Ich habe noch ein paar Teile, die ich als Topas verbauen könnte. Jetzt überlege ich mir, ob ich die Version Von Timmi (mit Helmholzabsorber und anderer Frequenzweiche) oder die Version von Visaton bauen soll.
Hat jemand Erfahrung damit, und kann mir sagen, welche Version besser klingt?
Aus dem persönlichen Gefühl heraus würde ich Timmis Version bauen. Habe hier irgendwo mal gelesen (war sogar eine Info von Visaton), daß die Visaton-Version nur deshalb eine vereinfachte Version von der HH-Topas ist, damit auch ungeübte Wastler den Lautsprecher bauen können. Also, wenn Du handwerklich fortgeschritten bist, nur ran ans Werk! Über die Wirksamkeit von internen Helmholtzabsorbern kann man ja streiten (s. Audioavid-Forum), aber zum einen hat man dadurch sogut wie keine Mehrkosten und zum anderen hat man dann auch das gute Gefühl, daß sie da sind, falls sie doch wirken. In einer HH wurde nämlich mal die Wirksamkeit gezeigt/gemessen, aber naja, so ein Meßschrieb ist nicht immer eindeutig...
Gruß,
Raphael
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Ich kann Raphael nur zustimmen, was die Resonatoren angeht. Wenn einen der Aufwand nicht abschreckt, dann ran! Allerdings haben wir auch die Weiche etwas anders abgestimmt. Die Originalversion klang uns etwas zu hell. Aber da kann man ja ohne allzu großen Aufwand beide Versionen testen.
Das mit der Wirksamkeit der HH-Resonatoren würde mich auch interessieren: denn rein Messtechnisch sieht es nach ganz wenig Wirkung aus (der kleine Buckel, der duch diese Konstruktion "ausgebügelt" wird kann es nicht gewesen sein!) - und trotzdem meint Meister Timmermanns immer das wäre DIE Lösung.
Aber er hat für die "Atlantis" auch das MT-Gehäuse mit schrägen Wänden vorgeschlagen: zum Zweck der Unterdrückung von Resonanzen. Wie wir inzwischen wissen, macht es keinen Sinn. Dafür reduziert diese Konstruktion den Schalldurchtritt über die Seitenwände nach Außen.
Beim Meister Timmermanns schlagen immer zwei Herzen in meiner Brust...
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Hi Rucki, bau auf alle Fälle mit Helmholtz. Ich habe seinerzeit erst die Visaton - Vatiante gebaut, und hatte echte Probleme mit der Dröhnerei. Zwar bekommt man das Dröhnen ( wahrscheinlich ) auch weggedämmt, aber ich hatte irgendwann keinen Bock mehr auf rumgefummel. Das Gedröhne ist auch nicht sofort aufgefallen, erst als ich zufällig die "richtige" Musik gehört habe ( Grönemeier; "Mensch" ). Es war nicht auszuhalten.
Mit der Helmholtz - Variante war das kein Thema mehr. Ich habe gedämmt, wie in HH vorgeschlagen, und fertig.
Meine Weiche ist eine Mischung aus beiden Varianten. Die Bassspule hat 2mH / 0,6mm, von den neuen Saugkreisen sind die ersten beiden drinn, und der Hochtonwiderstand ist mit 4,7 Ohm relativ gering. Ist Geschmackssache.
Das habe ich damals in einem eigenen Beitrag ausführlicher beschrieben, aber der ist wohl futschikato.
ich habe beide Versionen gehört und danach die HH-Version realisiert! Die Version von Visaton klingt definitiv im Stimmenbereich zurückhaltender als die HH-Version. Diese habe ich zusätzlich im Hochtonzweig mit einem Koppelkondensator ergänzt und den Vorwiderstand etwas reduziert. Dieser Lautsprecher hat im Freundeskreis große Anerkennung erfahren!
Ein hervorragender "Leisesprecher"
Gruß Olli
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