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Waveguides Simulierbar? mit AJHORN?

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  • wolfgang520
    antwortet
    Hallo Nils,
    das interessiert mich brennend. Kannst Du schon einen Arbeitsstand mitteilen?

    Gruß
    Wolfgang

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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Danke!

    Zitat von wolfgang520 Beitrag anzeigen
    Obwohl Deine "Aries" fürs Wohnzimmer etwas zu gewaltig erscheint, ...
    Der Lautsprecher wurde ja auch explizit für ein Heimkino mit Baffle Wall entwickelt. Ich hatte immer vor, eine freistehende Version zu bauen. Bei der würden auch die leichten Nebenkeulen wegfallen. Aber ich habe mich aus Kostengründen dann doch für ein anderes Konzept bei mir zu hause entschieden. Wenn das fertig ist, gibt es wieder was zu lesen.

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  • wolfgang520
    antwortet
    Hallo Nils,
    Dein Einsatz und Deine Arbeit bei der "Aries" sind natürlich ganz außergewöhnlich. Dies ist professionell bearbeitet und kann vermutlich mit den üblichen Werkzeugen von DIY nicht erreicht werden. Allein die Chassis liegen im oberen Segment. Sowohl Morel als auch Beyma hat bei mir aus Preisgründen wenig Interesse bei den Selbstbauern gefunden.
    Deine Lösung für die TPL-150 Schallführung finde ich sehr interessant. Ich habe das selbst mal beim Mundorf AMT25 mit wenig Erfolg versucht. Allerdings bestand das Waveguide nur aus einer schrägen Fase, so wie es bei einigen Fertigprodukten zu sehen ist.
    Obwohl Deine "Aries" fürs Wohnzimmer etwas zu gewaltig erscheint, ist Dein Weg das Konstruktionsziel zu erreichen durchaus beispielhaft. Ich werde mich daran orientieren.

    Gruß
    Wolfgang

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  • JAL
    antwortet
    Da kann ich mich nur anschließen. Hervorragende Arbeit.
    Respekt, sieht beeindruckend aus und klingt bestimmt auch so
    Zuletzt geändert von JAL; 28.05.2018, 10:47.

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  • nlcarbon
    antwortet
    WOW Respekt, sieht ja super aus!

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  • walwal
    antwortet
    da sag ich nur:

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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von wolfgang520 Beitrag anzeigen
    Du verwendest den Begriff "Handoptimierung" einerseits in Bezug auf das Waveguide und zum anderen in Bezug auf den Lautsprecher.
    Richtig.

    Eine Anpassung des Waveguide an den zu bauenden Lautsprecher halte ich jedoch nicht für sinnvoll. Das würde nämlich bedeuten, dass für jeden Lautsprecher ein spezielles Waveguide konstruiert werden müsste.
    Ja, natürlich muss das so gemacht werden, wenn es möglichst gut werden soll. Die Schallführung ist ein Teil der Schallwand und sollte im Ganzen optimiert werden.

    Wenn man nur auf Fertigteile zurückgreift, wird dann eben nicht das volle Potential ausgenutzt. Man beschränkt sich selbst. Und es sind einige Dinge auch gar nicht möglich. Ein Freund und ich haben vor kurzem die Aries M entwickelt. Mit Fertig-Waveguides wäre das unmöglich gewesen.

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  • wolfgang520
    antwortet
    Zitat von FoLLgoTT Beitrag anzeigen
    Komische Logik. Was hat denn eine penible Optimierung damit zu tun, dass Hersteller Fertig-Waveguides anbieten?
    Hallo Nils,
    Du verwendest den Begriff "Handoptimierung" einerseits in Bezug auf das Waveguide und zum anderen in Bezug auf den Lautsprecher.
    Dass der Lautsprecher per Simu optimiert werden muss, steht doch außer Frage. Eine Anpassung des Waveguide an den zu bauenden Lautsprecher halte ich jedoch nicht für sinnvoll. Das würde nämlich bedeuten, dass für jeden Lautsprecher ein spezielles Waveguide konstruiert werden müsste. Genau darauf bezog sich meine Antwort.

    Gruß
    Wolfgang

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  • wolfgang520
    antwortet
    Zitat von fabi Beitrag anzeigen
    Die Alternative ist natürlich die endlose Suche nach der perfekten, theoretischen Kontur...
    Hallo fabi,
    eigentlich sehe ich das genauso. Man sollte mit einer Kontur beginnen, die bereits gute Ergebnisse bei den einschlägigen Herstellern gebracht hat. Ich habe mit Tractrix begonnen und war nach der Herstellung von den Messergebnissen nicht überzeugt. Auch die in der Hobby HiFi, Heft 6/2016, gezeigten Tests sowie die nachfolgenden Kombinationen "Waveguide selbst gebaut" zeigten eine Vielzahl von Einbrüchen im Frequenzgang auf. Lediglich Wavecor und Scan Speak lieferten überzeugende Ergebnisse.
    Bei meiner Suche nach dem fast perfekten Waveguide ging es in erster Linie um eine Orientierung welche Stellschrauben was bewirken. Im weiteren beginnt für mich die Fertigung von Mustern und deren Messung. Dein Vorschlag dürfte hier sehr hilfreich sein.

    Gruß
    Wolfgang

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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von wolfgang520 Beitrag anzeigen
    Die Handoptimierung erscheint mir allerdings ein wenig hoch gegriffen. Wenn ich mit derartiger Optimierung den Hochtöner an den TMT-Treiber, an die Schallwandbreite, die Trennfrequenz und die Bedingungen des Abhörraumes anpassen sollte, dann dürfte kein Hersteller mehr Treiber mit Waveguide anbieten.
    Komische Logik. Was hat denn eine penible Optimierung damit zu tun, dass Hersteller Fertig-Waveguides anbieten?

    Ich entwickle meine Lautsprecher übrigens nur so. Schallwand, Treiberabstände (bzw. Platzierungen), Schallführungen, Filterfunktionen usw. optimiere ich alle iterativ per Hand. Vorgefertigte Funktionen oder "Faustregeln" kommen nicht vor.

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  • fabi
    antwortet
    * Mit Handoptimierung meine ich übrigens größtenteils im Simulator. Nicht dass einer auf die Idee kommt, man müsse heutzutage noch mehrere Prototypen per Hand aus einem Block feilen.
    Waveguides sind ideal für den 3D-Druck, man braucht wirklich nicht mehr feilen oder fräsen.
    Schon vor Jahren habe ich mich gewundert, woher diese Ehrfurcht vor Schallführungen kommt. Man kann heute mit OnShape im Webbrowser zeichnen und vom STL drucken. In jeder Stadt gibt es MakerSpaces zum Selbermachen oder zumindest einen Betrieb bei dem man FDM-Drucke günstig bekommt. Nach der Simulation, zwei, drei Drucke und dann mit dem weitermachen, der am vielversprechendsten aussieht. Wieder simulieren was eine Änderung bewirken wird und nochmal drucken. Nach zwei, drei Runden hat man garantiert etwas, das für den Hausgebrauch gut genug ist.

    Die Alternative ist natürlich die endlose Suche nach der perfekten, theoretischen Kontur...

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Wolfgang, es tut mir leid, dass sich meine Aussagen so lesen, als würde ich dir nicht glauben schenken. Keinesfalls ist das so!

    Deine Verlinkungen könnten dazu führen, dass du bald Besuch bekommst

    Grüße
    Sven

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  • wolfgang520
    antwortet
    Hallo Sven,
    Du hast wohl kein Vertrauen zu meinen Aussagen? Dann ließ bitte folgende Bauanleitungen:
    http://www.lautsprecher-berlin-shop....oducts/ie-tuba und
    http://www.lautsprecher-berlin-shop..../ie-chancellor

    Zusätzlich habe ich Messungen zu folgenden Kombinationen:
    XT19 mit Limmer Horn,
    XT25 mit WG148,
    SB29 mit Tractrix,
    SB29 mit WG148,
    R2604 mit WG300,
    CDX1-1747 mit Stereolab SL800Hz,
    CDX1-1747 mit MRH-180.

    Gemessen wurden alle, im Hörvergleich haben mich nur die in den Bauanleitungen eingesetzten Kombinationen überzeugt.
    Es gibt doch wenig Sinn Messungen zu veröffentlichen, von denen man selbst nicht überzeugt ist.
    Sobald ich eine geeignete Kombination gefunden habe, werde ich diese mittels Bauplan auch realisieren.

    Gruß
    Wolfgang

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  • Sv.n.K
    antwortet
    Zitat von wolfgang520
    sicherlich hast Du meine Aussagen nicht komplett gelesen. Ich habe bereits gefühlt eine halbe Festplatte voll mit Daten aus meinen Versuchen.
    Das habe ich überlesen - sorry!

    Zitat von wolfgang520
    Grade zum Waveguide sind die dafür erforderlichen Informationen äußerst mager. Bitte sende mir jetzt keine Literaturhinweise, die habe ich bereits.
    Hmmm... haben wir hier schon einen Sammelthread?

    Wolfgang, etwas was mich sehr sehr sehr interessieren würde:
    1) Deine volle Festplatte mit Simulationen. Vielleicht hast du die Muße hier einen kleinen Einblick zu geben.
    2) Den Werdegang zu deinem fertigem Waveguide inklusive allen Wirrungen.

    Grüße
    Sven

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  • wolfgang520
    antwortet
    Hallo Sven,
    sicherlich hast Du meine Aussagen nicht komplett gelesen. Ich habe bereits gefühlt eine halbe Festplatte voll mit Daten aus meinen Versuchen.
    Das entscheidende ist jedoch nicht der Punkt, dass man wie beim Chassistest Vergleiche anstellt, sondern man muss sich erklären können wie es dazu kommt.
    Grade zum Waveguide sind die dafür erforderlichen Informationen äußerst mager. Bitte sende mir jetzt keine Literaturhinweise, die habe ich bereits.
    So, nun mal zur Entscheidung bezüglich des SB29. Mit 94 dB ist der Kennschalldruck ausgesprochen hoch. Bedingt durch die Welligkeit des Frequenzganges beim Waveguideeinsatz bleiben in der Senke nur noch 90 dB übrig, das reicht grade so.
    Die Kante habe ich ebenfalls in Betracht gezogen. Beim SB29 ist diese sehr klein. Bei Verwendung des WG148 habe ich die Kante aufgefüllt. Da ich jedoch das WG148 nicht nutzen werde, lasse ich ein Waveguide mit genauer Passung zum HT-Flansch fertigen.
    Vielen Dank für das Exel Rechenprogramm.

    Gruß
    Wolfgang

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