Hat sich schon einmal jemand den neuen Bauvorschlag angesehen?
Ich stelle mir 2 Fragen:
-was kann der B80, so wie er da eingesetzt wird besser als ein gewöhnlicher Mitteltöner (z.B.Al130, Ti100)?
-ist der arme kleine B80 im Vergleich zum kräftigen TIW200 bei hohen Lautstärken nicht an seiner Grenze, so dass man die Pegelfestigkeit des TIW200 gar nicht voll ausschöpfen kann?
Das soll keine Kritik an dem Bauvorschlag sein, sondern nur Fragen.
Mal wieder super gut, ... noch nicht mal das Heft bei allen angekommen und schon wird ein Bauvorschlag diskutiert.
Frage: wieso soll der B80 nicht zum TIW200 passen?
ist doch lediglich eine Sache der Trennfrequenz und des Abstrahlverhaltens beider Treiber, was beides noch nicht bekannt ist!
Täusche ich mich oder haben wir schonmals über TIW200 und B80 in einer Stellavariante diskutiert, da wurden diese Fragen schonmals durchgekaut, ... finde ich jetzt nicht mehr.
Der G20SC ist wohl überflüssig, wenns um den Amplitudenfrequenzgang geht. Zusätzlich könnte man dem G20SC ein kleines Waveguide geben, dann hätte alles Hand und Fuß und dann macht auch wieder der Hochtöner Sinn.
Wartet mal, bis Ihr das Heft selber mal gesehen habt.
Das schwächste Glied ist in dieser Box m.E. nicht der B 80…
Hab einiges gefunden, was ich persönlich anders gemacht hätte. Aber jeder entwickelt ja anders und macht seine eigenen Experimente.
Er ist halt von Haus aus schwarz.
Ich hab ja die Bona entwickelt, die exakt bis auf die Weiche die gleiche Bestückung hat. Von Timmi halt in einer nachbausicheren Box.
Ich höre sie nun schon seid einigen Monaten in meinem Gipskarton Wohnsaal,
der einiges an Bass wegsaugt.
Ich denke mal das der TIW in einem "normalen" massivbauweise 18-25m² Wohnraum auch bei moderaten Pegeln ordentlich Druck macht, da selbst in meinem Raum der Bass ausreicht.
Maximalpegel ist natürlich begrenzt, aber es sollte reichen für die klassischen 15 Minuten Attacke alle drei Monate.
Heimkino geht begrenzt auch. Abends schlafen ja schließlich die Kinder.
Der B80 ist eine auch preisliche Alternative, wenn auch die Optik passen soll. Klanglich sowiso!
Über das Bauteigrab kann man natürlich streiten, da der F-gang im Raum sich eh ändert.
Aber so ist halt die Phisosophie von Herrn Timmermanns
ich habe mir am Wochenende auf die Schnelle auch mal den Bericht durchgelesen, mal wieder seit Monaten eine HH gekauft. Ich wurde nicht enttäuscht.
- Ich hätte wohl die 6 dB Trennung zum Hochton nicht gemacht, aber so wie es umgesetzt wurde kann man es durchaus tun.
- Der TIW ist für meinen Geschmack viel zu tief im viel zu großen Gehäuse abgestimmt. In 25 Liter kommt er in CB äußerst präzise rüber und durch seine Langhubigkeit könnte man auch ein Aktivprojekt umsetzen mit erheblich reduziertem Volumenbedarf.
- Die Weiche ist mal wieder in der Highendversion an Unsinn nicht zu überbieten. An gewissen Stellen muss man wohl kräftig in die Tasche greifen aber speziell bei den Kondensatoren könnte man einiges an Geld sparen.
ABER, mal wieder ein gut gemachter Dreiwegerich, weiter so, da lohnt sich mal wieder die HH zu kaufen. Meine Soleton geht FAST den gleichen Weg, Super guter Mitteltöner der sich extrem gut misst und einsatzbar von 200 bis 10000 Hz ist. Da ich aktiv umgestzt habe bietet sich mir etwas mehr Einstellpotential, was die Trennungen angeht.
Ich finde die Vision B80 interessant, da ein preisgünstiger 3-Weg Klassiker, offenbar sehr unverfärbt und hochauflösend klingend, wenn auch die 6 dB-Weiche ungute (Vor-)urteile provozieren kann, aber davon verstehe ich zu wenig.
Was mich eher stört ist die komplexe BR-Bauweise, die auch den Helmholtz-Resonator bedingt und die enorme Tiefe von 42 cm. Bei 50 cm Wandabstand stehen die Dinger dann fast 1 Meter im Raum.
B.T. deutet auch eine geschlossene Bauweise an (CB).
Die würde ich bevorzugen, der Tiefbassverlust dürfte sich in Grenzen halten, dafür dürfte der Bass knackiger werden vor allem in Räumen um 20 - 25 qm und bei eher wandnaher Aufstellung.
Hat jemand einen Tipp für das geschlossene Volumen – 25 lt. wurden schon erwähnt (ich hab keine Simu)? Wo liegt dann etwa der -3 dB-Punkt?
Unten eine Zeichnung. Das schräge Brett soll stehende Wellen zumindest abmildern (durch Verteilung) und das Mittel-Hochton-Abteil vom Bass trennen.
Durch das geringere Volumen kann die Tiefe schrumpfen. Soweit ich weiß, könnte de Frequenzweiche unverändert bleiben, trotz geschlossener Bauweise.
Was meint ihr, liege ich da richtig?
Dieses Gehäuse wäre viel einfacher zu bauen und dürfte den gleichen Zweck erfüllen.
Die Schallwandgeometrie bliebe natürlich gleich.
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