf hingewiesen werden, dass Du auch mal ein Posting mit Inhalt absondern möchtest?
Ja also hör mal. Ich hab ne ganz normale Frage gestellt.
Posting mit Inhalt...wenn ich was wissen möchte und danach Frage, wie kannst du da sagen, dass der Inhalt fehlt. Wenn ich frag, dann wohl weil ich es nicht weiß.
Was hat denn Thermodynamik mit drönenden Estrichplatten und wackelnden Boxen zu tun??!
*seufz* da kann ich nun wirklich nicht mehr sionnvoll drauf antworten, denn Deine "Frage" (die nun wirklich eher Provokation war) ist in den oberen Postings längst beantwortet. Zum Glück bin ich kein Klippschullehrer, der alles 10mal erklären muss.
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