Eine kleine Schaltung erkennt: Der LS wird von Musik gefüttert. Leise surrend setzt sich ein E-Motor in Gang und bringt die "Schallführungen" in Position.
Na! Ist das HighEnd? Der LS hat immer die zustandsoptimale Größe! *ggg*
Zeitverzögert werden die Ohren nach Abschalten der Musik wieder eingefahren.
ja, ich hatte die "Altarschallwand" vorgeschlagen. Große Schallwände sind gewiß nicht die Lösung aller Probleme, aber einige Vorteile haben sie, u.a.
Im lokalisationsrelevanten Bereich wird kein Schall nach hinten abgegeben
-> eindeutigere Phantomschallquellenbildung, präzise Tiefenstaffelung, weniger Diffusivität im Klangbild, dadurch (bei mir) viel geringere Hör-Ermüdung.
Bei flacher Ausführung läßt sich die Großschallwand dicht an die Wand stellen (quasi-Wandeinbau)
-> keine Interferenz-Auslöschung im Grundton/Tieftonbereich, verbesserte Linearität der Betriebsschallpegelkurve.
Baffle step wird zu tiefen Frequenzen verlagert
-> besserer Diffusfeld-Frequenzgang (hellere, neutralere Klangfarbe mit höherer Transparenz)
-> bis zu 6dB höhere Kennempfindlichkeit im Grundtonbereich
Dem entgegen stehen Probleme bezüglich Kantendispersion, die jedoch lösbar sind. Zudem haben große Schallwände die größten "Dreckeffekte" bei tieferen Frequenzen, wo sie meinem Eindruck nach gehörmäßig nicht so schwer ins Gewicht fallen.
In der Diskussion wird sowohl der Bafflestep als auch die Kantenreflexion erwähnt. Beide müssten im Frequenzgang an gleicher Stelle liegen.
Wie erkenne ich nun, welchen Einfluss der Bafflestep und welchen Einfluss die Kantenreflexion hat?
Wenn ich die Theorie richtig verstehe, dann müsste der Bafflestep eine Stufe im Frequenzgang sein und die Kantenreflexion müsste durch eine Beule mit folgender gedämpfter Welligkeit sein.
Lässt sich mit "Edge" beides darstellen oder bezieht sich dieses Programm nur auf den Bafflestep?
Mir ist schon bekannt, dass diese Diskussion schon einige Jahre zurück liegt, allerdings passt das Thema gut zu meiner Frage und deshalb bitte ich dies noch einmal aufzunehmen.
Wenn man am Hörplatz misst, kann der BStep und Raummoden (fast) entzerrt werden. Außer dem BS gibt es ja noch die Bodenreflektionen (Allison).
Kantenreflektionen kann man durch Waveguide und oder Schallwand minimieren, am besten mit Messung im RAR oder Freifeld.
"....The baffle step is easily compensated for where the speakers are mounted in trees or are in other (more sensible) outdoor environments, but becomes much more difficult as a normal listening room is introduced. Adjacent walls, cabinets and other furnishings will all have an effect, and the outcome is unpredictable at best...."
Wandbündige Montage ist unter diesem Aspekt eine ebenso einfache, wie gute Lösung. Der Bafflestep existiert hier erst gar nicht, man kämpft nicht mit einem unausgewogenen Diffusfeld-Frequenzgang und dem daraus folgenden dumpfen, dicken, undurchsichtigen Klang typischer Hifi-Dröhndosen. Kammfiltereffekte durch Reflektion von der Rückwand entfallen und nebenher erschlägt man noch sämtliche Probleme bezüglich Kantendispersion, denn beim bündigen Einbau in die Wand gibt es keine Diffraktionskanten.
Daher empfehle ich für den Selbstbau ... bündige Montage in die Wand.
Hallo liebe Forianer,
ich weiß, ich bin 14 Jahre zu spät dran, aber ich konnte leider nicht früher … Aber da die hier behandelten Probleme immer noch dieselben sind, kann ich meine Frage auch heute noch stellen:
Wie groß muss denn eine „unendliche“ Schallwand sein, damit die genannten Probleme bei Wandeinbau bis 30 Hz hinunter beseitigt sind? In der realen Welt kann sich eine Zimmerwand ja immer nur nach Kräften bemühen, unendlich zu sein ...
Hallo
Bei 30 Hertz beträgt die Wellenlänge ca. 11 Meter,
ob deine Wände so groß sind, weiß ich nicht.
Das Ideal wäre den Tieftöner dann in die Außenwand
einzubauen, so das der rückwertig abgestrahlte Schall
sich nicht mit dem nach vorne abgestrahlten Schall
addieren kann.(akustischer Kurzschluß)
Gruß
Bei Wandeinbau, egal wie groß, ist der Bafflestep immer weg. Was der Raum aber sonst mit dem Bass anstellt, muss gemessen und entzerrt werden. Der Bafflestep hat aber nichts mit dem ak. Kurzschluss zu tun, sondern mit Schallbeugung um die Schallwand.
Ja, leuchtet ein. Aber bevor man messen kann, muss man bauen, und dazu wird man zuerst die Weiche für Wandeinbau zweckmäßigerweise ohne Korrektur des Bafflesteps simulieren, dann bauen und anschließend das Ergebnis messen usw.
Konkret überlege ich in diesem Zusammenhang, ob ich eine existierende Drei-Wege-Standbox in ein Gehäuse à la Solo Eckbox mit breiter Schallwand umbauen und in die Ecke stellen kann. Dann gibt es ja auch einen Bafflestep, nur eben „andersrum“: Tiefen zu laut gegenüber Höhen, zumal in der Weiche ja der „normale“ Bafflestep in umgekehrter Richtung korrigiert ist. Mir stellt sich die Frage, ob das überhaupt machbar ist und – wenn ja – ob die Weiche (in meinen Augen recht komplex) „nur“ geändert oder aber ganz neu entworfen werden müsste.
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar